Putzfrau Schwarz

Reinigungsfrau schwarz

Nicht angemeldete Erwerbstätigkeit Diese Idee ist es, die deutsche Putzfrau zu bekehren. Nahezu alle Putzfrauen in Privathaushalten arbeiten schwarz. Nicht angemeldete Arbeit von Putzfrauen wird von vielen als Kavaliersdelikt angesehen - auch wenn dies nicht der Fall ist. Aber die Schwarzarbeit kann eine Menge Ärger verursachen, besonders für den Kunden. Es ist schwierig, nicht angemeldete Erwerbstätigkeit zu beweisen und zu bestrafen.

Der Tag der Putzfrau: In Bremen wird besonders viel schwarz gearbeitet.

Bei all diesen Aufgabenstellungen funktionieren Reiniger oft ohne Sicherheit. Sie müssen viel forschen, um Reiniger unter gerechten Konditionen zu bekommen. Von den rund drei Mio. Reinigern in Deutschland sind 80 % Schwarz. Praktisch keine Sicherheit, kein Anspruch auf Urlaub, Löhne unter dem Minimallohn - das ist die Arbeitswirklichkeit von auf dem Schwarzmarkt bezahlten Putzkräften.

Besonders schlecht scheint die Lage des Reinigungspersonals in Bremen zu sein. Online-Platzierungsportale garantieren auch keine fairen Bedingungen. Auch wenn die Reiniger rechtmäßig über einen Online-Anbieter platziert werden, sind sie oft schwarz. Mit dem Online-Portal meinzeitengel.de von Achim wird Haushaltshilfe fernab von Mehrfachbeschäftigung, Scheinselbständigkeit und fehlender Versicherungsdeckung vermittel. "Das Berufsbild muss wieder erkannt werden", sagt Olaf Damerow, Verbandssekretär der Industriegewerkschaft Weser Ems.

Und er plädiert für ein politisches Regelwerk, das die Bedingungen für die Arbeit von Putzfrauen in der Gegend verbessert und stabilisiert, "damit der Reiz der nicht angemeldeten Erwerbstätigkeit wegfällt".

Nicht angemeldete Erwerbstätigkeit in Deutschland - warum blasen?

Bereits vor zwei Wochen stellte das Institut eine Untersuchung zur nicht angemeldeten Erwerbstätigkeit in Deutschland vor, die in der Fachpresse sehr gut aufgenommen wurde (hier, hier, hier, hier). Das Fazit der Untersuchung ist nicht überraschend, dass zumindest 75% der Haushaltshelfer in Deutschland nicht registriert sind. Die Untersuchung bleibt bezüglich der Gründe für dieses Phänomen vage.

Oder es werden zwar Ursachen angeführt, aber diese sind anscheinend nur zum Teil vermutet und nicht untersucht worden: Der Einsatz einer nicht registrierten Reinigungshilfe ist im Großen und Ganzen sozusagen das schweizerische Konto des kleinen Manns. Dabei muss sich der Gesetzgeber dafür einsetzen, dass nicht angemeldete Erwerbstätigkeit nicht als Bagatelldelikt gilt. Einige Fragen zur Methodologie der Untersuchung.

Der Anteil der schwarzen Hausangestellten wird aufgrund der sehr großen Unterschiede zwischen den Daten über "beschäftigen Sie eine Hausangestellte? Das versäumt in meinen Augen 1. dass eine als Minijobber registrierte Haushalthilfe in mehreren Haushaltungen (mit Minimallohn und 4 Stunden/Woche hat sie nur etwa 200 in einem einzigen Haus verdient ) aktiv werden kann und wird - auch ich bin hier als Selbständiger und, weil diese Arbeit sowohl in privaten Haushaltungen als auch in Unternehmen betrachtet wird und das sicherlich nicht aufschlüsselt.

Dazu gehören alle Sektoren (einschließlich des Bausektors, der viel mehr Schwarzarbeit darstellt) auf der einen Seite und alle EU-Länder auf der anderen Seite. Ich bin daher misstrauisch, dass es so leicht ist, Rückschlüsse auf die Lage der Haushaltshilfe zu ziehen. Abschließend: Die Untersuchung beschreibt viel über die Ursachen, aber die genannte Datensituation ist dürftig und unterstützt die angeführten Ursachen nur zum Teil ( "kein Ungerechtigkeitsbewusstsein, niedrigere Kosten").

Mich überrascht dann auch gelegentlich, dass man z.B. in einem Zimmer voller Lehrkräfte mehrere vorfindet, die damit nichts zu tun haben, um ihre Putzfrau schwarz zu engagieren, obwohl sie selbst aus dem Geld der Steuerzahler bezahlt werden. Die Untersuchung selbst nennt jedoch eine Erhebung, wonach zumindest 2/3 der Bundesbürger nicht angemeldete Erwerbstätigkeit im privaten Bereich für unhaltbar erachten.

Am meisten mangelt es an einer Übersicht über Budgets und Reinigungshilfen, die folgende Fragen klärt: - Hat der Haushaltsplan eine juristische Reinigungshilfe gesucht? Ist die Nichtregistrierung auf Antrag der Hausangestellten oder des Haushalts?

Hat die Hausangestellte mehr als eine Reinigungsaufgabe? - Hat die Hausangestellte eine andere Hauptaufgabe? Natürlich habe ich auch keine Umfrage durchgeführt, aber es sieht so aus, als gäbe es für die Rubrik "Haushaltshilfe abhängige Erwerbstätige im Privathaushalt" kaum ein entsprechendes Stellenangebot. Schwarze Putzfrauen zahlen einen Stundenlohn von 10-12 , aber selbst wenn Sie die Kosten der Sozialversicherung dazurechnen würden, wären Sie nicht gewillt, registriert zu werden.

Auch bei Dienstleistern, die 16-20?/Stunde plus Fahrtzeit in Anspruch genommen haben, senden sie oft hoch schwankende Mitarbeiter und bezahlen ihnen dann nur den Minimallohn und erhalten so einen Zuschlag von ca. 100% auf das Honorar der Putzfrau. Es gibt viele Frauen, die sich sehr bemüht haben, einen Hausangestellten zu suchen, der als Minijobber arbeitet und keinen haben.

Wieso wollen die Hausangestellten schwarze Zahlen schreiben? Die Untersuchung sagt wenig darüber aus. Bei nicht angemeldeter Erwerbstätigkeit als Ganzes heißt es: Es wurde kein anderer regulärer Arbeitsplatz entdeckt, jeder tut dies und beide haben davon profitiert. Für die Haushaltshilfe ist das nicht banal. Eher ist die Wirklichkeit: die meisten gehen entweder neben einem Hauptjob oder neben einer weiteren 400? Jobreinigung.

Hier ist die genaue Planung des gesamten Monatseinkommens vielleicht schon zu viel. Dabei ist es wenig hilfreich, dass es für die privaten Haushalten sehr leicht ist, Haushaltshilfen zu registrieren und von der Abgabe abzuziehen, wenn dieser Antrag die Wirklichkeit der Haushaltshilfen ausklammert.

Mehr zum Thema