Rente bei Pflege von Angehörigen

Pension für die Pflege von Angehörigen

Pensionsbeiträge für Sie als Pflegeperson für die häusliche Pflege. Im Rahmen einer Pflege-Rentenversicherung als Lebensversicherung. Der Betreuer erhält aufgrund des Alters keine volle Rente. Das pflegende Familienmitglied darf keine Pflege auf kommerzieller Basis leisten. Mitglieder eines Ordens im Rahmen einer Pflegetätigkeit innerhalb der.

nen, die neben dem Erhalt einer.

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Seit dem Inkrafttreten des Flexi-Rentengesetzes am 31. Dezember 2017 können Pensionäre, die die reguläre Altersgrenze erreichen, ihre Rente durch Aufnahme einer Beschäftigung, die sozialversicherungspflichtig ist, weiter anheben. Die Inanspruchnahme von Vollpensionären, die pflegende Verwandte betreuen, wurde nicht belohnt. Diese Personengruppe hat ab dem ersten Juli 2017 auch die Option, ihre eigene Rente durch eine variable Teilrentenregelung zu ergänzen.

Von diesem Datum an kann ein pflegebedürftiger Angehöriger nach Erreichung der normalen Altersgrenze eine variable Altersteilrente aussuchen. Gemäß 42 SGB 6 Abs. 2 (ab 1. 7. 2017) muss die ausgewählte Altersteilrente wenigstens 10 vom Hundert der vollen Rente ausmachen. So kann der Pensionär eine variable Altersteilzeit zwischen zehn und 99% seiner vollen Rente auswählen.

Entscheidet er sich für eine Altersteilrente von 99 Prozentpunkten und verzichten auf ein Prozentpaket seiner Rente, kann er bei der Pflegeversicherung des Betreuten die Zahlung von Beiträgen für seine Pflegearbeit an die Pensionskasse beantragen. Es kann sich auszahlen, auf ein Prozentsatz der vollen Rente zu verzichten, da die Beitragszahlungen der Pflegeversicherung die Rente im Zuge der Pensionsanpassung zum Jahreswechsel anheben.

Doch Vorsicht, der Anspruch auf Rente wird nicht zwangsläufig von der Unterstützungskasse des Betreuten zuerkannt. Daher sollte in jedem Falle vor der Antragstellung auf die biegsame Altersteilzeit die Krankenkasse des Patienten kontaktiert und der Antragsteller den entsprechenden Teil der biegsamen Altersteilzeit einreichen. Der Rentenversicherungsanspruch der Krankenkasse der pflegebedürftigen Person entsteht, wenn die Pflegebedürftigkeit als wenigstens zwei Pflegestufen klassifiziert ist und die Pflege für wenigstens zwei Tage für wenigstens zehn Arbeitsstunden in einer häuslichen Pflegeumgebung über mehr als zwei Monaten erbracht wird.

Bei Beendigung der pflegerischen Tätigkeit kann der Pensionär natürlich wieder in die volle Rente umsteigen.

Die Sicherheit der Verwhörigen is improved

Zum 1.1. 2016 tritt das Zweite Versorgungsstärkungsgesetz (PSG II) in Kraft. 2. Gemeinsam mit dem Ersten Versorgungsstärkungsgesetz (PSG I/2014), dem Familien-, Pflege- und Arbeitsgesetz (2014) und dem Krankenhaus- und Linderungsgesetz (2015) stellt es ein Bündel von rechtlichen Innovationen dar, das insbesondere für diejenigen eine Verbesserung darstellt, die neben ihrem Berufsstand auch die Betreuung von Angehörigen in der gewohnten familiären Wohnumgebung sicherstellt.

Im Jahr 2013 gab es in der Bundesrepublik 2,6 Mill. Menschen mit einer Versorgungsstufe. Die Anzahl der betreuungsbedürftigen Menschen ist bereits heute größer als die Anzahl der unter Dreijährigen (' 2 Millionen). Die Pflegebedürftigkeit wird zu 71% zu Hause erbracht (Statistisches Bundesamt 2015 ), 67% allein von Angehörigen, 33% mit Hilfe eines Krankenpflegedienstes.

"Pflegebedürftige Verwandte sind fraulich, über 50 Jahre und berufstätig " - das war die kurze Formel einer Untersuchung des Bundesinstituts für wirtschaftliche Forschung im Jahr 2014: Nahezu jede achte Patientin im Alter von 55 bis 64 Jahren kümmert sich um einen betreuungsbedürftigen Angehörigen oder einen nahen Verwandten. Zweidrittel der informellen Betreuer in dieser Altersklasse sind angestellt.

Daraus resultiert für viele eine neue Frage der Vereinbarkeit und eine teilweise schwerwiegende doppelte Belastung im vergangenen Jahrzent vor der eigenen Rente (siehe aktuelle Ankündigung "Pflege zu Hause"). Von den Erwerbstätigen zwischen 25 und 59 Jahren halten 79% die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf für schwierig. Die doppelte Belastung ist für 68% der betreuenden Angehörigen schwierig zu managen.

Mehr als zwei Drittel aller Fachleute, die ihre Angehörigen selbst versorgen wollen, sind davon überzeugt, dass sie ihre Arbeitszeiten mindestens temporär abkürzen werden. Darauf antwortet der Gesetzgeber nun, denn Pflege ist - im Gegensatz zur Elternzeit - in der Regel nicht zu planen, sondern erfolgt abrupt. In der Regel ist auch der Krankheitsverlauf schwer abzuschätzen.

Das seit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Verbesserung der Familien-, Pflege- und Berufsvereinbarkeit am 15. Jänner 2015 erlaubt es den Beschäftigten, ihren Arbeitsplatz ganz oder zum Teil für sechs Wochen zu verlassen (Pflegezeit) und hat einen gesetzlichen Anspruch auf einen Teilurlaub von bis zu 24 Wochenarbeitszeiten mit einer minimalen Arbeitszeit von 15 Stunden pro Woche.

Der Pflegezuschuss sieht eine Entschädigung von bis zu zehn Tagen vor, um den organisatorischen Anforderungen im Akutfall gerecht zu werden. Nun regelt die Sozialversicherung der pflegenden Angehörigen, für die sich ver. di - jüngst noch auf dem ver. di-Kongress ( "Antrag Nr. 191 ") - eingesetzt hat, auch besser (näheres dazu s. a. S. 191).

Gemäß Sozialversicherungsgesetz (PSG II) zahlt die Krankenpflegeversicherung zukünftig für die ganze Pflegezeit für ausscheidende Pflegende zur Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger einen Beitrag zur Erwerbslosigkeit. Krankenschwestern beispielsweise haben Anrecht auf Arbeitslosenunterstützung und aktive Beschäftigungsförderung, wenn sie nach Beendigung der Pflegearbeit nicht nahtlos in den Arbeitsmarkt eintreten können.

Das Gleiche trifft auf Menschen zu, die den Bezug von Leistungen aus der Arbeitslosigkeitsversicherung für die Pflege unterlassen. Noch bedeutsamer sind die Neuerungen in der Pensionsversicherung. Zukünftig übernimmt die Krankenpflegeversicherung die Rentenbeiträge für alle Pflegenden, die eine Person der Pflegestufe 2-5 für wenigstens zehn Wochenstunden, aufgeteilt auf wenigstens zwei Tage, zuhause pflegen. Mit der neuen Regelung ist es möglich, die pflegerische Arbeit im Sinne des Rentenrechts so zu entlohnen, dass sie - am Ende des Wochenendes - oft am besten mit der beruflichen Tätigkeit in Einklang gebracht werden kann.

Die Beiträge zur Altersvorsorge erhöhen sich mit steigendem Pflegebedarf. Nach wie vor sind Zusatzrentenansprüche aus der häuslichen Pflege an die Bedingung geknüpft, dass die Beschäftigung des Pflegepersonals 30 Wochenstunden nicht übersteigt (siehe DGB-Stellungnahme zur Sozialversicherung II). Bei betreuenden Angehörigen, die bereits selbst eine Alterspension bezogen haben, ist die Erwerbsmöglichkeit zusätzlicher Ansprüche durch die Pflege betreuungsbedürftiger Familienangehöriger ausgeschlossen.

Der Bundeskongress verlangt hier eine Berichtigung - nicht zuletzt, weil viele von ihnen eine vorzeitige Rente mit Abzug verlangen, weil sie von der doppelten Belastung durch Pflege und Arbeit erdrückt werden. Der Regierungskompromiss zur flexiblen Rente ermöglicht es, die eigene Rente durch Erwerbsarbeit im Pensionsalter zu erhöhen. Dies könnte auf die Alterspension für pflegebedürftige Familienangehörige übergehen (vgl. ver. di-Pressemitteilung vom 10.11.2015).

Die Zahl der pflegebedürftigen Angehörigen, für die künftig Beiträge zur Altersvorsorge geleistet werden, wird mit dem P ESG 2 jedoch an anderer Stelle erheblich zunehmen, da das Konzept der Pflegebedürftigkeit mit dem PESG 2 endlich wieder auflebt: Es wird ein neues Konzept für die Altersvorsorge geben: Verwandte, die sich um Demenzpatienten kümmern, werden nun ebenso wie Verwandte betreut, die körperbehinderte Patienten unterbringen. Ab 2017 wird der neue Begriff "Pflegebedürftigkeit" verwendet.

Die Demenz-Menschen sollen endlich den selben Einstieg in Betreuungsleistungen wie Menschen mit physischen Beeinträchtigungen bekommen. Bei dieser Ausweitung der Pflegeabhängigkeit hat sich ver. di schon seit Jahren verstärkt. ver. di begrüsst nicht nur die Verbesserung für betreuungsbedürftige Menschen und ihre Angehörigen, sondern auch die Ausweitung der Pflegestufe - von drei auf fünf -, die eine differenzierte Beurteilung der Pflegeabhängigkeit erlauben soll.

ver. di hat die so genannte Pauschalverlegung von bereits pflegebedürftigen Patienten ohne Neueinschätzung durchgesetzt. Auch nach der Reform dieser Wahlperiode stellt die Pflegeversicherung nach wie vor eine Teilkaskoversicherung dar, die - anders als die Krankenkasse - dem Versicherungsnehmer nicht die für ihn in seiner spezifischen Lebenssituation notwendigen Leistungen im Falle eines Versicherungsfalles verspricht.

Die ver. di verlangt seit Jahren den Ausbau der Krankenpflegeversicherung zur umfassenden Krankenpflegeversicherung - als Erleichterung nicht nur für Pflegebedürftige, sondern auch für deren Angehörigen, die nicht nur durch direkte Pflegedienste, sondern auch durch den Abschluss administrativer Klärungen in Mitleidenschaft gezogen werden.

Im Mitgliedsnetzwerk steht für ver. di-Mitglieder ein Vortrag von Frau Dr. med. Eva Welskop-Deffaa über das Themenfeld "Vereinbarkeit von Pflege und Beruf" zur Auswahl.

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