Rettungssanitäter

Sanitäter

Sanitäter (in Deutschland RettSan oder RS) sind für den Rettungsdienst ausgebildete Personen. Damit sind Sie für den Beruf des Rettungssanitäters geeignet. Wieviele Dramen finden in einem Krankenwagen statt? Das Berufsbild des Rettungssanitäters ist ein wichtiger, gefährlicher und anstrengender Beruf. Sanitäter führen Patiententransporte durch oder nehmen als verantwortliche Begleitpersonen an Patiententransporten teil.


24 Stunden Pflege

Rettungsassistentin

Sanitäter (in Deutschland RettSan oder RS) sind für den Einsatz im Rettungswesen unterwiesen. Das Training umfasst die Grundkenntnisse der Rettungsmedizin und Rettungstechniken für Schwerverletzte und Kranke. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Berufsausbildung zum Rettungssanitäter anders geregelt. Es ist üblich, dass alle nichtmedizinischen Rettungskräfte Sanitäter rufen.

Grundlage der Schulung sind die "Grundsätze für die Schulung von Rettungspersonal" des Ausschusses "Rettungswesen" vom 30. Juni 1977[1], die in den meisten Ländern zwar rechtlich, nicht aber durch ein bundesweites Gesetz reglementiert sind. 2 ] Sie besteht aus 520 Unterrichtsstunden und ist in vier Abschnitte unterteilt: Zunächst werden mind. 160 Unterrichtsstunden theoretischer Grundkenntnisse (in einigen Ländern wird der Kurs auch "Rettungshelfer" genannt) vermittelt.

Zu den Inhalten gehören Grundkenntnisse der anatomischen und physiologischen Grundlagen, generelle Kenntnisse und Massnahmen der Rettungsmedizin, spezielles Notfallwissen in wesentlichen Fachbereichen (Innere Heilung, Operationen, Neurologie, Kinderheilkunde, etc.), weitere Fragen zum Aufbau des Rettungswesens sowie juristische und fachliche Grundlagen. Praxisnahe Notfallübungen sind ebenso fester Teil des Trainings.

Für weitere 160 Arbeitsstunden ist ein Klinikpraktikum in den Sparten Ambulanz, Intensivmedizin und Narkose vorgesehen, in dem weitere ärztliche Massnahmen wie Infusionsvorbereitung, Intubationshilfe, Handhabung von Arzneimitteln, Patientenmonitoring, (klinische) Patientenunterlagen etc. erlernt werden. Ebenfalls findet ein 160-stündiges Berufspraktikum an einer Rettungsstation statt, in der Regel eine anerkannte Ausbildungsstation mit vorgeschriebenem Einsatz von Auszubildenden und den zugehörigen Unterlagen zu Krankentransportfahrzeugen (KTW), Krankenwagen (RTW) oder Notarztfahrzeugen (NEF).

Der letzte Teil der Schulung ist ein Abschlusskurs von mind. 40 Std. mit einer Abschlussprüfung mit schriftlichem, mündlichem und praktischem Teil. Generell soll die Schulung die hochqualifizierten Notfallsanitäter und Sanitäter in die Lage versetzen, in Notsituationen (z.B. Intubationsvorbereitung, EKG-Ableitung, Blutdruckmessung, Blutzuckermessungen, Vorbereitung von Arzneimitteln ) bis zum Eintritt eines Rettungssanitäters zu helfen,

lebenserhaltende Massnahmen (z.B. Reinigung und Freihaltung der Luftwege, Wiederbelebung inkl. Defibrillierung mit halbautomatischem Defibrillator, Positionierung, Oxygenierung, noch gefährliche Blutungen) und selbständige Versorgung von Patientinnen und Patienten, die zwar keine Notfallpatientinnen sind, aber trotzdem in fachkundigen Ambulanzen versorgt werden müssen. Sanitäter werden von Hilfswerken und Privatschulen ausbildet.

Nordrhein-Westfalen ist es möglich, einen abgekürzten RS-Kurs auf Basis des "Rettungshelfers NRW" zu durchlaufen. Die Fortbildung zum Rettungssanitäter war bis zum Stichtag des § 8 Abs. 2 RettAssG und der Übergangsvorschrift im Notarztgesetz (NotSanG) möglich. Eine gleichwertige Fachausbildung im Militärbereich ist die für Sanitäter, die nicht mit der gleichlautenden, aber nicht gleichlautenden Qualifizierung im Zivilbereich verwechselt werden sollte.

Der Ausbildungsberuf Rettungssanitäter wird von der Wehrmacht anerkannt und ist auch Grundlage für die Berufsausbildung zum Rettungssanitäter unter der ATN 1001369 (Rettungssanitäter). In Deutschland werden Rettungssanitäter in Rettungsdiensten, in Rettungsdiensten als Transportfahrer auf einem Krankentransportfahrzeug und in Rettungsdiensten als Teil der Mannschaft eines Krankenwagens, Notarztwagens oder Notarztwagens eingesetzt.

Im letzteren Fall ist es eine seiner Hauptaufgaben, die Patientenversorgung zu initiieren und Notärzte und Sanitäter (oder Sanitäter) dabei zu helfen, wichtige Funktionen wiederherzustellen oder zu erhalten und den Pflegebedürftigen für den Transport fit zu machen. Ein Rettungssanitäter muss je nach den Vorschriften der Länder, des Betriebes oder der Hilfsorganisationen jedes Jahr mind. 30 Stunden Ausbildung im Rettungswesen absolvieren, damit er weiter im Rettungs- oder Sanitätsdienst arbeiten kann.

Die Rettungssanitäterin gehört zu den Rettungsspezialisten und ist die höchstmögliche nicht-medizinische Qualifizierung im Notarzt. Er ersetzt seit dem 01.01.2014 den Sanitäter als Berufsbeschreibung. 4 ] Viele Menschen wissen nicht, dass der Rettungssanitäter oder früher der Rettungssanitäter in Deutschland eine umfassendere Schulung absolviert hat als der Rettungssanitäter. Ein Rettungssanitäter ist kein Ausbildungsberuf [5], sein Abschluß ist ein Zertifikat.

Das Bundesfinanzamt sieht den Sanitäter nur als eine berufliche Weiterbildung im steuerrechtlichen Sinn an. 6] Das Zertifikat "Sanitäter" kann im Zuge eines 520-Stunden-Kurses (13 Wo. für eine 40-Stunden-Woche) erworben werden. Rettungssanitäter müssen drei Jahre Vollzeitausbildung oder maximal fünf Jahre Teilzeitausbildung haben; ihr Studium ist ein Fach.

Eine zweijährige Grundausbildung war für den Sanitäter notwendig. Der Ausbildungslehrgang für Sanitäter besteht aus 260 Unterrichtsstunden und ist in zwei Abschnitte gegliedert, die 100 Unterrichtsstunden Theorie und 160 UE. Am Ende der Schulung steht eine theoretisch-praktische Klausur vor einem Prüfungsausschuss.

Vollzeit-Sanitäter müssen aus Arbeitsrechtsgründen zudem ein 40-stündiges Fachmodul durchlaufen, das sich mit der vertieften Rechtstheorie und der Gestaltung des Gesundheitssystems in Österreich auseinandersetzt. Sanitäter werden in der Regel von den Hilfswerken (Rotes Kreuz, Samariter-Bund, Johaniter, Malteser, Green Cross usw.) oder von der Bundeswehr im Grundwehrdienst geschult.

Es gibt keine privaten Rettungsschulen wie in Deutschland. In Österreich sind Rettungssanitäter in Rettungsdiensten tätig. Darüber hinaus wird jeder Österreichische Rettungssanitäter bei Großunfällen und Katastrophen fundiert ausgebildet. Besser ausgebildete Rettungssanitäter werden oft in Kooperation mit einem Notfallarzt im Rettungswagen, Krankenwagen oder Rettungshubschrauber des Notarztes eingesetzt. Der gelernte Rettungssanitäter ist noch ein vergleichsweise junger Beruf.

Die vom SRK akkreditierte Fortbildung läuft über drei Jahre und kann bei vorhandener ärztlicher Fortbildung gekürzt werden. Die vorklinische Versorgung erfolgt durch den qualifizierten Sanitäter entweder selbstständig oder in Kooperation mit anderen Spezialisten (z.B. Notarzt). Das Training ist mit dem eines Rettungssanitäters zu vergleichen. Die neuen Diplomandinnen und Diplomanten absolvieren seit 2005 die Diplomarbeit bei Dipl. Rettungssanitäter HF.

Nach der Ausbildungsreform durch das BBT ist der Ausbildungsberuf Sanitäter eine Hochschulausbildung, d.h. eine Maturität, eine Fachoberschule (FMS) oder eine mind. 3-jährige berufliche Weiterbildung sind Voraussetzung für die Aufnahme in die Berufsschule. Diese Zuständigkeiten werden vom Ärztlichen Direktor des Rettungsservices bestimmt und sind nicht mit denen im übrigen deutschsprachigen Gebiet vergleichbar.

Bei den meisten Notfalldiensten kann der qualifizierte Rettungssanitäter Reflexpatienten mit einem Kehlkopfrohr in Intubation versetzen und selbstständig eine Schmerzlinderung mit Ketaminen oder Fentanyl, Morphium und Methidin einleiten. Jede Rettungsstelle hat Vorkehrungen für ihre eigenen Einsätze sowie für die Einschaltung eines Rettungsarztes oder anderer Spezialisten (z.B. einer Hebamme) treffen lassen.

Gemäß einer Entscheidung[8] des EuGH in Luxemburg vom 5. November 2004 dürfen Sanitäter, die für einen Rettungssanitäter im Einsatz sind, prinzipiell auch nicht mehr als 48 Wochenstunden mitarbeiten. DEUTSCHLAND: Schweiz:

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