Rigor Parkinson

Parkinson-Rigor

Das zweite Leitsymptom von Parkinson ist die Erhöhung der Muskelsteifigkeit. Typische Symptome der Parkinson-Krankheit sind: Vorhandensein von Parkinson-Syndrom ist wahrscheinlich, wenn zusätzlich zu. Hauptsymptome von Parkinson Die Hauptsymptome von Parkinson sind: Zittern; Strenge; Bradykinese;


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Haltungsschäden.

Die Parkinsonpatientin in der Arztpraxis

Die Parkinson-Krankheit ist eine progressive Neurodegeneration mit der Zerstörung von Neuronen in der Substantia nigra. Parkinson-Patienten haben jedoch schon Jahre vor der Diagnose verschiedene unspezifische Symptome. Diese frühen Symptome der Parkinson-Krankheit werden in diesem Bericht besonders diskutiert. Die Parkinson-Krankheit ist durch Strenge, Zittern und Akinesie geprägt.

Am besten lässt sie sich bei entspanntem Patient mit den Fingern auf einer stabilen Oberfläche beobachten. Andere Haupt-Symptome sind Strenge und Haltungsinstabilität. Der Patient zeichnet sich auch durch Mimikstarre, reduziertes Blinzeln der Augenlider und Sialorrhö aus. Die Parkinson-Krankheit hat neben den typischen Bewegungssymptomen auch eine Vielzahl von nicht-motorischen Erscheinungen, vor allem in den frühen Stadien der Krankheit.

Häufig gehen diese Beschwerden den Motorsymptomen Jahre, wenn nicht Jahrzehnte voraus[6, 16]. Bei 80-100% der Parkinson-Patienten macht sich ein mengenmäßiger Geruchstest bemerkbar. Bei Parkinson-Patienten beträgt die Frequenz der Depressionen ca. 10 - 20 Prozent und ist damit signifikant höher als in anderen Altersgruppen[14].

Der Grund für diese Anhäufung ist nicht nur eine krankheitsbedingte reaktionsfähige Vertiefung, sondern eher eine Organveränderung in den korrespondierenden Hirnstammbereichen. Bei bis zu einem viertel der Betroffenen kommt es schon Jahre vor dem Eintreten motorischer Beschwerden der Parkinson-Krankheit zu Depressionen[8]. Bei REM-Schlafstörungen kommt es in der Traumzeit zu einer Motorikdysexpression, da der Muskelaufbau fehlt.

In der Klinik ist dieses Krankheitsbild bei bis zu einem Drittel aller Parkinson-Patienten auffindbar. REM-Schlafstörungen können der Parkinson-Krankheit jahrelang vorausgehen[4]. Bei bis zu 80% der Parkinson-Patienten kommt es zu einer dauerhaften Verstopfung. Erektionsstörungen, Urininkontinenz und orthostatischer Blutdruck sind weitere frühe Symptome der Parkinson-Krankheit, auch wenn die Datensituation signifikant niedriger ist.

Darüber hinaus zeigen frühe Parkinson-Patienten ein generelles Gefühl von Steifheit und Muskelverspannung und melden oft "rheumatische Beschwerden" und Schulter-Arm-Schmerzen (Schaubild 1). Für die Therapie der Parkinson-Krankheit gibt es eine Vielzahl von Stoffgruppen (siehe Tab. 1), die an unterschiedlichen Orten des Dopaminstoffwechsels einwirken. Das L-Dopa ist das wirksamste Antiparkinson-Medikament und in seiner Symptomatik anderen Arzneimitteln weit voraus.

Sie sind bei kleinen Patientinnen (< 70 Jahre) die erste Adresse. Aufgrund seiner niedrigen Mundverfügbarkeit und kurzen Halbwertzeit ist das Präparat nur parenterale verfügbar und wird bei unkontrollierbaren Schwankungen und Dyskinesie eingesetzt. Für die beiden auf dem Handel erhältlichen Zubereitungen (Entacapon und Tolcapon) ist das entacapone aufgrund der möglichen Lebertoxizität von Tolcapon die erste Wahl und wird nur in Verbindung mit L-Dopa eingenommen.

Vor allem in der frühen Phase der Krankheit ist die Wirkstoffklasse der MAO-B-Inhibitoren sinnvoll. Neben Selegilin, das seit mehr als zehn Jahren erfolgreich eingesetzt wird, ist Rasagilin seit 2005 auch als Monotherapeutikum und in Verbindung mit L-Dopa erhältlich. Budipine ist gut gegen Tremor geeignet, aber aufgrund der Nebeneffekte (QT-Zeitverlängerung) und der daraus folgenden Herznebenwirkungen ist es nur eine zweite Therapiemöglichkeit.

Eine eiweißreiche Diät verursacht einen Verlust von L-Dopa, da sie die Dopaminaufnahme reduziert. Regelmässige Krankengymnastik sollte Teil der Therapie sein. Fast jeder Parkinson-Patient hat eine Sprachstörung, die frühzeitig auftritt und die durch leises und oft unklares Sprechen die Qualität des Lebens beeinträchtigt. Deshalb sollte die Logopädie als Unterstützung dienen.

Tiefenhirnstimulation ist ein invasiver und sehr effektiver Prozess zur Therapie der Parkinson-Krankheit. Diese Operation ist ausgewählten Patientinnen reserviert und bedeutet keine Kur, kann aber einige Beschwerden wie Zittern und hyperkinetisches Syndrom lindern. Im Allgemeinen können nur die Beschwerden gebessert werden, die auch auf L-Dopa anspricht.

Im weiteren Verlauf der Krankheit sinkt die Reaktion des Motors auf exogene Zufuhr von L-Dopa und es treten Schwankungen in der Wirkung auf. Auch in späteren Phasen der Krankheit sind die "Ein"-Zeiten mit guter Wirkung von L-Dopa kontinuierlich mit Dyskinesie verknüpft. Besonders für junge Menschen ist es jedoch besonders wichtig, L-Dopa so lange wie möglich zu verabreichen.

Prinzipiell können alle Parkinson-Medikamente eine psychische Störung verursachen. Bei bis zu einem drittel aller Parkinson-Patienten kommt es zu visuellen Fehleinschätzungen oder Vorurteilen. Verwirrungen und Orientierungslosigkeit lassen sich oft bei bestehenden Demenzen und bei der Verabreichung von Anticholinergika nachweisen. Wenn auch die Reduzierung von L-Dopa die Psyche nicht verbessert oder zu einer unerträglichen Beeinträchtigung der Motorik des Betroffenen führen sollte, sind untypische Neuroleptika vorzuziehen.

Wird die Behandlung der Parkinson-Krankheit abrupt abgebrochen, kann ein Entzugsyndrom oder sogar ein bösartiges Entzugsyndrom der L-Dopa mit einer massiven Verschlimmerung der Motorik auftauchen. Bei bis zu 40% aller Parkinson-Patienten kommt es im Laufe der Krankheit zu einer Dementis. Risikogesichtspunkte für das Entstehen einer Krankheit sind das Erkrankungsalter, die Dauer der Krankheit, die Ausprägung motorischer Beschwerden und die akinetisch-rigide Ausprägung.

Für die Therapie sind verschiedene Cholinesterasehemmer verfügbar, deren Wirkung in einer multizentrisch angelegten Randomstudie nachgewiesen werden konnte[2]. Basierend auf dieser Untersuchung wurde das Präparat für die Therapie der milden bis mittleren Demenzen bei Parkinson genehmigt. Andere Gründe für eine gestörte Nacht sind Depression, Nokturie und Hyperhidrose, die bei Parkinson-Patienten oft beobachtet werden.

Autonome Erkrankungen der Parkinson-Krankheit umfassen u. a. Erkrankungen der orthostatischen Dysregulierung, Blasenfunktionsstörungen (oft Detrusor-Hyperaktivität) und der sexuellen Funktion des Mannes. Aber auch die Therapieoptimierung, die örtliche Verabreichung von Botulinumtoxin oder die Verabreichung von Atropinderivaten (z.B. Scopoderm®-Pflaster) oder Anticholinergika sind hier von Vorteil. Parkinsonpatienten haben oft unspezifische Frühsymptome wie Depressionen, Schlaf- und autonome Erkrankungen schon Jahre vor Beginn der Erkrankung.

Die Verabreichung von L-Dopa ist bei jungen Parkinsonpatienten unter Berücksichtigung der Gegenanzeigen und der Kardiologie der frühen Verabreichung von L-Dopa zu vorziehen. In der Spätphase, bei Wirkungsschwankungen und bei schwierig zu behandelnden Patientinnen und Patienten sollte die Therapie in Kooperation mit einem Neurologe oder in speziellen Kliniken durchgeführt werden. Erlauben Sie Ihren Patientinnen und Patienten eine regelmässige Krankengymnastik, Ergo- und Logopädie.

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