Seniorenbetreuer

Seniorenbetreuung zu Hause

Die Priorisierung der häuslichen Pflege durch Seniorenbetreuer ist nicht nur eine gesellschaftliche Notwendigkeit, sondern sie kommt auch dem Wunsch der Betroffenen entgegen, die ihren Lebensabend in vertrauter Umgebung verbringen möchten. Oft ist dafür keine umfangreiche medizinische Versorgung nötig, sondern es reichen kleine Hilfestellungen etwa beim Aufstehen und Ankleiden, bei der Körperpflege und im Haushalt. Die Berufsbezeichnung Seniorenbetreuer, vielleicht treffender Alltagsbetreuer, ist gesetzlich nicht geschützt. In Weiterbildungslehrgängen erfahren Interessierte zwar eine Menge über altersbedingte Veränderungen, Notfallsituationen, erste Hilfe, Raumgestaltung und rechtliche Rahmenbedingungen. Die theoretische Ausbildung kann aber nicht die Praxis des menschlichen Kontakts ersetzen.

Pflegehilfskräfte aus Osteuropa bieten kompetente Unterstützung

Pflege zu Hause

Viele Senioren und andere Pflegebedürftige setzen bei der Organisation ihrer Betreuung auf Pflegekräfte aus Osteuropa. „Die Polin“ steht synonym für eine kompetente Hilfe im persönlichen und hauswirtschaftlichen Bereich, die mehr ist als bloße Dienstleistung. Die Pflegehilfskraft wohnt im Haushalt und kann deshalb auch im Rahmen gesetzlicher Arbeitszeitregelungen eine Begleitung praktisch rund um die Uhr sicherstellen. Dazu braucht es kein Examen als Pflegekraft – die Erfahrung aus der eigenen Familie mit Eltern und Kindern qualifiziert sie bereits für diese menschliche Form der Seniorenbetreuung. Natürlich darf sie keine Tätigkeiten ausführen, die medizinische Kenntnisse erfordern. Dafür gibt es ambulante Pflegedienste, deren Einsatz dann aber auf kurze Zeiten und damit auch zu geringen Kosten beschränkt werden kann.

Seniorenbetreuer
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Viele Senioren und andere Pflegebedürftige setzen bei der Organisation ihrer Betreuung auf Pflegekräfte aus Osteuropa.

Die Pflegeversicherung zahlt

Der Einsatz eines Pflegedienstes und einer osteuropäischen Hilfe als Seniorenbetreuer schließt sich auch von der Finanzierungsseite nicht aus. Eine Kombination aus Sachleistungen für qualifizierte Tätigkeiten und Pflegegeld zur freien Verfügung ist sinnvoll und ausdrücklich vorgesehen. Die Aufteilung erfolgt dabei nach Prozentsätzen, nicht in Euro. Wer also auf 20 % Pflegegeld verzichtet, kann dafür 20 % des Höchstbetrags für Sachleistungen abrechnen, obwohl das in der Summe natürlich teurer ist. In diesem Beispiel würde der Pflegedienst aus den 20 % Sachleistung bezahlt, während für den osteuropäischen Seniorenbetreuer 80 % des Pflegegeldes zur Verfügung stünden. Die konkreten Beträge sind abhängig vom jeweiligen Pflegegrad, verbleibende Eigenanteile wirken sich je nach Einkommenssituation steuermindernd aus.

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