Seniorenbetreuung Privat

Private Seniorenbetreuung

Eine Seniorenbetreuung mit privat organisiertem und bezahltem Personal ist nicht allein vermögenden Rentnern und Pensionären vorbehalten. Mit einer Kombination aus Einsatz von professionellen Pflegediensten und Pflegehilfskräften funktioniert die Versorgung im eigenen Zuhause selbst bei hoher Pflegebedürftigkeit und einer Betreuungsnotwendigkeit rund um die Uhr – und zwar ohne dass die Kosten ins Unermessliche steigen.

Das Pflegeheim ist für viele Senioren ein Albtraum

Pflege zu Hause

Nur etwa 20 % der Pflegebedürftigen in Deutschland werden in stationären Einrichtungen betreut. Meist teilen sich zwei Bewohner ein Zimmer. Privatsphäre, wie sie die Menschen über Jahrzehnte gewohnt waren, ist dort Fehlanzeige. Das Personal ist von Zeitnot getrieben. Die letzte Phase eines erfüllten Lebens, in der sich der alte Mensch Zeit für sich wünscht, gerät unversehens zum Albtraum. Der Gedanke, in ein Heim umziehen zu müssen, ist aber nicht nur für den Betroffenen selbst schrecklich. Angehörige opfern sich in der Pflege über ihre eigenen Kräfte hinaus auf, um das „Abschieben“ der Eltern ins Heim zu vermeiden. Dier persönliche Ansprache bleibt auf der Strecke, wäre aber doch eigentlich die wichtigste Leistung der vertrauten Menschen.

Seniorenbetreuung privat
1/1

Eine Seniorenbetreuung mit privat organisiertem und bezahltem Personal ist nicht allein vermögenden Rentnern und Pensionären vorbehalten.

Angehörige wirksam entlasten

Mit einer privaten Seniorenbetreuung zu Hause ist vieles leichter – für den Betroffenen selbst, aber auch für die pflegenden Verwandten. Während professionelles Pflegepersonal bei Bedarf medizinische Leistungen übernimmt, kümmern sich Pflegehilfskräfte um die alltäglichen Bedürfnisse ihres Kunden. Je nach Pflegegrad reicht die Leistung von einer bloßen Beaufsichtigung oder Anleitung bis hin zur vollständigen Übernahme der Verrichtungen. Bei einem dementen Klienten mag es ausreichen, ihm die Waschutensilien bereitzulegen. Körperlich schafft er die Hygiene dann allein. Kommen dagegen Mobilitätseinschränkungen dazu, muss das Pflegepersonal die Wäsche selbst durchführen oder beim Toilettengang unterstützen. Angehörige sind froh, wenn sie von diesen unangenehmen und intimen Pflichten befreit sind, weil sie das Verhältnis belasten. Und auch der Pflegebedürftige selbst ist oft lieber von einem Fremden versorgt, der dafür bezahlt wird. Selbst wenn Verwandte die Arbeit gern übernehmen, bleibt das Gefühl, moralische Schuld aufzuhäufen, die er nie mehr zurückzahlen kann.

Pflegekräfte aus Osteuropa sind beliebt

Osteuropäische Pflegehelfer, vor allem Polinnen, sind in deutschen Haushalt wegen ihrer zuverlässigen und warmherzigen Arbeitsweise besonders beliebt. Über Pflegeagenturen in Deutschland lässt sich unkompliziert ein Kontakt zu den ausländischen Arbeitgebern herstellen, die ihre Mitarbeiterinnen nach Deutschland entsenden. Für einfache Tätigkeiten im Haushalt und in der Pflege ist eine private Seniorenbetreuung rund um die Uhr für weniger als 2.000 Euro im Monat zu haben. Dennoch werden die Hilfskräfte nicht ausgebeutet, denn sie genießen den Schutz des deutschen Arbeitsrechts. Die Pflegekasse zahlt bei einem anerkannten Pflegegrad das Pflegegeld zur freien Verfügung. Damit lässt sich ein guter Teil der Kosten einer Seniorenbetreuung mit privat beschäftigten Hilfskräften decken.

Mehr zum Thema