Seniorenbetreuung zu Hause Privat

Die letzte Lebensphase zu Hause erleben

Eine Seniorenbetreuung zu Hause privat können sich auch Bezieher mittlerer Einkommen durchaus leisten. Dank des günstigen Lohn- und Preisniveaus in Osteuropa schließen Haushalts- und Pflegehilfen aus Polen, Tschechien, Rumänien, Lettland und vielen anderen Staaten der Europäischen Union die Lücke, die durch demografische Entwicklungen im deutschen Arbeitsmarkt für Pflegekräfte entstanden ist und immer größer zu werden droht.

Anteil Hochaltriger steigt stetig an

Pflege zu Hause

Steigende Lebenserwartung in Kombination mit sinkenden Geburtenraten führt in Deutschland zu einem wachsenden Prozentsatz alter Menschen an der Gesamtbevölkerung. Der Anteil der über Achtzigjährigen lag 1950 noch bei einem Prozent. Heute sind es rund sechs Prozent, und bis 2050 wird sich diese Quote mehr als verdoppelt haben. Ohne Zuwanderung stehen immer weniger Arbeitnehmer immer mehr Rentnern gegenüber. Abgesehen von den Problemen für die Finanzierbarkeit unserer Sozialsysteme bedeutet das auch eine viel zu geringe Zahl von Pflegekräften. Vor diesem Hintergrund ist die oft kritisch gesehene Beschäftigung ausländischer Pflegehilfen wohl die einzige Chance, eine adäquate Versorgung von Senioren, Kranken und Behinderten in unserer Gesellschaft sicherzustellen.

Seniorenbetreuung zu Hause von Privat
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Eine Seniorenbetreuung zu Hause privat können sich auch Bezieher mittlerer Einkommen durchaus leisten.

Umfassender Schutz für Arbeitnehmerinnen

Der Vorwurf einer Ausbeutung osteuropäischer Frauen auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist haltlos, zumindest wenn sie im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses abhängig beschäftigt werden. Im Gegensatz zu ihren freiberuflich tätigen Kolleginnen genießen sie an einem Arbeitsplatz in Deutschland immer den vollständigen deutschen Arbeitnehmerschutz. Auf ihre Nationalität kommt es nicht an. Es ist auch gleichgültig, ob sie direkt im Haushalt angestellt sind oder ein Pflegedienst in der Heimat zwischengeschaltet wird. Mindestlohn, Mindesturlaub und mit einer Ausnahme auch Höchstarbeitszeiten gelten in jedem Fall. Apropos Mindestlohn: Sicher, in Deutschland fällt es schwer, davon zu leben. Viele Menschen im Niedriglohn-Sektor brauchen zwei Jobs, um über die Runden zu kommen, oder sie benötigen ergänzend Transferleistungen des Staates. Bei osteuropäischen Haushalts- und Pflegehilfen ist die Situation aber deutlich anders. Sie bleiben jeweils nur zwei bis drei Monate am Stück in Deutschland. Leben sie im Haushalt des Pflegebedürftigen und seiner Familie, genießen sie freie Kost und Logis. Sie geben also in Deutschland kaum Geld aus. In ihrer Heimat herrscht ein ganz anderes Preisniveau. Besonders in den beiden jüngsten EU-Mitgliedsstaaten, Rumänien und Bulgarien, sind die durchschnittlichen Arbeitskosten pro Stunde erheblich niedriger als der deutsche Mindestlohn. In der Heimat reicht das in Deutschland verdiente Geld also wesentlich weiter.

Familiäre Bindung durch häusliche Gemeinschaft

Die Aufnahme in den eigenen Haushalt bietet nicht nur der Pflegerin Vorteile. Die räumliche Nähe stärkt die Bindung zum Gepflegten und hilft, Sprachbarrieren zu überwinden. Arbeitszeiten, Bereitschaft und Ruhephasen verschmelzen, so dass im Notfall sogar nachts schnelles Eingreifen möglich ist. Wegen der schwierigen Abgrenzung gelten zudem bei Pflege in häuslicher Gemeinschaft die Höchstarbeitszeiten aus dem Arbeitszeitgesetz nicht.

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