Spiele für Demenzkranke Selber machen

Den Demenzkranken selbst Spiele machen

Es ist sehr niedrig, man kann nichts falsch machen. Auch bei fortgeschrittener Demenz funktioniert das Langzeitgedächtnis in diesem Bereich noch gut. Sie müssen sich keine Sorgen um die Mitarbeiter machen. Studien zeigen, dass körperlich gesunde und geistig aktive Menschen weniger anfällig für Demenz sind. Nicht nur Brett- und Kartenspiele machen Spaß.

Pflegehilfe für Senioren

Spielerisch zum ernsthaftesten Themenbereich

Am Mittwoch Abend gewann ein PC-Spiel über den Lebensalltag eines dementen Patienten den Contentpreis Wien in der Rubrik "Spiele". Er wird jährlich für neuartige Spiele, Spielfilme und multimediale Kunstprojekte ausgelobt. In diesem Jahr wurden 162 Arbeiten vorgelegt, und am Mittwoch Abend wurde der siebte Wiener Contentpreis der Wiener Wirtschaftsförderung in fünf verschiedenen Rubriken im Wien-Museum präsentiert.

Im Bereich "Spiele" hat das Game "Ten Weeks" gesiegt. Bei dieser Partie geht der Mitspieler in die Partie der dementenkranken " Stephanie ". Gedächtnisse werden während des Spiels nur in Fragmenten wiedergegeben. Das von Stefan Srb entwickelte Programm "Point-and-Click" soll das Bewußtsein für die Probleme der Kranken im täglichen Leben schärfen.

Laut Begründung der Jury wird auf atmosphärische Art und Weise gezeigt, wie ernsthafte Inhalte auf spielerische Art und Weise behandelt werden können. Wenn Sie sich selbst ein Bild von dem Programm machen wollen, können Sie eine kostenlose Demoversion aus dem Netz herunterladen. Einen Spieltest gibt es auch auf YouTube. Die Preisträger zeigen einmal mehr die Hochwertigkeit innovativer digitaler Inhalte", sagte Wirtschaftsrätin Renate Brauner (SPÖ).

Die neue Rubrik "Upcoming" wurde besonders gut angenommen, sagt Gerhard Hirczi, Managing Director der Vienna Business Agency. Der Musikvideoclip "See The World" für das Produzenten-Duo Ogris Debris aus dem Trickfilmstudio LWZ wurde in der Kategoriesieger. Spielfreudig und farbenfroh bemängelt das Videoband die Vergnügungsgesellschaft. Sieger in der Rubrik "Sound & Vision" wurde "10VE - interactive audiovisual performance".

Das gleichnamige Produkt "LIGHTSCORES" wurde in der Rubrik "Mobile & Wearable" ausgezeichnet.

Fürsorge und Krankenpflege

In vielen Großstädten und Kommunen sorgen Sozialverbände, regionale Alzheimer-Gesellschaften und andere Einrichtungen für die Betreuung von Demenzkranken. Betroffene kommen regelmässig zusammen, um wunderbare gemeinsame Erlebnisse zu haben. Sie werden in der Regel von ausgebildeten Freiwilligen betreut, die sich an ihre Anforderungen anpassen. Weshalb sollte das aufhören, wenn ein Doktor die Diagnose Alzheimersche Krankheit oder eine andere Art von Dementis hat?

In ganz Deutschland gibt es spezielle Aktionen für Menschen, die es wegen ihrer Erkrankung nicht wagen, in ein öffentliches Café zu gehen - oder sich nicht an ihre alte Bekannte erinnerten. Sozialverbände wie Caritas und Diakonie, aber auch Generationenhäuser, die Regionalgesellschaften und andere Einrichtungen fordern zur Unterstützung von Gruppen auf.

In der Früh- bis Mittelphase treffen sich Demenzkranke ein- bis zweimal pro Woche zum Kaffeetrinken oder auch zum Mittagsessen. Es wird geredet, gesungen, gebastelt und gespielt. Zahlreiche Vereine, die Selbsthilfegruppen bieten, veranstalten auch Partys, Tanzlokale und Exkursionen. Demenzkranke Menschen kommen so unter die Menschen und engagieren sich weiterhin im Miteinander.

In der Regel geben die Träger von Pflegegruppen die Arbeiten mit den Teilnehmenden in die Hand von Freiwilligen, die sie vorher unterwiesen haben. Die Freiwilligen gewährleisten eine freundliche, konfliktfreie und belastungsfreie Ausstrahlung. Sie üben mit Hilfe einfacher Spiele das Erinnerungsvermögen ihrer Besucher, machen altersgemäße Gymnastikübungen und reisen in die Zeit.

Demenzkranke wissen sich dort oft noch sehr gut zurecht. Popsongs aus den 50er und 60er Jahren oder volkstümliche Musik rufen bei vielen Menschen mit Demenz erfreuliche Empfindungen hervor - und bringen sie fröhlich aus der Pflegegruppe nach Hause. Für Demenzkranke sind die Gesprächskosten begrenzt. Meist bezahlen sie nur einen kleinen Teil für Essen und Trinken.

Sie können Gelder, die sie bei ihrer Krankenversicherung für so genannte niederschwellige Pflegeangebote einfordern. Sozialverbände und andere Einrichtungen veranstalten an vielen Orten Pflegegruppen. Demenz-Patienten kommen regelmässig zusammen, um wunderbare gemeinsame Tage zu haben. Beispielsweise im Demenz-Cafe. Sie werden von Freiwilligen betreut, die sich an ihre Belange anpassen.

Demenzkranke haben Anspruch auf so genannte niederschwellige Sozialleistungen.

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