Stiftung Warentest Pflegedienste

Die Stiftung Warentest Pflegedienste

Zum ersten Mal werden alle ambulanten Pflegedienste in einer Region erprobt. Das sollte dem Pflegedienst mitgeteilt werden, rät die Spende Warentest. Deni-Vita ist ein privat geführtes Familienunternehmen mit ausgezeichnetem Ruf und langjähriger Erfahrung in Halle. Die abschreckende Zahl wurde von der Stiftung Warentest berechnet.

Pressemeldung (in Deutsch)

Die anderen neun konnten nicht ausgewertet werden, weil sie der Veröffentlichung ihrer Angaben zur Versorgungsqualität nicht zugestimmt hatten. Es gibt mehr als 11.000 stationäre Pflegedienste in Deutschland. Es zeigte sich, dass vor einem Pflegevertrag nur zwei Leistungen "gut" beraten wurden, drei nicht über "ausreichend" hinausgingen; manchmal zeigten die Leistungen Erstaunliches.

Wie gut die Pflege der hilfsbedürftigen Menschen ist, haben die medizinischen Dienststellen der Krankenkasse (MDK) bereits regelmäßig überprüft, aber die Ergebnisse waren aus Datenschutzgründen weitgehend unter Kontrolle. Sie müssen ab Oktober im Netz veröffentlicht werden, aber nur das, was zwischen dem Patienten und dem Pflegedienst abgestimmt wurde, wird ausgewertet. Auch die Pflegedienste, die bereits der Veröffentlichung ihrer Angaben zugestimmt haben, überzeugten oft mit "guten" oder gar "sehr guten" Dienstleistungen.

Sie empfiehlt, sich ausführlich zu informieren - zum Beispiel bei einer Beratungsstelle, der Gemeinde oder einer Pflegestation. Bevor ein Vertrag abgeschlossen wird, sollten Pflegeangebote und Pflegekosten mehrerer Pflegeleistungen miteinander abgeglichen werden. Darüber hinaus sollte man sich bei der Pflegeversicherung nach den Ergebnissen der Pflegequalitätsprüfung erkundigen und insbesondere die Ergebnisse der "Pflegeleistungen" und "ärztlich verordnete Leistungen" abklären.

Mehr als 11000 Pflegedienste stehen zur Verfügung

Auch Pflegebedürftige würden lieber in der eigenen vier Wände wohnen als in einem anderen. Von den mehr als zwei Mio. Menschen, die in der Bundesrepublik zu Hause versorgt werden, sind zwei Drittel zu Hause. Bei zunehmenden medizinischen Problemen wird das Ein- und Auskleiden immer schwieriger, Verwandte benötigen oft fachliche Pflege.

In Deutschland gibt es mehr als 11.000 stationäre Pflegedienste. Sie sind mit einem komplexen Rechtssystem von Vorschriften beschäftigt, wissen nicht ganz klar, welche Pflegeleistungen Sinn machen und müssen vor allem ihre Finanzen absichern. Die Angehörigen nehmen dann oft direkten Kontakt zu einem stationären Pflegeservice auf. In der Regel bietet der Service eine kostenlose Betreuung an.

Vor Vertragsabschluss haben wir geprüft, wie gut die Pflegedienste potentielle Kundinnen und Kunden betreuen. Zum ersten Mal publizieren wir auch Angaben zur Qualität der Versorgung. Der Medizinische Dienst der Krankenkasse (MDK) hat bereits regelmässig geprüft, wie gut die Pflegeleistungen für Pflegebedürftige sind, aber die Resultate waren aus datenschutzrechtlichen Gründen weitestgehend unter Kontrolle. Sie müssen künftig so im Netz publiziert werden, dass auch der Laie sie versteht (siehe "Ab dem Herbst Information über die Qualität der Versorgung").

Die Beurteilung der Versorgungsqualität basiert im Wesentlichen auf der Vereinbarung zwischen Pflegedienst und Pflegefonds, der "Transparenzvereinbarung" (siehe "Informationen zur Versorgungsqualität ab Herbst"). Im Gegensatz zu dem, was dort beschlossen wurde, haben wir vor allem den Pflegeleistungen - egal ob sie von einem Arzt verschrieben wurden oder nicht - mehr Gewicht beigemessen als anderen Faktoren, wie etwa der Regelung der Hauswirtschaftstätigkeit.

Der Pflegedienst, der mit der Publikation seiner Qualitätsangaben übereinstimmte, überzeugte oft mit "guten" und gar "sehr guten" Pflegeleistungen. In dieser Grundversorgung sorgen die Betreuer beispielsweise für das Wäschewaschen und Anziehen oder das Speisen und Trinken. 2. Gerade bei der medizinisch verschriebenen Versorgung - wie z.B. Spritzen oder Wundversorgung - haben sie gezeigt, dass sie ihren Beruf weitestgehend auskennen.

Die Pflege von Risikopatienten wurde nicht von allen Pflegekräften durchgeführt. Einige Pflegedienste haben es auch versäumt, Menschen mit Sturzgefahr oder deren Angehörige darüber zu unterrichten, wie sie das Risiko eines Sturzes verringern können. Die Pflegedienste zeigten in der Erstberatung verblüffende Ausfälle. Wir haben jede Leistung sieben Mal mit den für uns charakteristischen Versorgungssituationen konfrontiert, wie z.B. abnehmende Mobilität, Probleme mit der Körperhygiene und im Haus oder Auftreten von Demenz im Alter.

Dabei haben wir uns telefonisch beraten lassen, einen Termin im Sekretariat vereinbart oder um Hilfe im Haus des Patienten gebeten. Von der Pflege will sie wissen, wie die Ferienwohnung sicher werden kann und ob es in Mühlheim Treffpunkte für Senioren gibt. Die 80-jährige Frau lebte allein in einer Ferienwohnung im zweiten Obergeschoss, die sie kaum verlassen hat.

Wie können sie sich dort ändern, wie können sie sich für Pflegedienste bewerben, was kann der Pflegeservice tun? Der 83-jährige Joseph Schmitz* und seine Frau Sofie wohnen zusammen in ihrer Ehe. Sie fragt, ob ein Antrag auf Pflege Sinn macht, welche Leistungen der Pflegeservice bietet und ob ärztliche Hilfe verfügbar ist.

Es sollte herausgefunden werden, ob die Betreuer der Pflegedienste ein zutreffendes Abbild der Lage der Pflegebedürftigen haben und ob ihre Angebote für den Betreuungsbedarf geeignet sind. Der überwiegende Teil der 21 Pflegedienste in Mülheim informierte die Beratungssuchenden "zufriedenstellend". Lediglich zwei diskutierten "gut", drei nicht mehr als "ausreichend". Das Rücklicht konnte nur rudimentär Auskunft geben.

Krankenpflegeversicherung. In der Regel erläuterten die Pflegedienste verhältnismäßig ausführlich, welche Förmlichkeiten bei der Beantragung von Pflegeversicherungsleistungen zu erfüllen waren. Allerdings haben einige versäumt, darauf zu verweisen, dass die Versicherungsnehmer den bewilligten Beitrag teilen können - ein Pflegeservice und auch Privathelfer können ihn vergeben. In den seltensten Fällen weisen die Träger darauf hin, dass eine zusätzliche Förderung z.B. einmal im Jahr in Form von Kurzzeitpflege und Prävention, z.B. als Ferienersatz für betreuende Verwandte, in Anspruch genommen werden kann.

Die Pflegedienste haben nicht immer alle bedeutsamen Pflegedienste angesprochen und erklärt. Servicekomplexe oder Servicepakete sind Pflegeaufgaben, die besonders oft genutzt werden oder ineinandergreifen. Bisweilen fehlte es sogar an grundlegenden Angaben, z.B. dass der Monatsbeitrag nur für spezielle Pflegeangebote oder für die Tagesbetreuung ausbezahlt wird. Den Pflegediensten waren die Lasten der Pflegelage für Angehörige und Pflegebedürftige selbst nicht ausreichend bewusst.

Lediglich vereinzelt wurde darauf hingewiesen, dass es beispielsweise Betreuungskurse für Verwandte oder Hinweise zum Thema Demenz gibt. Ein sicheres Zuhause, Entlastung im Badezimmer, Geborgenheit in der KÃ?che - die Pflegedienste rieten nur systemlos und teilweise ungenÃ?gend Ã?ber mögliche VerÃ?nderungen im Heim, vor allem fÃ?r Patienten mit eingeschrÃ?nkter MobilitÃ?t oder beginnenden VergiÃ?barkeit.

Auch war es nicht selbstverstÃ?, den Patienten in die Diskussion Ã?ber die zukÃ?nftige Versorgung miteinzubeziehen. Die meisten Pflegeleistungen haben sowohl in den Beratungssitzungen als auch in den aktuellen Angeboten nicht genügend Informationen über die zu erwarteten Kosten und den von den Auftraggebern selbst zu finanzierenden Eigenbeitrag geliefert.

Schließlich haben viele Pflegedienste versucht, den Betroffenen die komplizierte Information auf verständliche Weise zu erhellen. Nahezu die Hälfe konnten die technischen Daten "gut", die anderen "befriedigend" wiedergeben. Allerdings hat sich nicht jeder einzelne Pflegedienstmitarbeiter in allen Beratungsbereichen als sachkundig erwiesen. Alle Pflegeleistungen sollen auf jeden Fall den Service für den Patienten erhöhen. Dies beginnt damit, dass sich die Consultants mit Name und Aufgabe präsentieren und die Kundinnen und Kunden über den Beratungsprozess aufklären.

Aber nicht nur die sachliche Information ist bei der Wahl einer Pflegeleistung von Bedeutung. Vor dem Kauf der Servicepflege sollte man sich daher immer einen eigenen Überblick über den Pflegeservice und seine Mitarbeiter machen. Nur wenn die "Chemie" zwischen den Betreuern und Patienten und ihren Verwandten stimmen kann, entsteht ein vertrauensvolles Verhältnis.

Erst dann ist die Versorgung gelungen.

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