Suche 24 Stunden Pflegerin

Seriöse osteuropäische Pflegekraft

Die Suche nach einer 24-Stunden-Pflegerin scheint auf den ersten Blick einfach. Tageszeitungen und Online-Portale bieten reichlich Angebote. Aber Hand aufs Herz: Wissen Sie genau, welche Vertragsmodelle für die Beschäftigung einer ausländischen Pflegekraft legal sind? Können Sie seriöse osteuropäische Pflegedienste von schwarzen Schafen unterscheiden? Wie stellen Sie sicher, dass Sie oder Ihr Angehöriger nicht von ständig wechselnden Kräften betreut werden?

Deutschsprachige Pflegeagenturen vor Ort beraten Sie, nehmen Ihnen für vergleichsweise wenig Geld eine Menge Arbeit ab und ersparen Ihnen teure Fehler.

Konkrete Personalvorschläge sollten kostenlos sein

Pflege zu Hause

Viele gute Pflegevermittler erheben keine Vorausgebühren. Sie sprechen mit Ihnen zunächst die benötigten Leistungen ab, erklären Ihnen die Vertragstypen, die Kosten, Vorteile und Risiken. Sie empfehlen Ihnen zunächst geeignete Haushalts- und Pflegehilfen, und erst bei erfolgreicher Vermittlung wird eine Provision fällig. Diese ist oft in die Tagessätze bereits einkalkuliert. Scheuen Sie sich nicht, nach einer männlichen Pflegehilfe zu fragen, wenn Ihnen eine Pflegerin für intime Situationen wie Waschen oder Toilettengang unangenehm ist. Auch das wird eine professionelle Pflegeagentur arrangieren können.

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Viele gute Pflegevermittler erheben keine Vorausgebühren.

Selbstständigkeit mit Unsicherheiten

Freiberufliche Pflegehilfen bieten ihre Dienste ohne Zwischenschaltung eines Vermittlers sehr günstig an. Ab 1.700 Euro im Monat kann man eine Vollzeitbetreuung beispielsweise durch eine polnische Pflegehilfe erhalten, angemeldet und völlig legal im Wege der europäischen Dienstleistungsfreiheit. Dennoch ist Vorsicht geboten: Wer sich in der komplizierten juristischen Grauzone zwischen echten Selbstständigen, Selbstständigen mit nur einem Auftraggeber und Scheinselbstständigen nicht auskennt, kann leicht in eine Falle tappen, die nicht nur viel Geld kostet, sondern wegen hinterzogener Sozialbeiträge sogar strafrechtlich relevant ist. Selbstständige mit nur einem Auftraggeber sind beispielsweise rentenversicherungspflichtig, und einer freiberuflichen Pflegerin darf der Auftraggeber keine Weisungen erteilen, denn dann wäre sie sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmerin, der auch ein gesetzlicher Mindestlohn zusteht.

Abhängige Beschäftigung ist rechtssicher und fair

Ab monatlich 2.000 Euro ist die Einstellung einer osteuropäischen 24-Stunden-Pflegerin als Arbeitnehmerin möglich. Üblicherweise ist sie bei einem Pflegedienst in ihrer Heimat angestellt und wird von dort nach Deutschland entsendet. Das erspart dem deutschen Haushalt die formalen Verpflichtungen eines Arbeitgebers. Dennoch genießt die Pflegerin gleiche Rechte wie bei einer direkten Anstellung. Das Arbeitszeitgesetz schreibt grundsätzlich eine Begrenzung der Arbeitszeit auf zehn Std. täglich oder acht Std. im Mittel einer Sechstagewoche vor. Für die häusliche Pflege gilt jedoch eine Ausnahme. Um keine komplizierten Schichtpläne aufstellen zu müssen, ist es sinnvoll, dass die Pflegerin direkt im Haushalt wohnt. Die Sonderregelung zieht nur bei häuslicher Gemeinschaft zwischen Pflegerin und Gepflegtem. Die Pflegeagentur berät über geeignete Unterbringungsmöglichkeiten und dafür anfallende Nebenkosten.

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