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24 Stunden Pflege

Seniorenpflege und Personalmangel: "Wir steuern auf eine Krise zu".

Das Krankenpflegepersonal reicht nicht aus. Seither hat insbesondere die SPD Vorschlaege gegen die Pflegekrise vorgelegt: Gesundheits-Experte Karl Lauterbach verlangt 30-prozentige Lohnsteigerungen fuer Pflegekraefte. Parteivorsitzender Martin Schulz versprach einen "Neuanfang in der Betreuungsstruktur" innerhalb von 100 Tagen und einen verbindlichen Mitarbeiterschlüssel - auch das will Merkel unterstützen. Seit Jahren beschäftigt sich der Koblenzer Wirtschafts- und Sozialforscher Stefan Sell mit den Beschwerden in der Pflege.

Das Pflegeelend vor dem Fernsehauftritt des Pflegepraktikanten habe im Bundestagswahlkampf keine Bedeutung gehabt und sei in den Parteiprogrammen vernachlässigt worden, kritisierte er. Daher ist es für die neue Regierung zweifelhaft, dass sie die Pflege auf die Tagesordnung setzt, so hoch wie die Bundeskanzlerin und ihr Versprechen: "Darauf würde ich nicht setzen.

"Stefan Sell, geboren 1964, ist ordentlicher Universitätsprofessor für Wirtschaft, Soziales und Wissenschaft. Inwiefern ist der Ausnahmezustand in der Pflege wirklich so groß? Verkaufen: Das hängt davon ab, was Sie unter "Pflege" verstehen - Pflege für ältere Menschen oder Pflege in Spitälern? Beides sind Beanstandungen, aber in der Seniorenpflege steuern wir auf eine wahre Tragödie zu: Die Agentur für Arbeit berichtet bereits von einem bundesweiten Fachkräftemangel.

Nicht nur in Bremen dürfen einige Pflegeeinrichtungen keine neuen Einwohner annehmen, weil sie nicht genügend qualifizierte Arbeitskräfte haben. Verkaufen: Krankenschwestern und -pfleger erhalten durchschnittlich bis zu 30 % weniger als Krankenschwestern. Im Gegenzug soll der Beitrag zur Krankenpflegeversicherung um einen Halbsatz zulegen. Verkaufen: Ein halber Punkt hört sich nach wenig an, bringt aber in Absolutwerten ein zusätzliches Einkommen von 7,2 Mill.

Wir müssen viel mehr für gute Pflege in beiden Gebieten aufwenden. Die Gelder müssen aber auch bei den Altenpflegerinnen eintreffen. Dies wird in absehbarer Zeit nicht der Fall sein, wenn wir uns darauf beschränken, mehr Mittel in das Programm zu stecken. Verkaufen: Nahezu die HÃ?lfte der Wohnungen wird von privaten kommerziellen Sponsoren verwaltet - Firmen, deren Ziel es ist, Gewinne zu erzielen.

Aber es wäre ein Fehler, sie allein zu beschuldigen: Sie müssen unternehmerisch handeln, wie es der Parlamentarier bewußt beschlossen hat. Wird jedoch ein so empfindliches Gut wie die Seniorenpflege bereits für die Kräfte des Markts geöffnet, müssen die Voraussetzungen so geschaffen werden, dass weder die Anwohner noch die Arbeitnehmer darunter leidet.

Verkaufen: In der Seniorenpflege gibt es keine rechtsverbindlichen Personaltasten, sondern ein mittelbares System: Je nach Versorgungsgrad der Einwohner wird der Personalaufwand errechnet. Bei der Bestnote 5 beispielsweise beträgt der Orientierungswert in Bayern 1,79 Krankenschwestern pro Einwohner. Darauf aufbauend erhalten die Häuser dann Gelder von der Krankenkassen.

Verkaufen: Sie führen ein Altersheim mit 50 Stellplätzen, sind vollständig besetzt und haben nur Einwohner mit dem besten Versorgungsgrad. Wer jetzt nach dem Schlüsselelement festes Pflegepersonal einstellt, gerät rasch in ein Dilemma: Sobald einige der pflegebedürftigen Einwohner sterben und die von Ihnen erstmals aufgenommenen Einwohner eine Unterversorgung haben.

Natürlich erhalten Sie weniger Mittel aus der Krankenpflegeversicherung für sie - aber es sind immer noch so viele Mitarbeiter auf ihrer Lohnliste wie bisher. Verkaufen: Ja, zumal die Krankenpflegeversicherung eine Teilkasse ist: Sie übernimmt nur einen Teil der Ausgaben, die andere wird von den Bewohnern und ihren Verwandten selbst getragen - oder von den Sozialdiensten.

Die Anwender sind ohne bindende Mitarbeiterschlüssel versucht, mit dem zusätzlichen Kapital aus der Krankenpflegeversicherung beispielsweise ihren eigenen Beitrag zu reduzieren und sich so einen Wettbewerbsvorsprung zu erkämpfen. Natürlich muss nicht nur ein genereller und bindender Personalausweis vorgelegt werden. Die gegenwärtige Fachquote von 50 % darf auf keinen Fall gesenkt werden, wie es die Privathaushalte einfordern.

Verkaufen: Das wird sich zeigen. Auf jeden fall würde der Personalbedarf an Altenpflegerinnen wieder zunehmen - und wenigstens in der Wirtschaftstheorie müsste der Hausbetreiber deutlich mehr anbieten, um überhaupt Mitarbeiter zu haben. Es gibt jedoch aus zwei verschiedenen Gruenden ein grosses Gefaelle zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der Pflege:

Wo dies nicht der Fall ist, gibt es nur sehr wenige Betreuer in einer gewerkschaftlichen Organisation, die gute Gesamtarbeitsverträge aufrechterhalten. Die Situation ist zwar schwer, aber es gibt durchaus Potenzial: Die Anzahl derer, die eine Lehre abschließen, nimmt zu, auch weil einige Staaten kürzlich hier investieren und die Konditionen verbessern - auch wenn die Gehälter so gering sind.

Darüber hinaus sind viele Krankenschwestern in Teilzeitbeschäftigung tätig, von denen einige zu längeren Arbeitszeiten ermutigt werden können. Darüber hinaus werden viele Spezialisten in der Seniorenpflege durch qualifiziertes Umschulungsangebot für ältere Menschen rekrutiert, das weiter ausgebaut werden kann.

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