Symptome für Schlaganfall

Anzeichen für einen Schlaganfall

Die folgenden neurologischen Symptome können einen Schlaganfall beinhalten. "TIA" gilt als Warnsignal und Vorbote eines "großen" Schlaganfalls. Die Symptome können oft in Kombination auftreten. In der akuten Phase (solange die Symptome andauern) ist es nicht möglich, zwischen einer TIA und einem Schlaganfall zu unterscheiden. Im Falle eines Schlaganfalls ist die Zeit das Gehirn.

SCHNELLER Test

Bei einem Schlaganfall handelt es sich um einen zerebralen Infarkt, der durch Blutungen oder verminderte Durchblutung ausgelöst wird, z.B. akuter Gefäßverschluss oder Arterienverengung im Gehirn. Es ist auch die Hauptursache für mittelschwere und schwerwiegende Behinderung. Der Schlaganfall ist urplötzlich, aber in der Regel nicht unvorhergesehen! Arterienverkalkung, ausgelöst durch Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, erhöhte Cholesterinspiegel, Raucherentwöhnung und Bewegungsmangel sowie das Entstehen von Herzversagen (Vorhofflimmern) sind die Hauptursache.

Der so genannte FAST-Test ist ein schneller Test, mit dem auch Mediziner die typischen Schlaganfallsymptome prüfen können. Rufen Sie umgehend 112 an und beschreiben Sie die Symptome. Andere Begleitsymptome sind Sehprobleme, Taubheitsgefühl und Kraftminderung in den Gliedern (die meist eine Hälfte des Körpers betreffen), Benommenheit und auch Kopfweh.

Um eine solche lebensbedrohliche Lage gar nicht erst entstehen zu lassen, ist unser Schlaganfallpräventionsprogramm darauf ausgerichtet, mögliche Gefahrenfaktoren in Ihrem Fall zu identifizieren, zu steuern und ggf. zu mindern. Der Schlaganfall-Check beinhaltet neben einem detaillierten Erstgespräch über die aktuellen Symptome, Ihre bisherigen Erkrankungen und familiären Risiken auch ausführliche Ultraschalltest.

Treten unklare Risiken auf, können weitere Abklärungen notwendig werden (Diagnostik/Therapie). Dieser Eintrag wurde am 18. Mai 2014 um 15:40 Uhr veröffentlicht und ist abgelegt unter Allgemeines. Sie können die Antworten zu diesem Eintrag über den RSS 2.0-Feed verfolgen.

mw-headline" id="Ursache">Ursache[Bearbeiten | | | | Quellcode bearbeiten]>

Wenn die Symptome nicht ganz verschwinden, spricht man von einem Schlaganfall (Hirninfarkt). Heute, wenn empfindliche Untersuchungsverfahren eingesetzt werden, werden viele transiente Herzinfarkte durch kleine Hirnschläge hervorgerufen, besonders wenn die Symptome mehr als 30minütig sind. Daher ist der bisher verwendete Begriff PRIND (Prolonged Reversible Ischemic Neurological Deficit) für eine "Zwischenstufe" zwischen TIA und Schlaganfall nicht mehr gebräuchlich, da es in diesen beiden FÃ?llen immer einen "kompletten" Schlaganfall gibt.

Der neuere Begriff für einen PRIND ist der kleine Schlaganfall (Insassenischämie des Hirns mit relativ geringen Motorik- oder sensorischen Defiziten, die innerhalb von 7 Tagen zurückgehen). Daher korrespondieren die Gründe für die TIA weitestgehend mit denen des Schlaganfalles (siehe dort). TIA tritt auch bei anderen Krankheiten wie der sogenannten hemiplegischen Migration (Migräne) auf.

Anders als bei Schlaganfällen kommt es jedoch nicht plötzlich und simultan, sondern in der Regel hintereinander zu Migräneausfällen. Trotz sorgfältiger Diagnose wird oft keine Veranlassung für eine TIA festgestellt. Bei der TIA sind die Symptome ähnlich wie beim Schlaganfall, besonders charakteristisch sind Halbseitenlähmung (Hemiplegie oder Hemiparese), Sprachstörung (Aphasie), Sprachstörung (Dysarthrie) und (möglicherweise Hemiplegie) Sehstörung (flüchtige Blindheit).

Per Definition überschreitet eine TIA nicht eine halbe Stunde, bis zu der alle Symptome nachgelassen haben. Kompliziert wird die Diagnosestellung der TIA nicht nur durch die geringe Symptomdauer, sondern auch durch mehrere Differenzialdiagnosen. In den meisten Fällen sind die Symptome bereits durch die Aufnahme im Spital verschwunden und selbst Bildgebungsverfahren können keine klare Aussage machen, wodurch die MRT mit Diffusionsgewicht (50 Prozent Sensitivität) die optimale Untersuchende ist.

In der akuten Phase (solange die Symptome andauern) ist es nicht möglich, zwischen einer TIA und einem Schlaganfall zu unterscheiden. Eine akute Behandlung muss daher auf dem Verfahren für einen Schlaganfall basieren; besonders wichtig ist eine schnelle Aufklärung. Bei der weiteren Verlaufsform (nach Abflauen der Symptome) ist besonders darauf zu achten, dass transiente Schlaganfälle oft als Vorbote eines " großen " Schlaganfalls vorkommen; bei 10-30 Prozent der Erkrankten folgen sie innerhalb der kommenden 5 Jahre.

Vor allem in den ersten drei Tagen nach einer TIA mit einer Dauer von mehr als zehn min und bei über 60 Jahren. Ein Teil der TIA- und Schlaganfallursachen kann erfolgreich therapiert werden. Diese Behandlungen sind oft besonders für Patientinnen und Patienten nach einer TIA sinnvoll, da sie ein höheres Risiko für einen Schlaganfall haben, wenn sie unversorgt bleiben.

S3 Richtlinie sekundäre Prophylaxe der Ischämie der Neurologischen Klinik, Stand 09/2012 Reinhard Larsen: Betäubung und Intensivpflege in der Herz-, Thorax- und Gefässchirurgie.

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