Umgang mit Dementen Personen

Der Umgang mit Demenzkranken

Daher ist es schwierig, zuverlässige Vereinbarungen mit Menschen mit Demenz zu treffen. Hat die betreffende Person eine bestimmte. Die Angst, sich um geliebte Menschen zu kümmern: Schamgefühle (z.B. in der Intimpflege durch Pflegepersonal), aber auch durch Anschuldigungen, Kritik,.

... Die Laien für den Umgang mit Demenz.

Vorlesung: "Umgang mit Verrückten".

Im Senecura Sozialzentrum, Angelika-Kauffmann-Straße 6, finden am kommenden Mittwoch, um 19.30 Uhr, weitere Vorträge der Serie "Care in Dialogue" statt. Verrückte Menschen fordern sowohl Verwandte als auch Betreuer und bringen sie oft an ihre Grenze. Bei dieser Vorlesung mit Wilfried Féurstein, Dozent für Heilberufe und Validierung, lernen Sie, was Menschen mit demenziellen Erkrankungen verstehen müssen und was ihre Betreuer wissen sollten, um den Arbeitsalltag ein wenig zu erleichtern.

Die Veranstaltungsserie zielt darauf ab, die Angehörigen mit Information und Betreuung im weiteren Sinne zu versorgen. Ausgebildete Referenten und die intensive Kooperation mit gesellschaftlichen Institutionen in der Kommune und der Umgebung machen "Care in Dialogue" zu einem nützlichen Mittler. Nähere Auskünfte zu dieser Tagung erteilt Elisabeth Hoch, Tel. 0664/9161710.

Der Umgang mit Menschen mit Demenz

Im Umgang mit Menschen mit Demenz ist vor allem die geduldige Haltung wichtig. Demenzkranke Menschen brauchen viel Zeit für alle Aktionen und Gegenmaßnahmen. So ist in fortgeschrittenem Stadium eine genügende Versorgung naturgemäß nicht mehr möglich, da die Menschen aufgrund ihrer Fahrstörung nicht mehr in der Lage sind, Lebensmittel zu schlucken. So stößt die Ausdauer und die zeitliche Möglichkeit der Betreuer oft erst im späten Stadium an ihre Grenze.

Menschen mit demenziellen Erkrankungen empfinden sich oft missverstanden oder herablassend, weil sie die Entscheidungsgrundlage der Betreuer nicht verstehen können. Es ist bewiesen, dass auch Menschen mit demenziellen Erkrankungen ein Gefühl haben, auch wenn die Menschen, die davon betroffen sind, es in einem fortgeschrittenem Alter nicht mehr wirklich zum Ausdruck bringen können. Die Erinnerung verrückter Menschen ist schwer gestört, aber ihr Bewußtsein ist meist noch erhalten.

Sie als Familienangehöriger sollten sich darüber im klaren sein, dass die betreffenden Personen aufgrund ihrer Gedächtnisstörung nur eingeschränkt erlernbar sind. Vieles von dem, was über Demenzkranke gesagt wird, vergisst man innerhalb weniger Augenblicke. Es ist daher schwierig, verlässliche Abkommen mit Menschen mit Demenz zu unterzeichnen. Das ist natürlich nicht leicht zu verkraften, denn Sie haben Menschen mit Demenz auf eine ganz andere Art und Weise kennengelernt und erfahren.

Nichtsdestotrotz gibt es bewährte Verfahren, die das Zusammenleben für Patienten und Pflegepersonal so angenehm wie möglich machen. Der Sprachgebrauch für Menschen mit Demenz sollte so simpel wie möglich sein. Bemühen Sie sich um einen liebevollen, aber zugleich entschlossenen und klaren Ton. Formuliere deine Texte kurz und bündig und gebe deutliche Anleitungen.

Wenn möglich, unterlassen Sie es, Fragen zu stellen, da diese die Beteiligten oft belasten. Geben Sie der betreffenden Person genügend Zeit für eine Beantwortung oder Gegenmaßnahmen. Erinnern Sie sich an gut verstandene Ausdrücke und Sätze und verwenden Sie sie immer wieder. Vermeide Streitigkeiten und überflüssige Gespräche, auch wenn du denkst, dass der Betroffene offensichtlich falsch liegt.

Vermeiden Sie zukunftsweisende Äußerungen und Versprechen, da Demenzpatienten nahezu ausschliesslich in der heutigen Zeit zuhause sind. Seien Sie immer höflich und tolerant im Umgang mit Menschen mit Demenz, auch wenn es schwierig sein kann. Ein Überlagern unterschiedlicher Sinneswahrnehmungen kann drohend und unübersichtlich sein, da Demenzpatienten verschiedene Informationen nicht mehr separat einsehen und zuweisen können.

Es gibt dem Betreffenden seelische Geborgenheit und verringert das Angst- und Panikrisiko. Allerdings werden Änderungen im Lebensumfeld von Demenzpatienten oft als Bedrohung empfunden. Wir haben auch hier ein paar Tips für Sie: Sichern Sie sich Konsistenz und Alltag im Alltag des Patienten und bleiben Sie zusammen "geprobt", z.B. beim Essen oder Zubettgehen.

Erinnern Sie die pflegebedürftige Personen täglich daran, z.B. durch Angabe von Zeit, Tag, Orts- und Namensangabe. Unterstützen Sie den Betreffenden emotional, indem Sie auf gutes Licht achten und eine zu "lebendige" Raumausstattung meiden, da der Betroffene durch Schlagschatten und Unruhen erschreckt werden kann.

90% aller dementen Patienten werden von Verwandten betreut. Häufig kommt es vor, dass sich die Betreuerinnen und Betreuer überwältigt fühlten und ihre Überlegungen sich nur um die betroffene Frau drehen. Hinzu kommen Schuldkomplexe und vorübergehende Aggressivität gegenüber dem Betreffenden sowie die Furcht, selbst eine Krankheit zu entwickeln.

Pflegebedürftige sollten daher so früh wie möglich und zusammen mit dem Betreffenden z. B. in einer Gruppe von Angehörigen, bei einem Neurologe, bei einer Demenz-Beratungsstelle, durch Lastverteilung auf mehrere Schulterbereiche oder durch einen Pflegedienst nachfragen.

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