Unbezahlter Urlaub Pflege Angehörige

Nicht bezahlte Freistellung Pflegende Angehörige

Bislang galt diese Zeit als eine Art unbezahlter Urlaub. Muster V - unbezahlter Urlaub. Die Arbeitgeber vereinbaren unbezahlten Sonderurlaub. Ein Verwandter ist plötzlich pflegebedürftig geworden. Es muss viel organisiert werden, um die Pflege zu gewährleisten.

Pflegehilfe für Senioren

Höhere Versorgungssicherheit für pflegebedürftige Angehörige: Pflegegeld sieht Lohnersatz vor

Im Falle einer akuten Versorgungssituation eines Angehörigen hat der Mitarbeiter das Recht auf sofortige Beurlaubung von der Beschäftigung. Diese Befreiung ist bis zu zehn Werktage gültig und muss nicht im Voraus angemeldet werden. Jedem Mitarbeiter, einschließlich der Mitarbeiter in Minijobs, steht dieser Urlaub ab dem ersten Tag der Erwerbstätigkeit zu. Seit 2008 ist diese Verordnung in Kraft; nun wird diese Ausnahmeregelung auch erstattet.

Bis jetzt wurde diese Zeit als eine Form von unbezahltem Urlaub angesehen. Die Einfuehrung des Pflegegeldes soll bis zu 90 v. H. des Nettolohns des Mitarbeiters ersetzen, wenn er sich von der Pflege freimacht. Das Entgelt wird nicht vom Auftraggeber, sondern von der Krankenpflegeversicherung des Betreuten getragen. Anfang 2015 wurde der Kreis der Menschen, die eines der Betreuungsmodelle nutzen können, ausgeweitet.

Früher wurden als nahe Verwandte in den Kreis der engen Verwandten Vater, Großeltern und Verwandte, Ehegatten und Lebenspartner einer heiratsfähigen Gemeinde miteinbezogen. Zu den engen Verwandten zählen auch Angehörige und Enkel, sowie Adoptiv- und Pflegebedürftige des Ehepartners oder Lebensgefährten. Die Arbeitnehmerin muss ihren Dienstgeber umgehend darüber informieren, dass sie eine Befreiung nach § 2 Abs. 1 Pflegezeitgesetz beanspruchen will, und klären, wie viele Tage sie eine Befreiung wünscht.

Die Arbeitgeberin hat das Recht, vom Patienten ein ärztliches Attest zu fordern. Dieser Nachweis ist auch für den späteren Antrag auf Zahlung des Pflegegeldes erforderlich. Pflegebedürftige Angehörige werden nicht nur durch Finanzhilfen vom Staat mitfinanziert. Wer sich für eine kürzere oder längere Zeit frei nehmen möchte, um sich um seine Verwandten zu kümmern, geniesst Entlassungsschutz.

Dies geschieht spätestens 12 Kalenderwochen vor dem Start der Pflegeperiode und ist bis zum Ende der Pflegeperiode gültig. Die Pflegebeihilfe wird bei der Krankenkasse des Patienten beansprucht, die Krankenpflegeversicherung des betreuenden Verwandten hat nichts mit der Bezahlung zu tun. Das Gesuch muss "sofort", d.h. so rasch wie möglich, bei der Krankenkasse eintreffen.

Eine Krankenpflegeversicherung verlangt auch eine Bescheinigung (auch später) über den Verdienstausfall und eine Bescheinigung über den Pflegebedarf des Verwandten. Wenn der Betreuer für die Betreuung seiner Verwandten eine größere Pause einlegen muss, kann er dies in einem Unternehmen mit mehr als 15 Beschäftigten für einen maximalen Zeitraum von sechs Monate tun, in einem Unternehmen mit mehr als 25 Beschäftigten kann eine Familienbetreuungszeit von bis zu zwei Jahren in Anspruch nehmen.

In diesem Falle kann der Mitarbeiter den Arbeitsplatz jedoch nicht vollständig verlassen; er muss mindestens 15 Wochenstunden weiterarbeiten. Können die Betreuungskosten nicht durch Privatvermögen oder eine Betreuungsversicherung abgedeckt werden, müssen die Familienmitglieder in der Regel die Betreuungskosten übernehmen. Schließlich genügt die gesetzlich vorgeschriebene Krankenpflegeversicherung nicht, um die anfallenden Ausgaben zu erstatten.

Aus diesem Grund sollte so früh wie möglich über eine angemessene Pflegeversicherung nachgedacht werden.

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