Unterschied zwischen Alzheimer und Demenz

Der Unterschied zwischen Alzheimer und Demenz

Kennst du den Unterschied zwischen Alzheimer und Demenz? Diese Krankheit kann das Gedächtnis und auch die Denkfähigkeit vermindern. Alzheimer kann man mit Demenz gleichsetzen. Man sagt oft Alzheimer und setzt den Begriff mit Demenz gleich. Doch nicht jede Demenz ist "Alzheimer".

Wissenswertes über den Unterschied zwischen Alzheimer und Demenz

Kennst du den Unterschied zwischen Alzheimer und Demenz? Die Demenz ist ein Sammelbegriff. Alzheimer Demenz ist die am häufigsten auftretende Demenz. Es gibt aber auch Differenzen in den Krankheitsursachen und im Lebensalter der Erkrankten. In der Alltagssprache werden die Bezeichnungen Alzheimer-Krankheit und Demenz oft gleichermaßen gebraucht. Dies ist jedoch nicht korrekt, da die beiden Bezeichnungen deutlich zu unterscheiden sind.

Wenn ein Mensch an Demenz erkrankt, ist es bei weitem nicht wahr, dass er an Alzheimer erkrankt ist. Die Alzheimer Demenz unterscheidet sich von der Demenz im Allgemeinen dadurch, dass Alzheimer eine gewisse Demenz ist. In Deutschland ist die Alzheimer-Krankheit der größte Teil der Demenz.

Wenn eine Demenz die Gestalt der Alzheimer-Krankheit annimmt, wird die Alzheimer-Krankheit daher in der Fachsprache auch Demenz genannt. Wenn ein Betroffener also an einer Demenz leidet, kann nicht zwangsläufig der Schluss gezogen werden, dass er an Alzheimer erkrankt ist. Demgegenüber ist es jedoch sehr gut möglich, Rückschlüsse auf eine Demenz durch Alzheimer zu ziehen.

Anders als der Gattungsbegriff Demenz bezeichnet der Ausdruck Alzheimer Demenz bereits eine Differenzierung der Diagnostik. Wenn Patienten und/oder deren Angehörige bereits eine solche spezifische Diagnostik haben, kann dies unter anderem die Möglichkeit eröffnen, bestimmte Behandlungsschritte oder die für die Krankheit charakteristischen Symptome spezifisch anzugehen.

Eine diagnostizierte Alzheimer Demenz kann zwar bereits als Ursache für die eingetretene Krankheit angesehen werden, doch sind diese Möglichkeiten noch vielschichtiger, wenn zunächst nur eine Demenz festgestellt wurde. Daher kann es zunächst schwierig sein, bei der Diagnostik einer Demenz Rückschlüsse auf die Ursache zu ziehen. Das Durchschnittsalter der Alzheimer-Kranken variiert auch danach, ob die Personengruppe der Demenzkranken oder die Personengruppe der Alzheimer-Kranken unterstellt wird:

Zwar steigt laut Statistik das Demenzrisiko mit zunehmendem Alter, dies gilt aber nicht unbedingt für alle Formen der Demenz. Eine verhältnismäßig seltene Demenz ( "frontotemporale Demenz") betrifft vor allem Menschen im vierten oder fünften Jahrzehnt ihres Lebens. Nach heutigem medizinischen Kenntnisstand sind auch die Heilungsaussichten je nach Ausprägung einer Demenz unterschiedlich.

Wenn ein Mensch von der Alzheimer-Krankheit befallen ist, ist dies eine Krankheit, die derzeit in der Regel nicht geheilt werden kann. Allerdings kann der Krankheitsverlauf der Alzheimer Demenz in vielen FÃ?llen durch medikamentöse MaÃ?nahmen Ã?berhaupt erst noch positiv beeinflusst werden. Hat ein Mensch dagegen eine so genannte Sekundärdemenz, kann dies mit einer Heilungsmöglichkeit impliziert sein.

Im Gegensatz zu Alzheimer werden Sekundärdemenzen nicht durch Organschäden am Gehirn verursacht, sondern durch andere zugrundeliegende Krankheiten (z.B. Stoffwechsel- oder Schilddrüsenerkrankungen und Suchterkrankungen). Im Gegensatz zu den Gründen der Alzheimer Demenz sind diese oft zu heilen. Bei entsprechender Abheilung bestehender Grundkrankheiten können oft auch die mit der Grundkrankheit verbundenen Erinnerungsstörungen rückgängig gemacht werden.

Lesen Sie hier mehr über Alzheimer & Demenz: Kennst du die 3 wichtigsten Demenzursachen?

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