Unterstützung für Pflegende Angehörige

Betreuung von pflegenden Angehörigen

Seit mindestens einem Jahr betreuen Sie einen nahen Angehörigen? beantragen Sie eine finanzielle Unterstützung durch den Sozialministeriumsservice. Förderung von pflegenden Angehörigen Niedrigschwellige Pflegeangebote. Diejenigen, die sich um Angehörige kümmern, tun nicht nur viel, sondern sind auch emotionalem Stress ausgesetzt.


24 Stunden Pflege

Pflegebedürftige Angehörige benötigen mehr Unterstützung

In den meisten Staaten der Erde ist die Versorgung von Menschen mit Demenz in erster Linie Sache der Verwandten, so der WHO-Bericht. Außerdem betreuen sie viel öfter demenzkranke Familienmitglieder als MÃ?nner. Aber die Versorgung eines dementen Patienten kann eine große Last für diejenigen sein, die den größten Teil der Versorgung einnehmen.

Aus diesem Grund unterstreicht der WHO-Demenz-Bericht die dringende Notwendigkeit, Pflegekräfte zu unterstützen, damit sie diese Aufgabe so lange wie möglich wahrnehmen können. Solche Unterstützungsangebote sind z.B: Informationen über die Erkrankung, Lehrgänge, in denen Technik vermittelt wird, die die Betreuung erleichtert, Zeitüberschreitungen, in denen jemand anderes die Betreuung übernehmen kann und in denen die Verwandten neue Kräfte sammeln können, und natürlich die Unterstützung.

Es gibt in den Hochlohnländern in der Regel bereits eine ganze Serie von Angeboten für pflegende Angehörige. Der Bericht unterstreicht daher die Bedeutung der Entwicklung eines breiten Spektrums von Unterstützungsdiensten, die so kosteneffizient wie möglich sind und auch für Menschen zugänglich sind, die in der Regel nur mit Schwierigkeiten sozialen Beistand erhalten. Daher sind Informations- und Bildungskampagnen nach wie vor dringlich, um das Bewußtsein für Demenzkrankheiten zu schärfen und das Verstehen der Menschen und ihrer Familien zu verbessern.

Erst wenn diese Stigmatisierung abgebaut würde, könnte der Zugriff auf soziale Unterstützung wiederhergestellt werden.

Vorwort

Es ist wichtig, dass die Betreuung die Menschen in den Vordergrund rückt, ihnen ein menschenwürdiges Überleben im hohen Lebensalter, bei Behinderungen und Pflegebedürftigkeiten sicherstellt und sie am gesellschaftlichen Geschehen teilhaben lässt. Pflegebedürftige Menschen wollen wie alle anderen ein selbstbestimmtes Wohnen und Arbeiten in einer privaten Umgebung. aller nach SGB-Buch Nr. 1 anerkannte pflegebedürftige Menschen, von denen zwei Dritteln von Angehörigen oder nahen Angehörigen zu Haus versorgt werden.

Die demographischen Entwicklungen (sinkende Geburtenraten, steigende Lebenserwartung) und gesellschaftliche Änderungen (Veränderungen in der Familie und den Haushaltsstrukturen) werden den Pflegebedarf in den kommenden Jahren erhöhen, der in der Mehrzahl der Fälle weiterhin den Wünschen der meisten Menschen mit Pflegebedarf nachkommt. Daher stellen sich für alle Betroffenen höchste Ansprüche an die weitere Gestaltung der Pflegestruktur.

Immer wieder wird zu Recht verlangt, dass der Mensch, der pflegebedürftig ist, im Zentrum der Aufmerksamkeit steht. Die legitimen Belange der Betreuer werden jedoch nicht hinreichend beachtet. Die Pflegebedürftigen haben ein Recht auf eine bedarfsgerechte und hochqualitative Versorgung. Pflegeeltern haben Anspruch auf Grundvoraussetzungen, die sie in die Lage versetzen, eine hohe Versorgungsqualität zu gewährleisten und ihre eigenen Mittel so weit wie möglich zu erhalten.

Oft wird man übernachts zum Betreuer: Der Schwiegervater hat einen Anfall, die Mama ist gefallen. Auch die Dauer der Versorgungssituation ist oft umstritten. Die meisten Betreuerinnen und Betreuer nehmen diese Arbeit auf sich und können nicht beurteilen, ob ihre Stärke ausreicht. Rund ein Viertel der Verwandten betreut etwa zehn Jahre lang. 70% der betreuenden Verwandten sind weiblich wissen nicht, dass und wo es solche Möglichkeiten in ihrer Umgebung gibt, haben grundlegende Bedenken, fremde Hilfen in Anspruch zu nehmen, insbesondere von Einrichtungen, haben schlechte Erlebnisse, soweit ihr Engagement als Betreuer nicht geschätzt wurde, nicht den richtigen Ansprechpartner fand, keine Zeit und Stärke hat, um Hilfen zu vermitteln.

In der Pflegediskussion werden die Bedürfnisse von Menschen, die zuhause ihre Verwandtschaft betreuen, zu wenig berücksichtigt. Erwachsene müssen verstehen, dass ihre Erziehungsberechtigten eine umfassende Fürsorge und Aufmerksamkeit benötigen. Krankenpflege heißt oft Bereitschaftsdienst rund um die Uhr. Zum ersten Mal bietet die Stillzeit den Mitarbeitern die Gelegenheit, sich für bis zu sechs Monate von der Arbeitszeit zur Versorgung von Verwandten freizumachen.

Die Pflegeperiode ist nach geltendem Recht nur in Unternehmen mit mehr als 15 Mitarbeitern gültig. Die Nutzung der Tages- und Nachtbetreuung, die mit geringeren Gebühren für die ambulanten Sach- und Pflegeleistungen in Anspruch zu nehmen ist, entlastet und unterstützt auch die Pflegekräfte. Oberste Priorität muss eine hohe Qualität und persönliche Betreuung aller pflegebedürftiger Menschen zu Haus haben.

Der Betreuungszeitraum muss ungeachtet der Größe des Unternehmens eingeräumt werden. Die Pflege und Unterstützung pflegebedürftiger Angehöriger führt im Haushaltsbereich häufig zu familiären Krisen und zu einer Überforderung der Pflegekräfte. Zielgerichtete Hilfe und Beratung in einem frühen Stadium kann Überforderung und Belastung der betreuenden Familienangehörigen begegnen und kritischen Versorgungssituationen vorbeugen. Pflegebedürftige Angehörige werden seit Inkrafttreten der Pflege-Reform von den Krankenkassen kostenlos betreut.

Sie müssen eine umfassende Betreuung in allen Pflegefragen mit dem Zweck der Reduzierung der körperlichen und geistigen Belastung gewährleisten ( 45 SSG XI). Erfreulich zu werten ist, dass mit der Betreuungsreform auch jene Menschen eine Konsultation bekommen, die noch keine Betreuungsstufe haben, deren alltägliche Lebenskompetenz jedoch deutlich reduziert ist.

Auch Angehörige von Demenzkranken können z.B. eine auf ihre Lebenssituation abgestimmte Hilfe in Anspruch nehmen. Den Betreuungskursen ist z.B. in Wohnnähe die Gelegenheit des Erfahrungsaustauschs der Betreuer untereinander zu bieten und die Konsultation zu Hilfen und Rehabilitationsmaßnahmen. 2. Mit den Kursen soll die Versorgung nicht nur erleichtert, sondern auch verbessert werden. Zunehmend führen die Krankenkassen auch individuelle Schulungen im heimischen Milieu durch.

Seit dem 1. Jänner 2009 haben die Pflegebedürftigen einen Anspruch auf persönliche Betreuung durch einen Pflegefachberater ihrer Pflegeversicherung. Pflegeberaterinnen und -berater müssen den Pflegebedarf ermitteln und einen persönlichen Pflegeplan mit allen notwendigen Vorteilen aufstellen und sicherstellen, dass diese auch vom entsprechenden Leistungserbringer in Anspruch genommen und bewilligt werden.

Ziel dieser Verordnung ist es, der derzeitigen Praktik entgegenzuwirken, dass die Pflegeversicherung ihre umfangreiche Beratungsverpflichtung nicht in dem Maße anbietet, wie sie den Anforderungen von pflegebedürftigen Menschen und ihren Betreuern nachkommt. Das Problem besteht jedoch nach wie vor darin, dass die Beraterinnen und Berater Mitarbeiter der Pflegeversicherung sind. Die Betreuung ist nicht nur sehr zeitaufwendig, sondern oft auch physisch und psychisch anstrengend.

Die meisten Betreuerinnen und Betreuer stehen am Rand der Müdigkeit, müssen mit Stress in ihren Familien und Berufen fertig werden und haben kaum mehr Zeit für sich und ihre eigenen sozialen Beziehungen. Oftmals führen diese Situationen dazu, dass immer mehr Pflegekräfte selbst krank werden und Unterstützung benötigen. Pflegebedürftige und Angehörige fühlen sich mit ihren Beschwerden oft allein gelassen.

Manchmal verlangt die Betreuung die ständige Präsenz des Patienten, für den Familienangehörige, Freundinnen und Kollegen oft wenig Verstand haben. Darüber hinaus kann die Pflegebedürftigkeit des Patienten oder die familiären Verspannungen in der Versorgung zu einer Konfliktsituation zwischen dem Betreuten und dem Betreuer werden.

Hierzu zählen beispielsweise die Etablierung von Notruftelefonen, Beratungszentren und Sprechstundenstunden. Gemäß 44 SSG Nr. 1 zahlen die Pflegeversicherungsträger die Pensionsversicherungsbeiträge für Pflegebedürftige, die für einen Zeitraum von 14 Wochenstunden pflegebedürftig sind. Wie hoch die Beträge sind, hängt aktuell von der entsprechenden Betreuungsstufe und dem Zeitbedarf ab. Die Beitragshöhe richtet sich ausschliesslich nach dem Betreuungsaufwand gemäss den jeweils gültigen Zeitschienen.

Das bestehende Vorsorgereglement muss weiter ausgebaut werden. Der Rentenversicherungsbeitrag muss erheblich aufgestockt werden, damit Karrierepausen durch Krankenpflege nicht zu einem langfristigen Armutsgefährdungsfaktor im hohen Lebensalter werden. Dazu müssen die Beiträge zur Rentenversicherung auf 100 v. H. des Monatsbezugswertes für die Pflegeklasse 3, auf 80 v. H. für die Pflegeklasse 2 und auf 60 v. H. für die Pflegeklasse 1 anwachsen.

Der prozentuale Anstieg der Pflegegelder ist im Verhältnis zu den Tarifen für ambulante und stationäre Leistungen am niedrigsten. Von nun an muss die Menge der Pflegedienstleistungen einmal pro Jahr an die generelle Wertentwicklung und nicht mehr wie geplant alle drei Jahre angepaßt werden. Dazu bedarf es eines vernetzten Handelns aller am Versorgungsprozess Beteiligter. Dabei steht nicht nur der Betreute im Vordergrund, sondern auch das professionelle Vorgehen muss die Lage des Betreuers gesamtheitlich betrachten.

Bei den Kindern und Jugendlichen handelt es sich um eine Familie, die in der Bundesrepublik bisher wenig Beachtung gefunden hat. Laut britischer Studie gibt es derzeit rund 175.000 Schüler in Grossbritannien (das sind 1,5 Prozent). Können diese Angaben nach Hause übertragen werden, müssten in diesem Land über 225.000 Waisenkinder als pflegende Angehörige bezeichnet werden.

Es ist jedoch nicht bekannt, wie viele von ihnen bei einer chronischen Erkrankung der Mutter leben und wie viele von ihnen sich um sie kümmern. Im Gegensatz zu Erwachsenen, die sich bewußt für einen kranken oder betreuungsbedürftigen Verwandten entschieden haben, haben sie in der Regel nicht die Freiheit der Wahl. Diese müssen die Anforderungen erfüllen und können die Lage oft nicht angemessen wiedergeben.

Krankenpflege kann insbesondere bei Kindern zu Überforderungen und gesellschaftlicher Isolation fÃ?hren. Pflegekinder riskieren durch ihr Engagement auch eine erhebliche Beeinträchtigung ihrer Persönlichkeitsentwicklung und ihrer Schulentwicklung. Die Gesundheits- und Sozialfürsorge ist gefordert, innerhalb der Familien umfassende Unterstützung und Ratschläge zu geben. Vor allem aber wollen sie eine seelische Erleichterung, Gesprächsmöglichkeiten sowie einen unbürokratischen und flexiblen Alltag.

Bei der ( "häuslichen") Versorgung sind immer die neusten naturwissenschaftlichen Ergebnisse sowie medizinische und pflegerische Normen zu beachten. Das betrifft beispielsweise die derzeitige Entwicklung des Instituts für Pflegewissenschaften an der Uni Witten/Herdecke zu einem Konzept für ein Förderangebot für stillende Kleinkinder und Jugend. Ziel dieser Untersuchungen muss es vor allem sein, den Handlungsbedarf an sozialen und ärztlichen Infrastrukturen zur Entwicklung einer hochqualitativen ambulanten Versorgung zu ermitteln und zu erfassen.

Sie können sich über den gesundheitlichen Zustand und die bestehenden Möglichkeiten des Patienten ausführlich unterrichten. Binden Sie den Patienten und Ihre Angehörigen in alle Entscheidungsprozesse ein. Ermutigen Sie die Unabhängigkeit des Patienten so weit wie möglich. Wenn möglich, passt man die Ferienwohnung der Betreuungssituation an. Erkundigen Sie sich auch nach möglichen Hilfsmitteln, die dem Patienten mehr Unabhängigkeit verleihen oder ihm die Arbeit leichter machen (z.B. Heben).

Fürsorge ist schwere Pflicht? Es ist keine Schande, Hilfe zu erhalten! Plane bewußt die Entlastung von Betreuung und Erholung und verzichte nicht darauf. Nutze die Möglichkeiten der Pflegedarstellung oder der Ersatzbetreuung, um sogar Ferien von der Betreuung zu machen. Erkundigen Sie sich über gesetzliche Ansprüche (z.B. Betreuungszeit, kurzfristige Arbeitslosigkeit, Tages- und Kurzzeitpflege) und über die finanziellen Leistungen (z.B. Pflegegeld).

Verwenden Sie Infoveranstaltungen und Trainings kurse für die häusliche Betreuung. Dabei werden Sie professionell, praktisch und emotional unterstützt. Achten Sie auf den Erfahrungsaustausch in Familien- und Selbsthilfegruppen. Denken Sie daran, dass die Sorge um Ihren Liebsten nur ein Teil Ihres Leben ist und kultivieren Sie weiter Ihre Freundschaft und Ihr Hobby.

Mehr zum Thema