Vermittlung Pflegekräfte Osteuropa

Agentur für Osteuropäische Pflegekräfte

Wird eine Familie vom Eintritt eines Pflegefalls überrascht, sind Agenturen für die Vermittlung von Pflegekräften aus Osteuropa eine geeignete Anlaufstelle für die Rundum-Beratung der Angehörigen. Sie sind Experten nicht nur für osteuropäische Pflegedienste, sondern kennen die gesamte Materie. Was für die Betroffenen eine Ausnahmesituation darstellt, ist für die Pflegeagenturen Alltag, den sie professionell managen

Medizinische Pflege kommt von teuren Spezialisten

Pflege zu Hause

Qualifiziertes Pflegepersonal ist knapp und teuer. Das gilt nicht nur für stationäre Einrichtungen, sondern auch für die ambulante Versorgung. Ein Pflegedienst kommt nur für begrenzte Zeit ins Haus, um die medizinische Behandlungspflege durchzuführen. Das sind wenige, genau definierte Tätigkeiten, die von Laien nicht vorgenommen werden dürfen. Injektionen und Infusionen erfordern ebenso medizinische Kenntnisse wie Wundversorgung oder das Erfassen von Blutwerten. Dafür reicht eine halbe Stunde, je nach Fallgestaltung vielleicht sogar nur jeden zweiten Tag. Ambulante Pflege ist Fließbandarbeit – die examinierten Kräfte hetzen von einem Klienten zum nächsten. Ein freundliches Wort zur Begrüßung und zum Abschied ist vielleicht noch drin, aber Zeit zum Zuhören gibt es ganz sicher nicht.

Vermittlung für Pflegekräfte aus Osteuropa
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Wird eine Familie vom Eintritt eines Pflegefalls überrascht, sind Agenturen für die Vermittlung von Pflegekräften aus Osteuropa eine geeignete Anlaufstelle für die Rundum-Beratung der Angehörigen.

Ohne Hilfe aus dem Ausland geht es nicht

Bei den Haushalts- und Pflegehilfen aus dem Ausland ist das anders. Die Vermittlung der Pflegekräfte aus dem Ausland sieht meist vor, dass die Frauen im Haushalt des Pflegebedürftigen leben. Das hat verschiedene Vorteile: Einerseits ist eine echte 24-Stunden-Betreuung möglich. Arbeit, Bereitschaft und Ruhezeit lassen sich nicht klar abgrenzen. Selbstverständlich arbeitet die Pflegerin nicht rund um die Uhr, aber durch die räumliche Nähe ist sie im Notfall trotzdem schnell zur Stelle und kann helfend eingreifen. Zum anderen werden die familiäre Bindung und das Vertrauensverhältnis gefördert. Man muss sich vor Augen führen: Die Pflegerin versorgt nicht nur den Haushalt und geht einkaufen. Sie muss je nach Pflegegrad auch bei der Körperpflege assistieren, ihren Klienten sogar zur Toilette begleiten. Intime, vielleicht peinliche Situationen entstehen zwangsläufig, und sie müssen professionell gemeistert werden. Oft sind die Deutschkenntnisse der Hilfskräfte nicht gut. Das Leben im selben Haushalt erlaubt Verständigung und Einvernehmen über Sprachgrenzen hinweg. Nicht zuletzt gibt es noch einen ganz praktischen, rechtlichen Hintergrund für die häusliche Gemeinschaft. Ist die Pflegerin als Arbeitnehmerin tätig, gilt für sie deutsches Arbeitsschutzrecht, unter anderem auch das Arbeitszeitgesetz. Das sieht Höchstarbeitszeiten von zehn Stunden täglich und acht Stunden im Schnitt einer Sechs-Tage-Woche vor. Für die Pflege in der Familie gibt es aber eine Ausnahme wegen der fließenden Übergänge zwischen Arbeit und Freizeit.

Pflegeagenturen sind die Ansprechpartner vor Ort

Agenturen für die Vermittlung der Pflegekräfte aus Osteuropa ermitteln gemeinsam mit den Angehörigen den Bedarf an Pflegeleistungen, knüpfen Kontakte zu ausländischen Anbietern, zeigen Vor- und Nachteile der nach EU-Recht legalen Vertragsmodelle auf und sorgen für die praktische Abwicklung, beginnend bei der Abholung der Pflegerin vom Zug oder Fernbus über die Gehaltszahlung bis hin zur Urlaubsvertretung. In die Tagessätze ab etwa 60 Euro sind die Vermittlungsgebühren meist schon einkalkuliert.

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