Vermittlung von Pflegekräften aus Polen

Hilfe bei Haushaltsführung und Grundpflege

Die Vermittlung von Pflegekräften aus Polen, Tschechien, Rumänien oder anderen östlichen EU-Staaten bedeutet für viele Familien mit pflegebedürftigen Angehörigen einen entscheidenden Schritt, der Spannungen abbaut oder am besten gar nicht erst aufkommen lässt. Auch nicht besonders vermögende Menschen können sich Haushalts- und Pflegehilfen aus Osteuropa leisten.

Verwandte überfordern sich mit der Pflege selbst

Pflege zu Hause

Das Dilemma ist in hunderttausenden deutschen Haushalten das gleiche: Ältere oder kranke Familienmitglieder können nicht mehr allein bleiben. Ein Heimplatz kommt nicht in Frage. Stationäre Pflege fühlt sich an wie Abschieben, zu groß sind die Bedenken bezüglich der Pflegequalität. Auch der Preis ist abschreckend hoch. Selbst wenn die Versicherung die Pflegekosten übernimmt, bleibt immer noch ein Eigenanteil von rund 1.600 Euro unabhängig vom Pflegegrad. Bei der Pflege zu Hause sind weniger die Ansprüche des Pflegebedürftigen Grund für Unzufriedenheit, sondern die übertriebene Erwartungshaltung, die pflegende Angehörige an sich selbst stellen. Selbst mit der besten Betreuung bleiben körperliche Beeinträchtigungen, vielleicht sogar Schmerzen. Kognitive Fähigkeiten lassen nach, und das Rad der Zeit lässt sich einfach nicht zurückdrehen. Pflegende reagieren mit psychosomatischen Erkrankungen – Nervosität, Magenbeschwerden, Schlafstörungen, im schlimmsten Fall mit einer Depression. Pflege fordert zudem auch physisch. Rückenschmerzen sind an der Tagesordnung.

Vermittlung von Pflegekräften aus Polen
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Das Dilemma ist in hunderttausenden deutschen Haushalten das gleiche: Ältere oder kranke Familienmitglieder können nicht mehr allein bleiben.

Hilfe bei Haushaltsführung und Grundpflege

Das Ergebnis dieser Belastungen sind Spannungen zwischen Pflegendem und Gepflegtem. Die Verwandten können ihrer wichtigsten Aufgabe, dem Erhalt der sozialen Kontakte, nicht mehr nachkommen, wenn der Alltag von geschäftsmäßiger Pflege bestimmt ist. Der Senior erkennt sehr wohl, dass er der Grund für die schlechte Stimmung ist. Hilfe unter solchen Umständen anzunehmen fällt schwer, ist aber letztendlich alternativlos, wenn man auf Pflege angewiesen ist. Alternativen gibt es aber hinsichtlich der Personen, die die Leistungen erbringen. Pflegeagenturen in Deutschland übernehmen die Vermittlung von Pflegekräften aus Polen und vielen anderen Staaten der Europäischen Union mit niedrigem Lohnniveau. Mangels anerkannter Berufsabschlüsse und wegen fehlender Sprachkenntnisse dürfen die Pflegehilfen zwar keine medizinische Behandlungspflege ausführen. Sie sind aber perfekt in der Haushaltsführung und der Grundpflege. Dazu gehört insbesondere die Unterstützung bei Körperpflege und Hygiene, bei der Mobilität innerhalb und gegebenenfalls auch außerhalb der Wohnung, sowie beim Essen und Trinken.

Grenzüberschreitende Beschäftigung ist völlig legal

Je nach verbliebener Alltagskompetenz des Gepflegten muss man mit drei bis sechs Stunden täglich für die Grundpflege rechnen. Hinzu kommen Arbeiten im Haushalt wie Putzen, Waschen, Einkaufen und Kochen. Das reicht locker für einen Vollzeit-Job. Osteuropäische Hilfskräfte können in der EU völlig legal und ohne bürokratische Hürden beschäftigt werden, sogar in Form einer 24-Stunden-Betreuung bei häuslicher Gemeinschaft zwischen Pfleger und Gepflegtem. Agenturen vor Ort beraten über Vertragsgestaltung, Kosten – Tagessätze beginnen schon bei etwa 60 Euro – und Finanzierung durch die Pflegekasse. Sie können durch ihre guten Kontakte zu ausländischen Pflegediensten auch ganz konkrete Personalvorschläge machen.

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