Verordnung Häusliche Krankenpflege Vordruck

Bestellformular für die Krankenpflege im Inland

Das Recht auf häusliche Krankenpflege besteht nicht, soweit das so ist. Alles, wenn es ins Detail geht. Ältere Formulare sollten nicht mehr verwendet werden. und die Einschränkungen, die die häusliche Pflege notwendig machen. Eine häusliche Pflege muss von einem Arzt auf dem vereinbarten Formular verordnet werden.

Arzneimittelverordnung (Maßnahmen der Physiotherapie / Podologie).

Modell 12 der Heimpflegeverordnung wird benutzerfreundlicher

Die vor einem Jahr eingeführte Hauspflegeverordnung (HKP) und Betreuungsverordnung wird ab sofort flächendeckend zum ersten Mal zum 1. Oktober 2017 zur Verfügung stehen. Der neue Fragebogen ist leichter zu füllen und beinhaltet dennoch alle Daten, die der Pflegeservice für die Betreuung der Patientinnen und Patienten braucht. Die meisten der nur von den Kassen benötigten Leistungsinformationen wurden gelöscht.

Ein neues Kontrollkästchen für die Supportwartung wurde am 2. Februar 2016 in den GKV-Leistungskatalog eingefügt. Sofern keine Pflege nach SGB II erforderlich ist, kann eine Betreuung aufgrund einer schweren Erkrankung oder akuten Verschlechterung einer Erkrankung, vor allem nach einem Klinikaufenthalt, nach einer Ambulanzoperation oder nach einer stationären Behandlung verordnet werden.

Das neue Formblatt wird in den Praxismanagementsystemen gespeichert und kann am Computer vervollständigt oder auf einem leeren Formblatt ausgedruckt werden. Die neue Variante 12 ersetzt die frühere Form ab sofort. Ältere Formulare dürfen nicht mehr benutzt werden, da sie ihre Geltung einbüßen. Näheres dazu in der Verordnung Forum 42 und im Rundbrief der KVBW, die beide im Juni 2017 erschein.

Worauf ist ab diesem Jahr bei der Verschreibung der häuslichen Pflege zu achten?

Der G-BA hat im MÃ??rz Ãnderungen der Hauspflege-Richtlinie (CPM-Richtlinie) fÃ?r die Palliativpflege von Patienten verabschiedet. Mit den neuen Dienstleistungen des Gemeinsamen Bundesausschusses soll die medizinische Versorgung von Sterbenden mit Palliativbedarf, für die eine spezielle Ambulanz der Palliativmedizin (SAPV) (noch) nicht notwendig ist, in ihrer Hausgemeinschaft sichergestellt werden.

Im Falle von Schmerz, Brechreiz, Erbrechen, Lungen- oder Herzbeschwerden, Verstopfung, Wundkontrolle und -behandlung sowie Krisenintervention, z.B. bei Anfällen, Blutung und akuter Angst, kann der Pflegedienst in Absprache mit dem behandelnden Arzt eine Symptomkontrolle bei Palliativ-Patienten durchführt. Diese auf der neuen Nr. 24 a der CPM-Richtlinie basierende Regelung deckt die Identifizierung, Erfassung und Behandlung von Beschwerden und deren Folgen ab.

Alle Vertragsärzte können die ambulante Pflege auf dem normalen Formblatt 12 unter Nennung der Leistungsnummer 24a anordnen. Andererseits gibt es keine Verbesserung bei der Erstattung von vertragsärztlichen Dienstleistungen in der allgemeinen Palliativmedizin. Die Verschreibung einer SAPV wird weiterhin nach EBM Nr. 01425 (Erstverschreibung; 26,64 Euro) bzw. 01426 (Nachverschreibung; 16,01 Euro) erstattet.

Ebenfalls eine Neuerung ist die Vorschrift für die Leistungsnummer 26 "Medikation" in der Leistungsbeschreibung der CPMP-Richtlinie. In der geänderten Leistungsbeschreibung wird klargestellt, dass die Verabreichung des Medikaments sowohl die Begradigung als auch die Verabreichung des Medikaments einschließt, während die Verabreichung von medizinisch verordneten Medikamenten auch die erforderliche Zubereitung, z.B. die Verabreichung der Arzneiform, einschließt. Die Musterverordnung 12 wird zum Stichtag des Jahres 2017 grundsätzlich umgestellt.

Zusätzlich zu den bisher durchgeführten Massnahmen der Hauskrankenpflege kann auch die vor einem Jahr neu geschaffene unterstützende Pflege verschrieben werden. Beispielsweise ist eine separate Rechtfertigung in Zukunft nicht mehr erforderlich, wenn die Geltungsdauer der Verordnung 14 Tage überschreitet. Außerdem muss die Medikationsdauer nur dann separat festgelegt werden, wenn der Pflegebedürftige während der ganzen Zeit der Hauskrankenpflege kein Medikament einnimmt.

Dienstleistungen wie die Verabreichung von Medikamenten, die Messung des Blutzuckers, die Kompressionstherapie oder die Wundbehandlung werden spezifisch nachgefragt. Weniger häufig vorkommende Dienste können unter "Sonstige Maßnahmen" in Freitextfelder eingetragen werden. Erweitert wurde das Formblatt vor allem durch den neuen Dienst der Grundversorgung und häuslichen Pflege nach § 37 Abs. 1a SGB V. Die so genannte Unterstützungsversorgung wurde mit dem Krankenhaus-Strukturgesetz 2016 in den GKV-Katalog übernommen.

Daher steht ein neues Kontrollkästchen für Unterstützungsleistungen zur Verfügung, die aufgrund einer schweren Erkrankung oder akuten Verschlechterung einer Erkrankung, vor allem nach einem Krankenhausaufenthalt, nach einer Ambulanzoperation oder nach einer stationären Behandlung, verordnet werden können, sofern kein Pflegebedarf nach dem SGB II gegeben ist. Als weitere Neuerung gibt es auf dem Formblatt keinen Vermerk, dass die Versicherten keinen Heimpflegeanspruch haben, wenn sie die notwendigen Massnahmen selbst vornehmen können oder wenn eine im Haus wohnende Personen dazu in der Lage ist.

Mit Wirkung zum ersten Oktober 2017 wird nur noch das neue Formblatt gelten.

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