Versorgung nach Krankenhausaufenthalt

Betreuung nach dem Krankenhausaufenthalt

Ziel: keine Lücke zwischen stationärer und ambulanter Versorgung. Die Beratung und Unterstützung unserer Patienten und ihrer Angehörigen in allen Fragen der weiteren Versorgung nach dem Krankenhausaufenthalt. Damit soll die Nachsorge für die Patienten verbessert werden.


24 Stunden Pflege

Was kann ich nach der Operation erwarten?

Sie werden während Ihres Krankenhausaufenthaltes in die Betreuung und Krankenpflege Ihres Stoma unterwiesen. Das Pflegepersonal und Ihr Stomatotherapeut unterstützen Sie dabei, die richtige Versorgung und die richtigen Präparate für Ihre individuellen Bedürfnisse zu wählen. Es sollten ausreichend Produktmuster vorliegen, damit Sie unterschiedliche Anlagen testen und das für Sie am besten passende aussuchen können.

Kontaktieren Sie das Pflegepersonal und den Stomatotherapeuten, wenn Sie oder Ihre Pflegekraft Schwierigkeiten mit einem Präparat haben. Sie sollten auch darauf achten, dass Ihr künstlicher Darmausgang in den Monaten nach der OP schrumpft. Ihr Stomatotherapeut kann Ihnen dabei behilflich sein, die Behandlung darauf abzustimmen. Selbst nach der OP können Sie sich über viele Dinge wie z. B. Nahrung, Bekleidung, Rückkehr zur Arbeit, vertraute Verhältnisse usw. informieren.

Im Folgenden erhalten Sie eine Übersicht der Fragestellungen, die Sie Ihrem behandelnden Facharzt vor der stationären Behandlung oder bei den Achspflegeterminen nach Ihrem Krankenhausaufenthalt vortragen:....: Wen soll ich über meine Arbeit informieren? Inwiefern kann ich nach der OP tätig sein? Übernimmt meine Krankenkasse die Stoma-Produkte?

Fragen Sie Ihren Stomatotherapeuten, ob er Ihnen mit Worten und Taten helfen kann.

Bestmögliche Betreuung der Patientinnen und Patienten nach Krankenhausaufenthalt

Auf welche Weise kann gewährleistet werden, dass der Patient nach der Entlastung aus dem Spital, zum Beispiel in der Rehabilitationsklinik, im Heim oder zu Hause durch den behandelnden Arzt oder die Ambulanz, bestmöglich versorgt wird? - Die Caritasbroschüre "Kontinuität der Versorgung durch Entlastungsmanagement - Handlungsempfehlungen zur branchenübergreifenden Verknüpfung von Spitälern, Ambulanzen und anderen Nachsorgeeinrichtungen" gibt den Spitälern dazu Antwort und Anleitungen.

"In den Spitälern wird die Einrichtung von Pauschalen, den sogenannten DRGs (Diagnosis Related Groups), die Aufenthaltsdauer verkürzen, da die geplanten Behandlungsfristen strenger einzuhalten sind", sagt Peter Römer, Sprecher im Caritasverband für die diözesane Limburg e.V. und geschäftsführender Direktor der Arbeitsgruppe der Katol. "Deshalb ist es uns wichtig, die Patientenversorgung kontinuierlich zu sichern", so Römer.

Das heißt, das Spital hat bereits bei der stationären Behandlung geplant, wie der Pflegebedürftige nach seiner Geburt bestmöglich betreut wird. Dies beinhaltet die Vorbereitung und Informierung des Nachsorgepersonals über die Behandlung im Spital, die eingesetzten und benötigten Arzneimittel, Hilfen und Termine für eine reibungslose Nachsorge. Aber auch die Beratung und Informierung des Kranken und seiner Verwandten im Spital oder, wenn nötig, die Organisation der Betreuung des Kranken zu Hause und die Klärung der entsprechenden Bedürfnisse gehören dazu.

"Dies trägt einerseits dazu bei, die Versorgungsqualität im Krankenhaus zu verbessern und andererseits hilft es generell, eine Rückführung ins Krankenhaus zu vermeiden", unterstreicht Römer. Durchgängigkeit in der Lieferkette und ein optimales Zusammenspiel der Standorte ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für eine rasche Erholung.

Peter Römer, Berater im Caritasverband für die diözesane Limburg e.V. und geschäftsführender Direktor des Arbeitskreises der hessischen Krankenhäuser, ist unter Fon: 06431/997-150 erreichbar.

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