Vormundschaftsgericht Betreuer

Betreuerin am Vormundschaftsgericht

Die Klage wird beim Amtsgericht (Vormundschaftsgericht) am Wohnort der betreffenden Person eingereicht; ein Richter entscheidet darüber. Die Berater werden vom Vormundschaftsgericht ernannt. Wozu braucht man einen Rechtsberater? Die Betreuerin oder der Betreuer wird vom Vormundschaftsgericht ernannt.

Eine ordnungsgemäße Beaufsichtigung des Testamentsvollstreckers durch die Betreuerin oder den Testamentsvollstrecker kann übernommen werden.

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Wofür steht der Support? Menschen, die - zum Beispiel aufgrund einer Invalidität, einer physischen oder psychischen Beeinträchtigung oder ihres Lebensalters - sich nicht mehr um ihre eigenen Belange kuemmern koennen, werden rechtlich betreut. Dies ist keine völlige "Entmündigung" mehr wie in der Vergangenheit, sondern nur noch für jene Lebensbereiche, für die die Menschen nicht mehr selbst aufkommen können (Beispiele: Umgang mit der Behörde, Gesundheitsversorgung, Vermögensversorgung).

Pflege heißt nicht, dass der Pflegebedürftige in den jeweiligen Gebieten überhaupt nichts mehr tun kann; ein Einverständnisvorbehalt der Pflegeperson wird nur in schweren Ausnahmefällen erwirkt. Nichtsdestotrotz hat der Vorgesetzte sehr weit reichende Kompetenzen und kann anstelle der beaufsichtigten Person in seinem Verantwortungsbereich entscheiden. Für wen kann man sich bewerben?

Die Klage wird beim zuständigen Gericht (Vormundschaftsgericht) am Wohnsitz der betreffenden Person eingereicht; ein Gericht beschließt darüber. Werden Sie Betreuerin oder Betreuer? Im Grunde kann jeder Erwachsene ein Betreuer werden. Sofern es sich nicht um Angehörige der Pflegebedürftigen bezieht, werden in Bayern jedoch nur solche mit juristischen und/oder schulischen Kenntnissen als Verantwortliche benannt. Dadurch wird gewährleistet, dass die Unterstützung nur von qualifizierten Mitarbeitern geleistet wird.

Beanstandungen sind auch bei dem für die Vormundschaft zuständig. Von wem wird der Vorgesetzte gesteuert? Die Aufsicht wird von dem die Aufsicht anordnenden Richter wahrgenommen, z.B. ist die Aufsicht verpflichtet, einen jährlichen Rechenschaftsbericht und einen Rechenschaftsbericht zu erstatten. Ist ein Interessenkonflikt zwischen der unterstützten Person und dem Vormund zu fürchten, ernennt das Vormundschaftsgericht einen zusätzlichen Vormund.

Die Kontrolle des Pflegepersonals erfolgt nur in einem sehr formalen Prozess, daher ist sie keine Gewähr gegen mangelnde Pflege. Wie viel kosten die Supportleistungen? Der Vorgesetzte erhält je nach Qualifizierung eine pauschale Entschädigung, die im Durchschnitt 154 pro Kalendermonat ausmacht.

Das Entgelt wird aus dem Vermögensgegenstand der unterstützten Person genommen; wenn dies nicht ausreichend ist, trägt der Bund die Auslagen. Im Prinzip kann sich ein Betreffender gegen die Ernennung eines bestimmten Vorgesetzten wehren, aber das ist in der Regel nicht sehr vielversprechend. Wenn Sie vermeiden wollen, dass eine unbekannte oder unerwünschte Bezugsperson für Sie ernannt wird, wenn Sie nicht mehr in der Lage sind, Ihre Belange selbstständig zu erledigen, können Sie in einem Pflegeauftrag angeben, wer Bezugsperson werden soll - und wer nicht.

Es ist auch möglich, unterschiedliche Betreuer für unterschiedliche Bereiche des Lebens (z.B. Gesundheitswesen oder Vermögensmanagement) zu benennen. Im Prinzip muss das Vormundschaftsgericht diese Vorschriften einhalten. Der Pflegehinweis ist informell; es wird jedoch empfohlen, ihn von Hand unter Nennung des Ortes und des Datums zu schreiben, um die Seriosität und Unabhängigkeit des ausgedrückten Testaments zu belegen.

Weil das Büro eines Beraters verantwortlich und nicht immer einfach ist, sollte man im Voraus mit der zu bestellenden Beraterin oder dem zu bestellenden Berater absprechen, ob sie bzw. er das Büro überhaupt übernehmen kann oder will. Instruktionen zur Pflege können dem Betreuer im Pflegeauftrag gegeben werden.

Dabei kann er vor allem angeben, ob und wie das Gut veräußert werden soll, ob und an welche Einrichtung die unterstützte Person übertragen werden soll (und nicht an welche), welche Einrichtung oder sonstigen Objekte sie dann mitnimmt oder wem im Falle der Auflösung der Wohnung die restlichen Einrichtungen übergeben werden sollen.

Darüber hinaus kann z.B. festgelegt werden, dass einzelne Menschen zu bestimmten Gelegenheiten wie Geburtstagen oder Weihnachtsfeiern einen bestimmten Betrag als Schenkung bekommen sollen - andernfalls ist eine Pflegekraft in der Regel nicht befugt, Geschenke zu verteilen. Der Betreuungsauftrag kann gegen eine kleine Bearbeitungsgebühr beim Zentralregister der Notarkammer eingereicht werden. Dadurch ist sichergestellt, dass der Schiedsrichter immer schnell darüber informiert ist, wenn er über den Pflegeauftrag entscheidet.

Vorschriften über Form und Umfang der ärztlichen Betreuung, schwerwiegende medizinische Interventionen oder die Einstellung von lebensverlängernden Massnahmen sollten aus gesetzlichen Grunden auf keinen Fall in die Pflegeverordnung aufgenommen werden! Wenn Sie keinen Betreuer bestellen können oder wollen, können Sie einen Vertreter bestellen, der sich im Notfall um die betreffende Person kümmert.

Ein solcher Bevollmächtigter ist jedoch nur befugt, im Umfang des Vertreters zu agieren, so dass ein Berater für Geschäfte außerhalb des Umfangs des Vertreters zu bestellen wäre. Und was ist besser für mich: eine Betreuungsanweisung oder eine Stellvertretung? Außer in schweren Ausnahmefällen wie der Einwilligung in eine risikoreiche medizinische Behandlung oder in freiheitsentziehende Massnahmen braucht der Beauftragte die Erlaubnis des Vormundschaftsgerichtes nicht.

So kann er frei agieren als ein Betreuer. Auf der anderen Seite stellt diese Freiheiten aber auch eine Gefährdung dar, da es keine institutionelle Kontrolle des Vertretungsberechtigten gibt; das Vormundschaftsgericht kann jedoch, wenn es dies für erforderlich hält, einen Berater für den Vertretungsberechtigten benennen, der die Kontrolle über den Vertretungsberechtigten hat und ihm bei Missbrauch die Handlungsvollmacht entzieht.

Wenn dies der Fall ist, muss das Schiedsgericht einen Berater benennen, der die Vertretung übernimmt. Wenn Sie mit einer bestimmten Persönlichkeit bestens bekannt sind und davon überzeugt sind, dass dieses Vertrauens-Verhältnis auch in Zukunft Bestand haben wird, sollten Sie eine Vollmacht einholen. Dann muss z.B. für die Durchführung von Bankgeschäften erneut ein Supervisor ernannt werden.

Derjenige, der glaubt, dass eine bestimmte Steuerung der agierenden Personen nötig und aussagekräftig ist, sollte lieber einen Pflegeauftrag schreiben. Die sinnvolle Verknüpfung von Betreuungsauftrag oder Vollmacht und Testament kann sicherstellen, dass der Willen des Betreffenden so weit wie möglich erzwungen wird.

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