Warum Pflegeversicherung

Weshalb Pflegeversicherung

Den radikalsten Vorschlag zur Reform der Pflegeversicherung macht der Freiburger Ökonom Bernd Raffelhüschen. Eine Pflegeversicherung deckt pflegebedürftige Menschen, unabhängig von ihrem Alter, und fördert vor allem die häusliche Pflege. Der Blick auf die Beiträge zur Pflegeversicherung in Sachsen und allen anderen Bundesländern zeigt: Es sollte jedem klar sein, dass die Pflegeversicherung Vorteile bringt. Mit der gesetzlichen Pflegeversicherung werden pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige bei der Übernahme der persönlichen und finanziellen Belastungen im Pflegefall unterstützt.

Eine Ware, mehrere Ausführungen

Dies ist einer der Gründe, warum die Pflegeversicherung noch kein Serienprodukt geworden ist. Wenn es aber um die Pflege von nahen Verwandten geht, läutet die Alarmglocke. Die geänderte Wohnsituation kann auch zu einer finanziellen Last werden - auch wenn der Bund dafür aufkommt. Die Pflegeversicherung gibt es in Deutschland schon seit vielen Jahren, aber sie ist noch lange nicht beliebt.

Etwa 445.100 Pflegebedürftigen steht eine rund 60.000 Personen umfassende Pflegeversicherung gegenüber. "Selbst wenn dies in absehbarer Zeit alles andere als sicher ist, wirft dies für viele Menschen die Frage auf, ob sie für einen möglichen Pflegebedarf selbst Vorsorge treffen müssen. Aber was bringt die Pflegeversicherung? Es gibt zwei verschiedene Tarifmodelle für die Pflegeversicherung: Eines davon ist an die Pflegestufen des Landes gebunden.

Es gibt in Ã-sterreich sieben solcher Ebenen, 29% der PflegebedÃ?rftigen erhielten im Januar dieses Jahres Gelder aus der zweiten Ebene. 2% bekommen ihr Bargeld von der siebten Etage. Eine Ärztin oder ein Experte ermittelt den Pflegebedarf des Betroffenen. Wenn Sie befürchten, dass die Versicherungsgesellschaft im Notfall nicht bezahlt, sollten Sie das mit dem staatlichen Versicherungssystem verbundene Model wählen", antwortet Verag-Versicherungsmakler Dr. med. Rudolf Mortens.

"Wenn Sie jedoch befürchten, dass der Gesetzgeber eines Tages seine Betreuungsleistungen reduzieren wird, sollten Sie die Ausprägung wählen, die festlegt, welche Tätigkeiten Sie im Alltag noch ausüben können - und welche nicht. "Gegen Versicherungen kann man einfacher vorgehen als gegen die Sozialversicherung", sagt er.

Je früher Sie sich für eine Pflegeversicherung entscheiden, desto günstiger ist sie. Das heißt für ein nach dem Staatsmodell arbeitendes Angebot der Städtischen Versicherungen, dass ein 30-Jähriger, der in Zukunft eine Verdopplung des Betreuungsgeldes von Level 1 bekommen will, eine jährliche Beitragszahlung von rund 37 EUR zahlen muss. Erfolgt die Zahlung erst nach der vierten Betreuungsstufe, beträgt die Grundprämie 20 EUR.

Ein 50-Jähriger wird es wesentlich teurer: Er bezahlt 110 EUR pro Monat ab Versorgungsstufe eins und rund 55 EUR ab Vierter. Im Hause Wien Städtische kann der Gast wählen, ob der Versicherungszuschuss nur ein viertel des gesetzlichen Betreuungsgeldes ausmacht. Oder, ob die Prämienhöhe 200% der Staatsleistung ausmacht.

Eine 30-Jährige würde diese (ab Level 1) 74 EUR pro Tag ausgeben. Eine 50-Jährige 220 Euros. Eine 40-Jährige bezahlt 705 EUR pro Jahr für jede 1000 EUR Versichertenrente pro Monat, eine 60-Jährige 1545 EUR. Wenn drei Aktivitäten vom Kunden nicht durchgeführt werden können, bekommt der Kundin/dem Kunden 40 v. H. der Versichertenrente. Für sechs Aktivitäten oder Demenzen liegt die Performance bei 150 Pro zen.

Grundsätzlich gibt es für die Pflegeversicherung Altersbeschränkungen - diese können jedoch variieren. Aber kann die Pflegeversicherung das schlimmste Zukunftsszenario absichern? Denn Altersheime sind schon jetzt nicht gerade günstig. "Es soll nicht der Eindruck entstehen, dass eine hundertprozentige Nachfrage immer und für immer gewährleistet ist", sagt er.

Trotzdem sei es immer besser, "mehr als weniger Geld" zu haben, wenn es darauf ankomme, sagte er.

Mehr zum Thema