Was steht Pflegenden Angehörigen zu

Das Recht auf pflegende Angehörige

Sie steht dem Patienten zur Verfügung. bietet pflegerischen Angehörigen verschiedene Dienstleistungen und Hilfsmittel an. Ihre Ansprechpartnerin ist die Pflegekasse der zu pflegenden Person. Die pflegenden Angehörigen berichten von Verbesserungen seit der Reform. In der Regel ist der Bezug des Pflegegeldes jedoch auf drei Monate begrenzt.

Folgende Vorteile gibt es für pflegende Angehörige

Die Pflege eines Familienmitglieds ist einer großen Last unterworfen. Allerdings bietet die Pflegeversicherung den pflegenden Angehörigen unterschiedliche Hilfsleistungen an. Häufig wissen Verwandte nicht einmal, auf welche Vorteile sie Anspruch haben. Eine Beratung mit einem Pflegefachberater der Pflegeversicherung kann Aufschluss darüber geben. Gemeinsam mit ihren Angehörigen gehen sie das Leistungsangebot durch, erarbeiten einen persönlichen Pflegeplan und unterstützen bei dessen Durchsetzung.

Aber welche Pflegedienste sind möglich? Mitarbeiter, die eine Akutversorgung für einen Angehörigen durchführen und sich bis zu zehn Tage freinehmen, haben Anrecht auf Pflegegeld. Unter gewissen Bedingungen können sie für bis zu sechs Wochen von der Beschäftigung befreit werden (Pflegezeit) oder ihre Arbeitszeiten um bis zu 24 Wochen verkürzen (Familienpflegezeit).

Auch in kostenfreien Pflege- oder Schulungskursen können Familienmitgliedern nützliche Bewegungen von Berufsschwestern gezeigt werden oder erhalten Hinweise zum korrekten Hochheben und Transportieren zum Schutz ihres Rückens. Time out ist in itAuch eine Time-out für einen ganzen Tag kann organisiert werden. Die Pflegekosten können je nach Versorgungsgrad für die einzelnen Tage im Monat oder für die Tagespflege im Berufsleben erstattet werden.

Bei der Kurzzeitbetreuung können die Aufwendungen für die temporäre Versorgung und Krankenpflege in einem anerkannten Altenpflegeheim für acht Wochen erstattet werden.

Nach einem Jahr nach der letzten Pflegereform: Pflegefamilien erkennen Aufklärungsbedarf

33 Prozentpunkte der Umfrageteilnehmer sehen sich nicht sehr gut über die Vorteile der Krankenpflegeversicherung für die von ihnen betreuten Menschen aufgeklärt - bei den Eigenleistungen sind es bis zu 44Prozentpunkte. In 70 Prozentpunkten wird der monatlich fällige Betrag von 125 EUR nicht ausgenutzt.

Mit der Verabschiedung des Pflegestärkungsgesetzes hatte der Bundestag in der vergangenen Wahlperiode über umfassende Erweiterungen der Pflegeleistungen entschieden - auch um die 4,7 Mio. pflegenden Angehörigen in Deutschland zu erleichtern. Die Auswertung ergibt, dass 90 Prozent aller Umfrageteilnehmer zwar die Pflegereform kennen, aber offenbar nur in begrenztem Umfang Erweiterungen der Leistungen erkennen und einige der angebotenen Leistungen nicht in Anspruch nehmen.

Zum Beispiel der neue Monatsentlastungsbetrag von 125 EUR für die häusliche Pflege: Nach Angaben von 70 % der Befragten wurde dieser Betrag zum Befragungszeitpunkt nicht von Betreuungsbedürftigen verwendet. Er hat ein Anrecht auf alle Patienten, die einen Krankenpflegeabschluss haben und zu Hause betreut werden. Schließlich gaben 25 Prozentpunkte derjenigen, die bereits vor 2017 pflegten, an, dass sie seit der Pflegereform mehr Leistungen wie die tägliche Betreuung in Anspruch nehmen können.

Von diesen geben 21% an, dass sie sich jetzt mehr Zeit für die Betreuung lassen können. Unter denjenigen, die seit 2014 und früher pflegten und damit alle Leistungssteigerungen seit 2015 aus der Versorgungssituation erfahren haben, sehen 26% eine Verbesserung des Leistungsangebots. Ebenso erfahren 26% dieser Befragten einen positiven Wandel mit der Möglichkeit eine Zeitspanne von der Versorgung nehmen zu können.

Pflegefamilien melden eine Verbesserung seit der Reform. Gleichzeitig ist zu befuerchten, dass der Ausbau der Dienstleistungen in der haeuslichen Versorgung noch nicht das erhoffte Niveau erreicht hat. Wichtig ist sicherlich auch, dass die notwendigen Dienstleistungen, wie z.B. Kindertagesstätten, nicht in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen. "Die eingeschränkte Sichtweise und Anwendung der geänderten Vorteile der Krankenpflegeversicherung könnte auch aus einem Mangel an Wissen über die Chancen erwachsen.

Beispielsweise gaben 44 Prozente der Befragten an, dass sie sich über ihre Behauptungen als Betreuer nicht wirklich gut aufgeklärt sind. Diese Informationslücke wird zu 33% im Verhältnis zu den Ansprüchen des Pflegepflichtigen aus der Krankenpflegeversicherung gesehen. Die fachkundige Betreuung ist ein zentrales Element guter Betreuung. Denn: Wer weiss, welche Errungenschaften man dann erhalten und zielgerichtet einsetzen kann, kann die Betreuung optimal ausrichten.

Deshalb ist die Beratung und Ausbildung in der Pflege sehr bedeutsam. Pflegebedürftige Familienangehörige haben ein Anrecht auf solche kostenfreien Leistungen. "Auch die Inanspruchnahme dieser Leistungen erscheint der Untersuchung zufolge ausbaufähig: Weniger als die Haelfte (42 Prozent) der Umfrageteilnehmer nutzen die Krankenpflege. Nur 8% des Pflegepersonals besuchten einen kostenfreien Krankenpflegekurs.

"Dies ist sicherlich viel zu wenig, vor allem angesichts der speziellen Gesundheitsprobleme, denen pflegebedürftige Verwandte oft gegenüberstehen. Die Bevölkerung der aktuellen Untersuchung sind Deutsch sprechende Menschen in der Bundesrepublik zwischen 40 und 85 Jahren, die sich in ihrem persönlichen Lebensumfeld wenigstens einmal pro Woche/n um eine pflegerische Ausbildung kümmern.

Etwa 73% aller betreuungsbedürftigen Menschen in der Bundesrepublik werden zuhause betreut, meist exklusiv oder auch von einem der rund 4,7 Mio. pflegenden Angehörigen. Insbesondere die ambulante Versorgung soll durch die Pflegereform der vergangenen Wahlperiode erleichtert werden. Die Reformen 2015 bis 2017, die auf die Heimpflege abzielen, umfassen zum Beispiel:

Neue gesetzliche Ansprüche auf Teilurlaub von bis zu 24 Monate mit einer Wochenarbeitszeit von mindestens 15 Std. für Pflegekräfte in Betrieben mit 26 oder mehr Mitarbeitern, die ebenfalls einen zinslosen Kredit erhalten.

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