Wer Bekommt das Pflegegeld Ausgezahlt

Wem wird das Pflegegeld ausgezahlt?

als Ihnen zusteht, wird der ausstehende Betrag als Prozentsatz des Pflegegeldes ausgezahlt. Wird der Anspruch auf Sachleistungen nur teilweise genutzt, kann der "Überschuss" anteilig als Pflegegeld ausgezahlt werden (kombinierte Leistung). Wie bereits erwähnt, wird das Pflegegeld an den Pflegebedürftigen gezahlt, damit dieser die zusätzlichen Kosten der Pflege übernehmen kann.

Ausschüttung

Die Pflegebeihilfe wird dem Pflegebedürftigen bzw. dem Erziehungsberechtigten oder dem Rechtsvertreter bzw. Verwalter nachträglich ("12 mal im Jahr") ausgezahlt. Von der Pflegepauschale wird keine Einkommensteuer und kein Krankenkassenbeitrag einbehalten. Die Pflegebeihilfe wird ab dem zweiten Tag eines Krankenhausaufenthaltes, einer Rehabilitation oder eines Kuraufenthalts ausgesetzt, wenn eine in- oder ausländische Sozialversicherungsanstalt, der Staat, eine staatliche Krankenkasse oder eine Gesundheitseinrichtung den Aufenthalt überwiegen.

Der stationäre Krankenhausaufenthalt muss daher so bald wie möglich bei der Zahlstelle gemeldet werden, da sonst eine Rückerstattung erforderlich ist. In Einzelfällen muss das Pflegegeld auf Gesuch hin weiter gezahlt werden: für maximal 3 Monaten, sofern pflegerische Ausgaben durch die Beschäftigung der pflegerischen Person nachweisbar sind ( "in Sonderfällen sogar länger"); in Höhe des Beitrags, den die pflegerische Person für die Weiterführung oder Eigenversicherung durch die Krankenpflege (ab Pflegestufe 3) zahlt; wenn der pflegerische Begleiter im Krankenhaus aufkommt.

Im Falle eines Aufenthaltes in einem Pflegeheim (auch Aufenthalt in einem Wohn-, Alters- oder Erziehungsheim) auf Rechnung oder mit Beteiligung eines Staates, einer Kommune oder einer Sozialeinrichtung werden maximal 80 v. H. des Monatspflegegeldes an den Versicherungsträger zur Kostendeckung weitergeleitet. Pflegebedürftige haben Anspruch auf ein Monatsgeld von 10 Prozentpunkten der Betreuungsstufe 3 für diesen Zeitraum, das aktuell 45,20 Euro pro Monat beträgt.

Wenn die Einweisung in das Pflegeheim bereits vor dem 1. Mai 1996 erfolgt ist, werden 20 v. H. der Pflegeklasse 3 als Taschengeld, also 90,40 Euro, fällig. Die Reduzierung des Pflegebedarfs kann zu einer geringeren Klassifizierung oder zum Entzug des Pflegebetrags beitragen. Für die Pflege des Sterbens von nahen Angehörigen oder schwerkranken Kindern kann eine Verkürzung oder Veränderung der normalen Arbeitszeit oder eine Beurlaubung von der Arbeit (=Vaterschaftsurlaub) beansprucht werden.

Das Familienhospiz kann für drei Monaten als Begleiter des Sterbens in Anspruch genommen werden. Werden schwer kranke Söhne und Töchter begleitet, ist ein fünfmonatiger Familienhospizurlaub geplant.

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