Wie hoch sind die Pflegestufen

Sind die Pflegestufen hoch?

von insgesamt sechs Kategorien, um zu überprüfen, wie hoch sein Pflege- und Unterstützungsbedarf im Alltag tatsächlich ist. So sind Sie finanziell nicht schlechter dran, auch wenn Sie auf ein höheres Versorgungsniveau aufgerüstet werden. Ist die Versorgungslücke pro Pflegestufe und Pflegeart groß? Wieviel zahle ich in die staatliche Pflegekasse?

Pflegehilfe für Senioren

AGE: Jeder fünfte ältere Mensch ist in der falschen Krankenpflegeklasse.

Hausbewohner werden oft in zu hohen Pflegestufen untergebracht. Für Krankenkassen und Kommunen entstehen dadurch überhöhte Mehrkosten. 39 oder 41 Min. pro Tag? Doch der Anschein trügt: Die Bewohner werden in unterschiedliche Betreuungsklassen unterteilt, die in Schritten von 20 Min. absolviert werden. Krankenkassen bezahlen 9 CHF pro Ebene (siehe Kasten). Im Falle eines schwierigen Patienten in der Maximalstufe 12 sind das 108 Francs.

Ein zusätzliches Level kosten knapp CHF 3'300 pro Jahr. "Wir fragen bei den örtlichen Pflegeeinrichtungen nach. Das Service Recording und die Pflegeklassifizierung werden konsequent überprüft", sagt CSS-Sprecherin Christina Wettstein. 2. Nicht umsonst sind die Bewohner nicht immer in der Pflegephase, zu der sie auch zählen. Dies ist nicht nur Sache der Versicherungen, sondern auch der Kommunen.

Sie haben seit der neuen Finanzierung der Pflege die restlichen Kosten übernommen. Gleiches trifft auf die Verwaltung zu: Je größer das Versorgungsniveau, umso größer die Umlage. Mathis Oskar ist sozialer Leiter der Stadt Horw und beim Verein Schweizerischer Kommunen (VLG) für die Bereiche Gesundheitswesen und Sozialwesen zuständig. Die Stadt Horw verzeichnet keine hohe Anzahl von Fehlbeurteilungen, aber wenn die Krankenkassen Checks durchführen, werden etwa drei Prozentpunkte der Fehlbeurteilungen festgestellt.

Auch Roger Wicki, Vorsitzender des Vierwaldstätter Heimvereins Kuraviva und Co-Leiter der "Seeblicks" in Sursee, geht noch einen weiteren Schritt: "Wenn die Krankenkassen hier die Klassifikationen überprüfen, kommen sie auf bis zu 20 Prozentpunkte unterschiedliche Klassifikationen". Und Wicki erklärt: "Ökonomisch betrachtet, will ein Haus, dass seine Einwohner eine hohe Pflegestufe haben."

Er will aber nicht andeuten, dass Pflegebedürftige bewusst zu hoch eingestuft werden sollten: "Zumal auch die Fehlklassifikationen in gleichem Maße zu niedrig sind. Herr Lustenberger ist Mitglied im Verein der kleinen und mittelgrossen Krankenversicherungen (RVK) mit Hauptsitz in Luzern. Gefragt nach den Fehlerursachen sagt er: "Wenn der Pflegebedarf zunimmt, wird ein Einwohner in eine übergeordnete Pflegeebene untergliedert.

In manchen Fällen ist es jedoch nicht möglich, eine klare Unterscheidung zwischen Pflege- und Pflegekosten zu treffen.

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