Wie lange kann man mit Alzheimer Leben

Mit Alzheimer kann man lange leben?

Das Stimmungsbild kann sehr unterschiedlich sein und den Alltag zu einer Herausforderung machen. Der Patient hat vergessen, wie man eine Gabel benutzt? und Freunde sind oft skeptisch, dass der Betroffene weiterhin allein leben kann, sagt Saskia Weiß von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft. Mit Alzheimer kann man sehr lange leben.


24 Stunden Pflege

Die Alzheimer - Spätphase

Im Endstadium der Alzheimer-Krankheit sind die Patienten völlig auf Versorgung und Krankenpflege angewiesen. Ruhelosigkeit, Depression, Angst und Täuschungen kommen in diesem Stadium nicht mehr vor. Die Patienten werden jedoch immer unkontrollierter. Sogar die Möglichkeit, gerade zu stehen, kann untergehen. Anfälle können auftreten.

Die Dauer der Krankheit kann im konkreten Fall nicht vorhersehbar sein. Durchschnittlich leben Alzheimer-Patienten noch sieben bis zehn Jahre nach der Diagnosestellung.

Art Nouveau statt Jugendgästehaus

"Sie hat sich lange gewehrt", aber eines Tages erkennt sie, dass es so nicht weitergehen kann - Dad kann nicht mehr zu Haus bei Mami sein. Vor drei Jahren kam die Diagnostik der Alzheimer-Krankheit. Zuerst wechselt sie sich mit Sorgfalt ab: Vater, Schwester und Schwester Léjla. "Wann kommt der Kleine aus dem Kita?

"fragte der Familienvater und bezog sich auf seinen Enkelsohn, Léjlas Sohn." "Es ist ärgerlich ", erzählt heute, drei Jahre später, Léjla Chodzic. "lch könnte nach Haus gehen und dort meine Frieden haben, aber für meine Mama war es nie zu Ende." "Und dann das Ding mit den Schlüsseln: Pater Kentenich hat Furcht vor Einbrechern."

Innerhalb weniger Tage fällt der Papa noch mehr zusammen. Er konnte vor einigen Wochen noch einmal bei sich zu Haus sein, sie lebt nur fünf Gehminuten vom Haus ihrer Eltern von hier. Immer häufiger fällt er zusammen, und wenn seine Mama mit ihm allein ist, kann sie ihm nicht mehr helfen, er bringt 120 kg auf die Waage.

"Manche Verwandte sind schon sehr müde, bevor sie ihre Angehörigen aufgeben", sagt er. Erhöhte Räume, Parkettboden, lange Gänge, viel Helligkeit. "Die Einrichtung der Räume können unsere Anwohner selbst vornehmen", sagt er. Seit langem widersetzen sich die beiden, ihren Alzheimer-Kranken, von zuhause wegzuleiten.

Nur wenn sie erkennen, dass sie keine Versorgung mehr leisten können, entscheiden sie: Pater Kentenich kommt in ein Altersheim. Eine andere Wahl fällt für ihn: Jürgen Wellenkötter: Wenn seine beiden Vorfahren an Alzheimer erkrankt sind, gründen er und seine Schwestern eine Demenzgemeinschaft. Die Alzheimer Erkrankung ist bei ihrem Elternteil zu Ende. Man muss ihn kunstvoll füttern, kennt seine Liebsten nicht mehr und kann nicht mehr reden.

Gemeinsam mit seiner Schwägerin hat er diese kleine Lichtwelt erschaffen, die auf den ersten Blick nichts mit dem tristen Schandfleck einer Demenzdiagnose zu tun zu haben schien. lhr Familienvater und dann auch ihre Schwiegermutter wurden an Alzheimer erkrankt. Zunächst waren die beiden in ein altes Altersheim gekommen, doch die beiden erkannten, dass es ihren Kindern nicht gut tat.

"Eigentlich wollten wir ein gutes Heim für unsere Mütter schaffen", sagt er. Dort verweilte der Familienvater bis kurz vor seinem Tode - "er lief bis zum Schluss herum und stahl Schokokekse" - und verstarb an Lungenentzündungen im Spital. Über seinen Papa sagt er: "Er hatte ein gutes Leben bis zum Schluss, wir hatten einen netten Abschiedsgruß.

"Mit den Geschwistern von Wellkötter wird dieser Anspruch auf Betreuung übertragen: "Wir dienen niemandem, wir aktivieren die Pflege", sagt er. "Die Demenzgemeinde ist bekannt, sie gehört auch zum Kreis der Montessori-Freunde." Doch sie weiss, dass das nichts für ihren Familienvater wäre, er geht in ein altes Altersheim.

"Das ist diese Ohnmacht, man kann nichts dagegen tun, es schmerzt ", sagt sie, mit Augenzwinkern. "Teilweise ist sie sauer auf ihren Vater: "Er hätte sich nicht so rasch ergeben sollen, er hätte härter streiten müssen". Ihr Geist sagt ihr: "Das hätte die Alzheimer-Krankheit nicht stoppen können.

Sie ist auch traurig: Ihr Familienvater hat es als Gastarbeiterin in ganz Europa zu Reichtum geführt, aber jetzt kann er seine gute Pension nicht mehr geniessen und seine anderen Enkelkinder nicht mehr sehen: Sie hat noch zwei weitere Töchter, ihr Sohn ein weiteres Jahr. Währenddessen kommt sie nicht mehr regelmässig zu ihrem Väterchen.

"Wenn ich weinen muss, kann mein Junge es nicht ertragen." "Nur wenn ich die Kraft habe, meine Kummer zu verbergen." Ich bitte Gott jeden Tag, dass er meinen Papa zu ihm bringt", schließt er.

Im großen Speisesaal sitzen noch immer die Mütter von Herrn Wellkötter, fünf oder sechs ihrer Zimmergenossen und beinahe ebenso viele Betreuer. Mein Vater saß neben ihr und streichelte ihren Vorderschaft. "lch bin ganz glücklich, und wenn du in meiner Gegenwart bist, fühle ich mich noch besser", sagt die Mami.

"Trotz dieser kleinen Verwirrung macht die Frau keinen ungewissen Eindruck." Sie sieht ihren Jungen mit einem offenen, klaren Gesichtsausdruck an. "Auch das kann kippen, dann ist sie orientierungslos und meint, dass ihr Mann noch lebt", sagt er. Aber jetzt diskutiert die Mama ihren Nachmittagsplan mit dem Sohn: Sie wollen ins Cafe um die Ecke gehen.

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