Wie Melde ich meine Putzfrau an

So registrieren Sie meine Putzfrau

"Ich sehe, wie sie auf meine Vorschläge reagiert und sie umsetzt. Wie kann es mir als Arbeitgeber ergehen, wenn ich meine Haushaltshilfe nicht anmelde? Der Vorteil von Minijobs ist das vereinfachte Anmeldeverfahren für private Haushalte: Kann ich meine Haushaltshilfe bei Minijob registrieren? Nachfolgend einige Tipps, wie Sie dies tun können.


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The Hot Wire: Muss ich meine Putzfrau wirklich eintragen?

Als Arbeitgeber - das sind Sie jetzt - müssen Sie Ihre Putzfrau bei der Entschädigungskasse eintragen. Das ist der Punktestand: Arbeitnehmerbeiträge: Ihre Beiträge: Sie als Arbeitgeber bereiten die Personalabrechnung vor und bezahlen Mitarbeiter- und Arbeitgeberanteile. Der Steuerabzug erfolgt wie bei einem befristeten Auslandsaufenthalt unmittelbar vom Gehalt der Putzfrau.

Geringverdiener mit niedrigem Lohnniveau bezahlen jedoch mehr Steuer. Sie meldet ihr Geld selbst an die Steuerbehörde. Bei Verzug des Arbeitgebers berechnet die Ausgleichsstelle 5% Verzugszinsen und bei vorsätzlichem Verstoß kann die Ausgleichsstelle Sie mit einer Anzeige zufrieden stellen.

Diverse Mini-Jobs als Putzfrau?

Die Schwartauerin Maria R. fragt: "Ich will als Putzfrau in einem großen Betrieb tätig sein, der aber nur Mini-Jobs anbietet. Aber ich kann nicht von 400 Euros im ganzen Land auskommen. Kann ich das Phänomen beheben, indem ich für jede Filiale, in der ich reinigen muss, einen separaten Mietvertrag unterzeichne?

Für das Vertragsverhältnis zwischen einem Mitarbeiter und einem Auftraggeber ist es unerheblich, in welchen Bereichen des Unternehmens oder in welchen unterschiedlichen Funktionsbereichen man tätig ist. Die Vervielfältigung mehrerer individueller Arbeitsverträge mit demselben Auftraggeber führt nicht zu deren "Multiplikation". Auch im Sozialversicherungsrecht sind immer mehrere Arbeitsplätze beim selben Auftraggeber eine feste Größe. Dann müssten die einzelnen Aufträge addiert werden und würden die Monatsgrenze von 400 EUR (zukünftig: 450 EUR) durchbrechen.

Abgesehen davon sind alle Arbeitsplätze von der Versicherung ausgenommen, wenn die Hinzufügung mehrerer Mini-Jobs die De-minimis-Grenze nicht überschreitet. Dies ist jedoch nur dann der Fall, wenn Sie bei unterschiedlichen Unternehmern beschäftigt sind.

Die Putzfrau kommt nach Hause.

Aus einer verträumten Dunkelheit wacht Maria auf. Sie biegt ihren Schädel ganz dicht ans Sichtfenster, ihre Nase streift beinahe das Spiegel. Bis vor sechs Jahren sah sie die Konserve, in der sie arbeitete, man sieht keine Mitarbeiter, die Scheiben sind kaputt, der Sturm weht den Müll über den stillgelegten Innenhof.

"Desaster", sagt Maria und wägt allmählich ihren Schädel hin und her. Sie besucht ihr Heimatdorf Tovtry im südwestlichen Teil der Ukraine. Die hat sie zurückgelassen, weil sie in Deutschland zwanzig Mal so viel einnimmt. 41-jährige Maria wohnt jetzt in Berlin, sitzt zwei Mal im Jahr in einem Kleinbus, einen Tag später ist sie wieder bei ihrer Gastfamilie.

Ein merkwürdiger Wandel findet dann mit ihrer Persönlichkeit statt, dann ist sie nicht mehr Maria, die Putzfrau, sondern Maria, die Reichen aus Deutschland - und Maria, die Mami. Sie ist meine Putzfrau. Sie kam am Morgen der Abreise nicht zum ersten Mal in meine Ferienwohnung, um zu bestellen, sondern um mich zu holen und mir ihr Haus zu zeigen. 2.

Als Maria von ihren beiden 14- und 20-jährigen Tochter aus ihrer ersten Heirat, die noch bei ihrer Großmutter in Tovtry lebte, weitermachte, ging ihre Sprache kaputt. Sie wohnt hier, und ihre Söhne und Töchter dort. Wöchentlich trifft sich Maria, die ukrainische und ich, die Deutschen, für drei Wochen in meiner Ferienwohnung.

Marija weiss jedes noch so kleine Teil meines Leben, jede Kommode, jeden Kleiderschrank, sie hat die Lohnzettel auf meinem Tisch gesehen, sie weiss, welche Farben mein Nachtgewand hat. lch bezahle meiner Putzfrau einen Besuch ab. Mary hatte mich zuvor gewarnt: "Wenn du einmal gegangen bist, wirst du es nie wieder tun. Sechs von uns: der Chauffeur Ivan, ein Bekannter seines 14-jährigen Stanislaw, der seit einigen Jahren in Berlin wohnt und seine Grossmutter in der Ukraine aufsucht, Maria, die Photographin und ich. Die Reise wird 20 bis 30 Std. in Anspruch nehmen, sagt Maria, je nachdem, wie lange wir an der Landesgrenze bleiben müssen.

Auf dem Rücksitz sitzt Maria und hält die Hand auf den Schoss. Sie ist eine Schwester, aber sie arbeitet schon lange nicht mehr in diesem Bereich, weil sie in der Ukraine zu wenig verdienst. Für Maria ist es eine ganz spezielle Fahrt, nicht nur, weil sie mir ihre Heimat zeigt.

Sonntags nach unserer Anreise kommt die Mutter von Maria zum siebzigsten Mal, es kommen Nachbarinnen und Nachbarkinder. Sie hat ein gutes halbe Packen mitgeschenkt. Sie baut ihr Wohnhaus in der Ukraine nach und nach um, vor allem damit ihre Tochter ein Heim hat, in das sie immer wiederkehren kann.

Mary hält das für bedeutsam, sie selbst hatte zwei misslungene Hochzeiten. Deutschland ist für Maria ein wohlhabendes Reich, das es sich erlauben kann, seine Einwohner für nichts zu büßen. Von ihrem Mann Theo* berichtet sie, sie wohnt seit zwei Jahren abseits. In ihrer vierjährigen Heirat arbeitete nur Maria.

Er lächelte sie an, weil sie um fünf Uhr früh zu ihrem ersten Putzplatz ging. Wenn Maria uns das sagt, wackelt sie mit dem Schädel.

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