Ziele der Pflegewissenschaft

Die Ziele der Pflegewissenschaft

der Inhalt, die Struktur und die Ziele und die. spürbaren und daraus auch die Ziele der Sektion resultieren. Die Pflegeforschung muss auch andere Ziele verfolgen: Das strategische Ziel der INS ist geprägt von einem ständigen Spannungsfeld zwischen "Konsolidierung des Erreichten" und "kontinuierlicher Innovation". Medizin und Pflegewissenschaften: Partizipation als Ziel von Pflege und Therapie.

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Krankenpflegeforschung ist ein Teilbereich der Pflegewissenschaft und soll das Wissen in der beruflichen Gesundheitsversorgung und Pflege von Kranken, Senioren und Heilpädagogen erweitern. Dabei werden die bestehenden Versorgungssysteme, Leitbilder und Thesen sowie die Prozesse der Pflegeordnung überprüft, wobei die Versorgungsforschung die Leistungsfähigkeit, Verwendbarkeit und Qualität des Untersuchungsgegenstandes zurückweist oder nachweist. Neben der Generierung von Wissen liefert die Versorgungsforschung auch die statistische und systematische Grundlage für die Evaluierung und Auswertung von Pflegesystemen, Pflegemodellen und Versorgungstheorien.

Das Forschungsziel ist es, ein tieferes Verständnis für die Wechselwirkungen von Pflegekräften mit Patienten und ihren Familienangehörigen sowie die Einflüsse umweltbedingter Pflegefaktoren zu gewinnen. Pflegerische Forschungen sollen die Transparenz in der Pflege steigern, eine evidenz-basierte pflegerische Arbeit garantieren und der Umsetzung von neuen Erkenntnissen in praktische und theoretische Überlegungen dienlich sein. Mit der ersten Erhebung von Gesundheits- und Pflegedaten durch Florenz Nachtingale begann bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jh. die Historie der Krankenpflege.

Schon um 1900 wurden die ersten pflegewissenschaftlichen Lehrgänge in den USA und Großbritannien etabliert. Erst 1963 begann in der Bundesrepublik mit der Gründung des Institutes für Medizinische Ausbildung an der Humboldt-Universität zu Berlin eine wissenschaftliche Krankenpflegeforschung. Durch die Veröffentlichung des Wissenschaftsmagazins "Pflege" wird das Bewußtsein für die Bedeutung einer wissenschaftsbasierten Krankenpflege in der Krankenpflege in den Vordergrund gestellt; 1990 werden die ersten pflegerischen Ausbildungsgänge an Fach- und Hochschulen etabliert.

Bis zur zweiten Jahreshälfte der 90er Jahre gab es jedoch keine signifikante pflegerische Forschungsarbeit in der Bundesrepublik; die wenigen Studien beschäftigten sich hauptsächlich mit der Selbstpflege. Weder war die Bundesrepublik an der Durchführung internationaler wissenschaftlicher Pflegekongresse noch an einem bedeutenden landesweiten Erfahrungsaustausch zur Versorgungsforschung teilgenommen. Seit dem Jahr 2000 wurden in der Bundesrepublik immer mehr Pflegeforschungsverbünde gegründet, und im Jahr 2001 bot das BMBF die Versorgungsforschung als Förderschwerpunkt an[1].

Mit 50 bis 60 Doktoraten pro Jahr liegt die Pflegewissenschaft weit unter den international üblichen Standards. 2 ] Die rechtlichen Voraussetzungen für Qualitätskontrolle und Beratung nach dem 11. SGB öffnen neue naturwissenschaftliche Handlungsfelder für Pflegewissenschaftler. In der Pflegewissenschaft werden Pflegetheorien und Pflegemodelle erforscht.

In der Pflegewissenschaft besteht die Aufgabenstellung der Versorgungsforschung darin, Wissen zu generieren und die auf der Grundlage von statistischen und systematischen Evaluationskriterien erstellten Thesen zu bestätigen; eine intensive Verknüpfung von Lehre und Wissenschaft ist hierfür eine wesentliche Voraussetzung. Diese Forschungsergebnisse fliessen dann in die pflegerische und pflegewissenschaftliche Arbeit ein. In der Versorgungsforschung kommen zwei grundsätzliche Verfahren zum Einsatz: die quantitativen Untersuchungen: Sie basieren auf den quantifizierbaren Resultaten, die die Qualität der Pflege für die Pflegebedürftigen beschreiben.

Dabei kommen statistisches Verfahren zum Einsatz, vor allem die randomisierten, kontrollierten Studien werden in der qualitativen Versorgungsforschung genutzt. Qualitativ: Diese Untersuchungsmethode beruht auf Ethnographie, fundierter Theorie, Aktionsforschung und PhÃ?nomenologie und dient der Erforschung der Erlebnisse von Patienten und Pflegepersonen. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Wichtigkeit des zu untersuchenden Objektes für den Einzelnen.

Zu den Forschungsfeldern gehören laut Barbaromeyczik die Wirkungen von gesundheitlichen Einschränkungen und deren Relevanz sowie die Fragen nach Möglichkeiten der Hilfe und Unterstützung, der Gesundheitsförderung und des "erfolgreichen Lebens". Zu den weiteren Forschungsgebieten gehören Konzepte zur Lösung von altersbedingten Versorgungsproblemen und zur Beherrschung der Zusammenhänge zwischen Technik und Pharmazie. Daneben die ressourcenbezogene Versorgung der Chronifizierung, die Erschließung von Präventionspotenzialen und die Erarbeitung von rehabilitativen und ambulanten Versorgungsmodellen.

Im Rahmen der pflegewissenschaftlichen Forschung ist Forschung in den Feldern der verlustbringenden und gesundheitsförderlichen Praxis, in der Forschung und Entwicklung von geeigneten Kennzahlen, Instrumenten und Verfahren zur Qualitätsmessung der Pflege sowie in der Einbindung von Wirtschaftlichkeit und Qualitätskontrolle in den Pflegealltag erforderlich. Zu den zukünftigen Aufgabenstellungen in der pflegewissenschaftlichen Forschung gehört auch der universitäre Aufbau der Pflegewissenschaft, der klinischen Forschung und der pflegewissenschaftlichen Forschung.

Die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Forschung und Lehre sowie die Profilbildung von Krankenpflege, Pflegewissenschaft und Versorgungsforschung als gesundheitspolitischem Erfolgsfaktor ist ein weiterer Schwerpunkt der Versorgungsforschung.

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