Zuzahlung bei Krankenkasse

Nachzahlung bei der Krankenkasse

Die folgenden gesetzlichen Zuzahlungen (außer Zahnersatz) können berücksichtigt werden: Sie können bei Ihrer Krankenkasse eine Zuzahlungsbefreiung beantragen und diese Zuzahlungen beim Versicherten einziehen. Durch die Zuzahlungen soll niemand überfordert werden. an der Grenze können sie von weiteren Zuzahlungen ihrer Krankenkassen befreit werden. Die Krankenkasse prüft, ob Sie für den Rest des Jahres von weiteren Zuzahlungen befreit werden können.

Signifikante Steigerung des Festbetrages

Das ist nicht der Fall, die Sorgen der Versicherten sind alles andere als gerechtfertigt. Im Jahr 2013 wurde die Übernahme der Kosten für Hörsysteme und damit die Betreuung von Schwerhörigen in Deutschland deutlich erhöht. Beim Selbstbehalt für Hörsysteme ist es von Bedeutung, dass der so genannte Pauschalbetrag ein Höchstbetrag, aber kein Pauschalbetrag ist.

Dies kann je nach Krankenkasse für jeden gesetzlichen Krankenkassenmitglied abweichen. Das gilt insbesondere dann, wenn die Einzelversicherer mit den jeweiligen Anbietern günstigere Tarife vereinbart haben, die aber dieselben Hörsysteme enthalten, die sonst den Festpreis für den Versicherungsnehmer ausmachen.

Der neue Festpreis für hörgeschädigte Personen beträgt seit dem 11. September 2013 784,94 EUR inkl. Mehrwertsteuer. Die bisher im Fixum enthaltenen, aber im Zuge der Veränderung ausgegliederten Nachsorgeaufwendungen werden nun ebenfalls separat ausgewiesen. Der Pauschalbetrag betrug vor der Umstellung 421,28 EUR inklusive Mehrwertsteuer inklusive Nachbetreuung.

Bei Hörgeschädigten ab einem Alter von achtzehn Jahren ist seit dem ersten Quartal 2012 ein Pauschalbetrag von 786,86 EUR ohne Mehrwertsteuer in Kraft. Diese Gruppe von Hörgeschädigten ist wie bei den Hörgeschädigten nicht mehr im Pauschalbetrag inbegriffen.

Vor dem Hintergrund der Veränderung des Referenzbetrags hatte der Präsidialausschuss des GKV Spitzenverbandes, Gernot Kiefer, erklärt: Eine umfassende Analyse des Marktes und die intensiven Diskussionen mit den Produzenten und Vertretern haben ergeben, dass dieser Arbeitsschritt für die bedarfsgerechte Belieferung von Hörgeschädigten erforderlich ist. Der neue Pauschalbetrag wird die Betreuung der Patienten deutlich verbessern. Als Versicherte können Sie bei Ihrer Krankenkasse im Voraus erfragen, wie hoch der Pauschalbetrag für ein Hörsystem oder, falls erforderlich, für zwei Hörsysteme ist.

Aufgrund der Festbetragserhöhung sind die Festbeträge nun jedoch so hoch, dass eine gute und dem aktuellen technischen Standard entsprechende Ausstattung mit Hörgeräten möglich ist. Für die Zuzahlung ist der aktuelle Entwicklungsstand ausschlaggebend! In den letzten Jahren und Dekaden haben sich die Hörsysteme stark gewandelt. Heute gibt es für die Außenwelt nahezu unsichtbare Im-Ohr-Hörgeräte sowie Hörsysteme in unterschiedlichen Farbvarianten, so dass jeder Hörgeschädigte das richtige Hörgerät für sich aussuchen kann.

Das bedeutet, dass auch Null-Preis-Hörgeräte auf einem angemessenen Niveau sind. Hierzu gehört auch die digitale Technik, die entsprechenden Hörsysteme müssen über wenigstens vier Kanälen verfügen und somit mehrkanalfähig sein. Versicherte zahlen nur 10 EUR für Hörsysteme. Erhöhte Eigenanteile aus der gesetzlichen Krankenversicherung sind nur erforderlich, wenn ein Hörsystem angeschafft wird, das über den Festbetrag hinausgeht.

Der Versicherungsnehmer hat dann die Mehrkosten selbst zu übernehmen. Indem man jedoch den Festbetrag für Hörsysteme erhöht und die Nachbehandlung von diesem Festbetrag auslagert, gibt es bereits modernste Hörsysteme für den Festbetrag. Wenn Sie es noch hochwertiger haben wollen, müssen Sie natürlich zusätzliche Mehrkosten aufbringen.

Inwieweit dies notwendig ist, muss jedoch im konkreten Fall vom Versicherten entschieden werden. Sie sollten nicht zulassen, dass der Hörgeräte-Akustiker, der ein teueres Hörsystem verkauft, Ihnen sagt, welches das beste für Sie ist. Es kommt immer darauf an, was im Vertrag zwischen der Privatkrankenversicherung und der Krankenkasse festgelegt wurde.

Hörgeschädigte, die ein Hörsystem brauchen, sollten sich vielleicht Gedanken darüber machen, ob sie ihre Tarife innerhalb der PKV ändern sollten, um beim Kauf eines Hörsystems Kosten zu senken. Ein weiterer wichtiger Unterscheid zwischen GKV und PKV bei den Hörgeräten ist ebenfalls wichtig: Der Akustiker, der die Dienstleistung anbietet, regelt für eine Person die Abrechnung selbst.

Die gesetzlichen Krankenkassen müssen lediglich ihre Hörsysteme anprobieren und die Pflege übernehmen. Im Falle der Privatkrankenversicherung geht die Rechnungsstellung jedoch an die versicherte Person selbst, die diese dann mit ihrer Krankenkasse abrechnen muss. Akkus müssen selbst finanziert werden! Die Batteriekosten für Hörsysteme sind nicht in den Versicherungsleistungen enthalten.

Denn: Ein billiges Hörsystem muss nicht gleichzeitig mit den Akkus billig sein. Es ist möglich, dass ein Kostentreiber dann von den gesetzlichen Krankenkassen selbst getragen werden muss. In den letzten Jahren wurde die Bereitstellung von Hörsystemen für hörgeschädigte deutsche Bürger deutlich ausgebaut. Die gesetzlichen Krankenkassen haben jetzt gute Chancen, ein Hörsystem zu bekommen, das dem neuesten Standard gerecht wird.

Für ein gutes Hörsystem ist daher eine Privatzusatzversicherung nicht zwingend erforderlich. Vielmehr ist es jedoch ratsam, sich vorab bei der eigenen Krankenkasse zu informieren, wie viel die Versicherung für Hörsysteme zahlt und für welche Hörgerätehersteller die Versicherung spezielle Verträge über Nachzahlungen hat.

Bei Privatversicherten ist es wichtig, dass sie sich sorgfältig anschauen, was in ihrer Krankenkasse festgelegt ist, um zu erfahren, wie viel ihre Privatkrankenkasse wirklich für ein oder zwei Hörsysteme zahlt. Wenn Sie ein technisches hochwertiges Hörsystem haben wollen, dann sollten Sie selbst entscheiden, was Sie tun müssen.

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