Zuzahlung Hilfsmittel

Zuschlag für medizinische Hilfsmittel

Bei allen verbrauchten Hilfsmitteln, wie z.B. Inkontinenzartikeln, gibt es eine monatliche Zuzahlung. Hilfen kompensieren, lindern oder verhindern eine körperliche Behinderung (z.B.


24 Stunden Pflege

Wir unterstützen Sie, indem wir die Kosten für die notwendigen Hilfsmittel übernehmen. Im Einzelfall sind Zuzahlungen und eigene Aktien zu leisten. Heilmittel und Hilfsmittel: Natürlich für die gesetzlichen Krankenkassen. Der Gesetzgeber sagt, ein.

Veränderte Zuzahlung für Bestellvorlagen

Vor allem Allgemeinmediziner werden regelmässig aufgefordert, bei der Versorgung von Pflegebedürftigen in Alten- und Seniorenheimen Schablonen zur Prävention und Therapie von Dekubitalulzera etc. zu verschreiben. Die dafür benötigten Schablonen können unter Umständen als Hilfsmittel verschrieben werden. Neu regelungen gibt es seit dem 1. Jänner 2004 für solche Vorschriften, da das GMG (Gesetz zur Erneuerung der GKV ) eine besondere Regelung für "Verbrauchshilfen" vornimmt.

Nach § 33 GMG ist für die Verschreibung von Beihilfen eine Zuzahlung von 10 % des Verkaufspreises zu entrichten, allerdings nicht mehr als 5 und nicht mehr als 10 EUR. Allerdings sieht Ziffer 2 auch vor, dass der Zuschlag für Beihilfen, die für den Verzehr bestimmt sind, 10 % von 100 EUR pro Packstück betragen darf, jedoch nicht mehr als 10 EUR für den monatlichen Bedarf pro Angabe.

Das bedeutet, dass Inkontinenzpatienten bei der Verschreibung von Schablonen, die ohne Zweifel konsumierbare Hilfsmittel sind, monatlich zusätzlich 10% bezahlen müssen, jedoch nicht mehr als 10 EUR. Für die Befreiung von der Zuzahlung gilt dieser nicht. Bei mehreren Anzeigen ist der Preis bis zu 10 EUR pro Anzeige und Kalendermonat ausbezahlt.

Wenn Rechnungen für Urininkontinenz auf der einen Seite und Kotinkontinenz auf der anderen Seite verschrieben werden, lassen sich daraus zwei Hinweise ableiten - und der Betroffene muss zwei Mal 10 EUR Zuzahlung pro Monat zahlt. Oft werden auch Schablonen für einen längeren Zeitraum vorgeschrieben - z.B. Reservepakete für 3 bzw. mehr Jahre. Weil für Hilfsmittel die Stückzahl und bei solch umfangreicheren Bestellungen in der Regel auch der Bestellzeitraum angegeben werden muss, kann der Versorger den Bestellbedarf für einen Monat bestimmen und daraus die Zuzahlung berechnen.

Wenn Sie ein großes Paket von Schablonen mit dem Zusatz von " Incontinence Schablonen für 3 Monaten " verschreiben und die Gesamtkosten 240 EUR sind, würde ein einziger angefangener Zeitraum 80 EUR ausmachen. Der Zuschlag beträgt dann 8 EUR pro Kalendermonat (entsprechend 10 Prozent). Wenn die Templates jedoch 450 EUR kosteten, würde sich ein monatlicher Betrag von 150 EUR ergeben.

Dann wäre die Höchstgrenze der Zuzahlung, also 10 EUR pro Kalendermonat, zu zahlen.

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