Zuzahlung Krankenhaus

Krankenhaus-Zuzahlung

Hier erfahren Sie, in welchem Umfang Sie bei der Aufnahme in ein Krankenhaus selbst Zuzahlungen leisten müssen und was die Versicherung zahlt. Die Zuzahlung ist direkt an das Krankenhaus zu leisten. Die Erstattungsansprüche des Krankenhauses gegenüber der Krankenkasse werden entsprechend reduziert. wieviel Zuzahlung Sie für einen Krankenhausaufenthalt leisten müssen und in welchem Fall Sie von der Zuzahlung befreit sind. Der Zuschlag der Krankenkasse regelt, wie Sie an bestimmten Leistungen beteiligt sind.

Muß ich eine zusätzliche Zahlung zahlen, wenn ich im Krankenhaus bin?

Ja, wenn Sie das 18. Lebensjahr vollendet haben und nicht von den gesetzlich vorgeschriebenen Eigenleistungen ausgenommen sind, bezahlen Sie zehn EUR pro Tag an das Krankenhaus. Der Zuschlag ist auf maximal 28 Tage pro Jahr beschränkt. Sie müssen nicht extra bezahlen: Sie müssen in einem Jahr nur bis zu einer gewissen Höhe eine Zuzahlung vornehmen.

Das sind zwei Prozentpunkte Ihres Bruttojahreseinkommens. Bei einer schweren chronischen Erkrankung beträgt die Obergrenze ein Prozentpunkt. Erfahren Sie mehr über die Zuzahlung und wie Sie davon befreit werden können, indem Sie auf den folgenden Verweis klicken:

Kein Zuschlag bei der Geburt und während der Geburt | Sozialleistungen

So lange eine Trächtigkeit oder Geburt die notwendigen Sozialleistungen der Krankenkasse (GKV) bewirkt, werden keine Nachzahlungen ausbezahlt. Trächtigkeit ist keine Erkrankung. Dies ist wichtig, da viele gesetzliche Krankenkassenleistungen in der Regel zusätzliche Zahlungen erfordern. Schwangerschafts- und Mutterschaftsgeld sind frei von Zuzahlung und werden immer dann gezahlt, wenn die schwangere Frau an Symptomen leidet, die noch keinen "Krankheitswert" haben und daher von Ärzten als "normale Schwangerschaftsbeschwerden" angesehen werden.

Verschreibt ein Mediziner beispielsweise während der Trächtigkeit ein Medikament aufgrund von Schwangerschaftssymptomen, gibt es keine Zuzahlung. Sollte das Medikament jedoch aufgrund einer Erkrankung während der Trächtigkeit erforderlich werden und die Frau ist bereits 18 Jahre alt, muss die zukünftige Patientin in der Pharmazie zusätzlich bezahlt werden.

Das sind 10 % des Verkaufspreises, also mind. 5 EUR, aber max. 10 EUR. Beispiel: Aufgrund einer Entzündung (Krankheit) verschreibt ein Mediziner ein Medikament auf Rezept der Krankenkasse. Das Produkt wird von der Pharmazie zu einem Verkaufspreis von 4,98 EUR verkauft. Der errechnete Zuschlag liegt bei 0,50 EUR (10% von 4,98 EUR), muss aber mind. 5,00 EUR sein.

Die Zuzahlung wäre jedoch über dem tatsächlichen Verkaufspreis, so dass die betroffene Frau 4,98 EUR bezahlen müsste (tatsächliche Arzneimittelkosten). Der Krankenversicherer bezahlt nichts. Falls die Schwangerin zur Geburt aufgenommen wird, z.B. in ein Krankenhaus, übernimmt die Krankenversicherung die Unterbringung, Betreuung und Mahlzeiten für die Frau und das Kind.

Weil die ambulante Versorgung nicht als Spitalbehandlung im herkömmlichen Sinn anzusehen ist, ist keine Zuzahlung zu leisten. Gleiches trifft auf die Tage vor der tatsächlichen Lieferung zu, wenn der Verwendungszweck der Zulassung die Lieferung ist. Wenn jedoch eine Patientin nicht zum Entbindungszweck, sondern wegen über das übliche Ausmaß hinausgehender Beschwerden in ein Krankenhaus eingeliefert wird (BSG v. 15.9.1977, 6 RSKa 6/77 und RSK v. 14.11.1984, 5 ZR 394/82 ), ist dies eine "normale" Spitalbehandlung.

Das bedeutet, dass eine zusätzliche Tageszahlung von 10 EUR anfällt. Wenn die Patientin dann im Krankenhaus zur Welt kommt, gilt die Zuzahlung nicht ab dem Tag der Entbindung. Zuallererst kann die Heimpflege als Zusatz zur Hebammenbetreuung und zur medizinischen Versorgung von Heimgeburten betrachtet werden. Falls die betroffene Person nicht mehr für ihren Lebensunterhalt sorgen kann, kann Hilfe im Haus erbeten werden.

Dazu gehören Aktivitäten, die für den Fortbestand des Haushalts erforderlich sind, wie die Anschaffung und Vorbereitung von Speisen, die Betreuung von Bekleidung und Wohnraum. Es gibt keine zusätzlichen Zahlungen für beide Seiten. Wird jedoch aufgrund einer Krankheit während der Trächtigkeit eine Hauspflege oder Hilfe im Haushalt erforderlich, muss die Mutter eine Zuzahlung leisten.

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