Zuzahlung Reha Krankenkasse

Zusatzleistung der Reha-Krankenversicherung

Genehmigung der stationären Rehabilitation (bei Ablehnung: Antrag bei einer Krankenkasse). Der Rehabilitationssport wird vollumfänglich von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen und ist frei von eigenen Zuzahlungen. Was und wann sieht die Krankenkasse für einen Kuraufenthalt oder während der Rehabilitation vor?


24 Stunden Pflege

Selbstbeteiligung und Freistellung

ist für den restlichen Zeitraum des Jahrs von der Krankenversicherung befreit. Im Falle von stationärer Rehabilitation ist die Selbstbeteiligung auf 28 Tage beschränkt, wenn es sich um eine Folgerehabilitation handele. Die bereits geleisteten Zuzahlungen werden gutgeschrieben. Die Spitzenverbände der Kassen erhielten die Zuständigkeit, Hinweise zu bestimmen, für die die auf 28 Tage beschränkte Zuzahlung gilt, auch wenn es sich nicht um eine Nachsorge im wahrsten Sinn des Wortes handelte.

Bei Rehabilitationsmaßnahmen, die aufgrund besonderer Indikationen durchgeführt werden, muss der Versicherungsnehmer nur den Zuschlag von 10,- EUR für maximal 28 Kal.

40 SGB V Dienstleistungen für die medizinische Versorgung

Die Krankenkasse übernimmt aus ärztlichen Erwägungen die erforderlichen ambulanten Rehabilitationsmaßnahmen in Rehabilitationseinrichtungen, für die ein Pflegevertrag nach 111c vorliegt; dazu gehören auch die mobilen Rehabilitationsmaßnahmen von wohnortnahen Rehabilitationseinrichtungen. Die Leistung nach Absatz 1 ist auch in ambulanten Betreuungseinrichtungen nach 72 Abs. 1 des Elf.

Die Krankenkasse hat, wenn die Leistungen nach Abs. 1 nicht ausreichen, die ambulante Versorgung mit Unterkünften und Mahlzeiten in einer nach 37 Abs. 3 des Neunten Buchs bescheinigten Reha-Einrichtung zu gewährleisten, mit der ein Versicherungsvertrag nach 111 vorliegt; für pflegebedürftige Familienangehörige kann die Krankenkasse auch die ambulante Versorgung mit Unterkünften und Mahlzeiten in einer bescheinigten Reha-Einrichtung, mit der ein Versicherungsvertrag nach 111a unter den gleichen Bedingungen zustandekommt.

Entscheidet sich der Versicherungsnehmer für eine andere zugelassene Institution, so trägt er die dadurch entstandenen Mehraufwendungen; dies betrifft nicht solche Mehraufwendungen, die im Verhältnis zur Wahrung des Antrags- und Wahlrechtes nach 8 des Neunten Buchs zumutbar sind. Der Krankenversicherer erstellt für die Leistungsanträge nach Sätzen 1 und 1 und deren Durchführung differenziert nach Geschlechternstatistiken.

39 Abs. 1a findet entsprechende Anwendung mit der Massgabe, dass die für die medizinische Rehabilitationsleistung auf föderaler Ebene relevanten Vereine in die Rahmenvereinbarung nach 39 Abs. 1a einbezogen werden; wird das Bundes-Schiedsgericht nach 118a Abs. 2 S. 2 in Anspruch genommen, so wird das Bundes-Schiedsgericht auf föderaler Ebene durch Repräsentanten der für die medizinische Rehabilitationsleistung relevanten Vereine anstelle von Vertretern des Bundeskrankenhausverbandes erweitert.

Die Krankenkasse legt nach eigenem Gutdünken und unter Berücksichtigung des Antrags- und Wahlrechtes nach 8 des Neunten Buchs über Form, Laufzeit, Umfang, Aufnahme und Ausführung der Leistung nach den Bestimmungen der Absätze 1 und 2 sowie der Reha-Einrichtung fest; die Krankenkasse hat bei ihrer Entscheidungsfindung die speziellen Interessen der pflegenden Angehörigen zu berücksichtigen.

In den Fällen nach Abs. 1 werden die Behandlungen für höchstens 20 Tage und die Behandlungen nach Abs. 2 für höchstens drei Wochen gewährt, es sei denn, eine Ausweitung der Behandlung ist aus ärztlichen Erwägungen zwingend notwendig. Sätze 2 gelten nicht, wenn der Zentralverband der Krankenversicherungen nach Absprache mit den für die Wahrung der Belange der Ambulanzen und Rehabilitationskliniken auf bundesstaatlicher Ebene relevanten Spitzenverbänden in Richtlinien Hinweise definiert und diesen eine einheitliche Dauer zugewiesen hat; von dieser kann nur abweichen, wenn dies im konkreten Fall aus zwingenden ärztlichen Erwägungen notwendig ist.

Die in den Nummern 1 und 2 genannten Vergünstigungen dürfen nicht innerhalb von vier Jahren nach Erbringung solcher oder vergleichbarer Dienstleistungen gewährt werden, deren Aufwendungen aufgrund öffentlich-rechtlicher Bestimmungen übernommen oder subventioniert wurden, es sei denn, eine frühzeitige Vergünstigung ist aus ärztlichen Erwägungen vordringlich. 23 Abs. 7 findet entsprechende Anwendung.

Für die Pflegeversicherung bezahlt die Krankenkasse einen Beitrag von 3.072 EUR für betreuungsbedürftige Personen, für die innerhalb von sechs Monate nach Beantragung keine notwendige medizinische Rehabilitationsleistung erbringt wurde. Sätze 6 gelten nicht, wenn die Krankenkasse die mangelnde Leistung nicht zu verantworten hat. In den Fällen, in denen die Leistung nach den Bestimmungen für andere Sozialversicherungsträger mit Ausnahmen der §§ 14, 15a, 17 und 31 des Sechsten Buchs nicht gewährt werden kann, werden die Vorteile nach den Bestimmungen der Absätze 1 und 2 gewährt.

Ein Versicherter, der eine Leistungen nach den Absätzen 1 oder 2 erhält und das 18. Altersjahr erreicht hat, zahlt dem Träger für jeden Tag den sich aus 61 S. 2 ergibt. Diese sind an die Krankenkasse zu überweisen. Hat ein Versicherter das 18. Lebensjahr erreicht und beantragt eine Leistungen nach den Absätzen 1 oder 2, deren unmittelbare Verbindung zur stationären Behandlung ärztlich erforderlich ist (Anschlussrehabilitation), so zahlt er den sich aus 61 S. 2 für höchstens 28 Tage pro Jahr an die Anstalt; der Anschluss ist auch dann sofort gegeben, wenn die Massnahme innerhalb von 14 Tagen einsetzt, sofern die Erfüllung dieser Fristen aus sachlichen oder ärztlichen Erwägungen nicht zwingend möglich ist.

Auf die Auszahlung nach Absatz 1 des Sechsten Buchs werden die im Kalenderjahr bereits geleisteten täglichen Kalenderzahlungen an einen Versicherungsträger der gesetzlichen Krankenversicherung gemäß 32 Absatz 1 S. 2 und die Auszahlung nach § 39 Absatz 4 angerechnet. Diese sind an die Krankenkasse zu überweisen.

Der Zentralverband der Kassen bestimmt unter Mitwirkung der Arbeitsgruppe nach 282 (Medizinischer Dienst der Zentralverbände der Krankenkassen) Angaben, für die die Zuzahlung nach Abs. 6 S. 1 für eine ärztlich erforderliche Dienstleistung nach Abs. 2 gilt, ohne dass es sich um eine Nachsorgeeinrichtung handeln muss. Bevor die Hinweise festgelegt werden, müssen die für die Vertretung der Belange der ambulanten Versorgung auf föderaler Ebene zuständigen Stellen die Möglichkeit zur Äußerung erhalten; die Äußerungen müssen in die Entscheidungsfindung einbezogen werden.

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