Zuzahlungen Gkv

Selbstbeteiligung Gkv

Selbst- und Zuzahlungen für die Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gehören zum Alltag. Die Continentale BKK hat laufende Ansprüche gegen den Versicherten hinsichtlich der gesetzlichen Zuzahlungen des Jahres. Kosten für Medikamente (Ausgaben in Milliarden Euro). Nachzahlungen in der gesetzlichen Krankenversicherung müssen nur bis zur Belastungsgrenze geleistet werden.


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GKV Versicherte bezahlen 72 EUR pro Jahr.

Von 2005 bis 2010 musste jedes Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung eine durchschnittliche Zuzahlung von rund 72 EUR pro Jahr entrichten. Dies geht aus dem "Bericht des Zentralverbandes der Krankenversicherungen über die Bewertung der Ausnahmen von der Zuzahlungspflicht" hervor, der von der Regierung vorgestellt wurde. Im SGB V sind Eigenbeiträge und Zuzahlungen für diverse Sozialleistungen für Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung vorgesehen.

Das Bundesministerium für Gesundheit hat den Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen im Januar 2011 aufgefordert, einen Gutachten zu erstellen, das vor allem die amtliche Statistik der gesetzlichen Krankenversicherung im Hinblick auf Zuzahlungen, Freistellungsregelungen und Freistellungen erstellt. Die Zuzahlungen für Medikamente hatten laut dem jetzt vorliegenden Report 2010 mit 33,6 % den höchsten Stellenwert.

Den zweitgrößten Beitrag leisteten Zuzahlungen für medizinische Leistungen (30,9%), danach folgten Zuzahlungen für Krankenhausleistungen (13,6%). Das heißt in Zahlen: 2010 bezahlten die gesetzlichen Krankenversicherten rund fünf Mrd. Euro: rund 1,7 Mrd. für Medikamente, 1,5 Mrd. für medizinische Behandlung und 0,7 Mrd. für Krankenhausbehandlung.

Die Zuzahlungen für medizinische Leistungen sind zwischen 2005 und 2007 gestiegen, während der Zuzahlungsanteil für Medikamente im selben Zeitraum deutlich gesunken ist. Im Durchschnitt lag die Zuzahlungslast für Medikamente im oben erwähnten Zeitabschnitt bei rund 26 EUR pro Versicherten und Jahr. Die GKV-Zentrale unterstreicht, dass dies vor dem Hintergund der sinkenden Zahl der Absolut-Zuzahlungen in beiden Gebieten zu betrachten ist: Demnach lag der Umsatzanteil 2005 noch bei rund zwei Mrd. EUR für Medikamente, rund 1,5 Mrd. EUR für medizinische Behandlung und rund 0,6 Mrd. EUR für Krankenhausbehandlung.

Der GKV Zentralverband geht davon aus, dass der verstärkte Einsatz von zuzahlungsfreien Medikamenten die möglichen Ursachen für den deutlichen Rückgang des Drogenanteils von 2006 auf 2007 (von rund zwei Mrd. EUR auf rund 1,6 Mrd. EUR) sein könnten. Von den Spitzenverbänden der Krankenkassen wurden zum Stichtag des Jahres 2006 die ersten Freigrenzen für 79 Referenzbetragsgruppen festgelegt. Per Stichtag gilt die Zuzahlungsbefreiung bereits für 223 Referenzpreisgruppen mit rezeptpflichtigen Medikamenten, was damals einem Marktanteil von rund 65 Prozent bei den insgesamt 341 Referenzpreisgruppen mit rezeptpflichtigen Medikamenten entsprach.

In den Jahren 2005 bis 2010 waren rund sieben Mio. Personen pro Jahr von der Zuzahlung auszunehmen. Demnach lag der Prozentsatz der Zuzahlungsbefreiten im Durchschnitt bei rund zehn Prozentpunkten der Krankenkassen.

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