Zuzahlungsbefreiung Chronisch Kranke

Selbstbehalt bei chronisch Kranken

Darüber hinaus gilt die untere Zuzahlungsgrenze nicht nur für den chronisch kranken Patienten, sondern auch für seine anderen oben genannten Familienangehörigen zum Thema Zuzahlung und Zuzahlungsbefreiung. Was für Sonderregelungen gelten für chronisch Kranke? Für chronisch Kranke liegt die Grenze bei einem Prozent. Mehr dazu im Abschnitt Zuzahlungsbefreiung.

Rettung chronisch Kranker durch Zuzahlungsbefreiung

Bei chronisch Kranken kann die zusätzliche Zahlung von Medikamenten langfristig eine reale Kostenbelastung darstellen. Sie können jedoch unter gewissen Voraussetzungen von der Nachzahlung ausgenommen werden. Es ist wichtig, dass die Mediziner ihre Patientinnen und Patienten darauf aufmerksam machen. Schwerstkranke können nun bei ihrer zuständigen Krankenversicherung eine Zuzahlungsbefreiung beantragen. In der Regel sind sie von der Zulage ausgenommen.

Versicherungspflichtige können auch dann eine Freistellungsbescheinigung verlangen, wenn ihre wirtschaftliche Last bereits zwei Prozentpunkte ihres Bruttojahreseinkommens ueberschreitet. In chronisch Erkrankten beträgt sie ein Prozentsatz. Der für 2017 aktualisierte Eigenanteil-Rechner unter www.aponet.de/zuzahlungsrechner kann verwendet werden, um exakt festzustellen, ob die Lastgrenze im Jahresverlauf tatsächlich eingehalten wird.

Das monatliche Ruhegehalt des Ehepaares beträgt zusammen 2.000 EUR, also 24.000 EUR pro Jahr. Der zu berücksichtigende Ertrag beträgt nach dem Steuerfreibetrag von 5.355 EUR für den Ehegatten 18.645 EUR. So müssen die chronisch kranke Ehefrau und ihr Mann alle Eigenanteile bis zur Sollgrenze von 186,45 EUR (ein Prozent) pro Jahr aufbringen.

Im Inland sind sieben Mio. Menschen - zehn von den 70 Mio. gesetzlich Krankenversicherten - zurzeit von Zuzahlungen befrei. Hat der verschreibende Arzt einen Freistellungsbescheid auf dem Arzneimittel hinterlegt oder kann der Kranke eine entsprechende Entscheidung in der Pharmazie einreichen, wird keine zusätzliche Zahlung für die Krankenversicherung erhoben. Dies kann eine wirkliche Erleichterung für chronisch Kranke sein:

Für verschreibungspflichtige Medikamente liegt die Selbstbeteiligung bei exakt zehn vom Hundert des Kaufpreises, allerdings bei fünf und maximal zehn Cent.

Selbstbehalt bei chronisch Kranken | Betreuung

Die mit der ärztlich erforderlichen Versorgung verbundenen Behandlungskosten werden im Wesentlichen von der Versicherung erstattet. Mit einer ärztlichen Kontrolle oder ärztlichen Versorgung ist keine hohe Belastung für die Betroffenen verbunden, da eine ausreichende Versicherung für alle deutschen Staatsbürger obligatorisch ist.

Damit stellt der Gesetzgeber sicher, dass alle Menschen krankenversichert sind und eine entsprechende ärztliche Betreuung erhalten, ohne selbst dafür bezahlen zu müssen. Zu diesem Zweck wurde die solidarische Gemeinschaft der Kranken- und Pflegekassen gegründet. In manchen Fällen werden die Patientinnen und Patienten jedoch immer noch aufgefordert, neben der Krankenkasse zu zahlen und müssen zusätzliche Zahlungen entrichten.

Ein gutes Beispiel dafür ist die Praxisgebühr, aber keinesfalls eine Ausnahmeregelung, da z.B. auch für Arzneimittel eine zusätzliche Zahlung anfällt. Für chronisch Kranke ist das jedoch etwas ganz anderes, denn sie müssen regelmässig zum Arzt gehen und brauchen auch Arzneimittel, um trotz Erkrankung eine möglichst hohe Qualität des Lebens zu haben. Diejenigen, die tagtäglich auf Arzneimittel angewiesen sind, manchmal besondere Therapieformen brauchen und auch sonst häufig ärztliche Behandlung in Anspruch zu nehmen haben, müssen manchmal bis in die Tiefe graben, um die notwendigen Nachzahlungen vornehmen zu können.

Chronisch kranke Menschen sammeln rasch große Geldsummen an, die zu einer großen wirtschaftlichen Last werden können. Spezielle Regelungen stellen jedoch sicher, dass die eigene Krankheit keine Geldfrage ist, denn chronisch Kranke können oft von der Zuzahlung befreit werden. Nach deutschem Recht ist eine maximale Belastbarkeit von 1 % vorgesehen.

Praktisch heißt das, dass chronisch Kranke eine Zuzahlungsbefreiung erhalten können, wenn die Zuzahlung 1 Prozentpunkt ihres Bruttojahreseinkommens übersteigt. Wer von dieser besonderen Regelung profitieren und eine Zuzahlungsbefreiung erhalten möchte, muss jedoch bestimmte Bedingungen einhalten. Die Krankheit muss seit mehr als einem Jahr andauern und eine dauerhafte medizinische Behandlung haben.

Darüber hinaus muss die Erkrankung mit einem Pflegebedürftigkeitsgrad II oder III, einer Invalidität von mind. 60 Prozent oder einer lebensbedrohenden Verschlechterung bei Nichtbehandlung verbunden sein. Wenn Sie glauben, dass Sie diese Bedingungen einhalten und somit eine Zuzahlungsbefreiung erhalten können, müssen Sie sich mit diesem Antrag an Ihre Krankenkasse wenden. In diesem Fall müssen Sie sich an Ihre Krankenkasse richten. Auch chronisch Kranke werden in den Büros ihres Versicherungsunternehmens kompetent betreut und beraten und haben vielleicht auch ein oder zwei Tipps dabei.

Mehr und mehr sind solche Formen aber auch über das Netz erhältlich, so dass der Patient seine Zuzahlungsbefreiung problemlos über das Netz einholen kann.

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