Pflege Forum: Betreuungs-Forum

Published on 22. Mai 2018

Verlinkung zum Alpbacher Pflegeforum – {? VON DER UNIVERSITÄT MÜNCHEN. SÜDDEUTSCHES PFLEGEFORUM. Krankenpflegeforum in Weiden: „Altenpflege geht in die Katastrophe“ | „Bitte helfen Sie uns! Sylt – unsere Sorge. Pflegeforum Odebrecht.

Alpbacher Krankenpflegeforum 2018

NEIN, dann gibt es bald aufregende Neuigkeiten zum „Pflegeforum Alpenbach 2018“. Bereits in diesem Jahr hatten sich mehrere hundert Besucher auf aufregende Themen, renommierte Referenten und ein einmaliges Umfeld gefreut, das bei Pflegekonferenzen nur schwer zu durchschauen ist. Der Inhalt für 2018 macht schon jetzt richtig Spass und die Liste der Referenten ist wirklich beeindruckend.

Inhalt, Einladungs- und Anmeldeoptionen erfolgen ab Mitte des Jahres. Nach und nach gehen die neue Ausschreibung, der Inhalt und die Registrierungsmöglichkeit anfangs Dez. ans Netz.

Pflege-Forum – Bavaria

Einig waren sich die Fachleute des Forums Pflege, dass der bedeutende Altenpflegebereich nicht auf ein einfaches Versorgungsdefizit der folgenden Jahre und Dekaden reduziert werden darf, sondern als zentrales gesellschaftspolitisches und kulturelles Problem anerkannt und gehandhabt werden muss. Dr. med. Peter Wagner, Vorstandsvorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung, betonte in seiner Begrüßungsrede, dass die Arbeit der gemeinnützigen Arbeit der Hochschule in den folgenden Jahren noch stärker darauf ausgerichtet sein wird, das ehrenamtliche Engagement zu verstärken und die Menschen zu mehr gesellschaftlicher Eigenverantwortung für die Schwächeren der Bevölkerung zu bewegen.

Vorrangiges Ziel muss es sein, die gesamte Bevölkerung für die Anforderungen der Pflege von morgen zu sensibilisieren. 2. Es ist wichtig, die Wünsche von pflegebedürftigen Menschen zu berücksichtigen und die Pflege einzeln im familiären, aber auch im örtlichen oder kommunalen Umfeld zu gestalten. Bayerns Staatssekretärin für Gesundheitswesen und Pflege, Frau Dr. med. Melanie Hummel, wertete das Thema Pflege als eine der größten Zukunftsaufgaben.

Der Freistaat unterstützt die Kommunen bei der weiteren Verbesserung der Versorgung pflegebedürftiger Menschen und setzt alles daran, die politischen Voraussetzungen zu verbessern, um die Anziehungskraft der Pflegeberufe zu steigern. Obwohl immer mehr Jugendliche in den entsprechenden Berufen ausgebildet werden, ist die Abbrecherquote mit rund 30 Prozent noch immer zu hoch.

Zudem war es erforderlich, die Pflege-Dokumentation zu überarbeiten. Selbst wenn das Budget allein nicht reicht, ist mehr Mittel für die Fortsetzung der Betreuungsreform vonnöten. „Mit dem Solidaritätssystem kann unsere Gemeinschaft die demographischen Anforderungen in der Pflege bewältigen. Damit machte er klar, wie bedeutsam eine nachhaltige und solidarische Finanzierbarkeit für die soziale Langzeitpflegeversicherung ist.

Die kapitalgedeckten Lösungsansätze, wie z.B. die Zusatzversorgung des „Pflege-Bahr“, sind kaum dazu in der Lage, große Lücken in der Finanzierung zu schliessen. Niedrigverdiener konnten sich das Pflegeheim nicht erlauben und es wäre zu spat für die Massen der so genannten Baby-Boomer, die in zehn oder fünfzehn Jahren in den Ruhestand gehen werden. Die im neuen Betreuungsstärkungsgesetz vorgesehenen Pflegekassen sind ebenfalls keine Alternativen, da eine solche Nachhaltigkeitsrücklage den Bedarf an Beiträgen nur geringfügig abfedern würde.

Die Beitragssätze für die soziale Langzeitpflegeversicherung, die am Ende dieser Wahlperiode bei 2,55 Prozent lagen, müssten nach Ansicht von Herrn Dr. med. Elsner beibehalten werden. Hauptreferent des Forums Pflege, Prof. Dr. Thomas Knie von der Protestantischen Universität Freiburgs, fragte, wie das altbewährte Pflegeversicherungsmodell in Deutschland fit für die Zukunft gemacht werden kann.

Besonderes Augenmerk legt er dabei auf die Fähigkeit der Menschen, für sich selbst zu sorgen. 2. Daher ist eine evolutionäre Fortentwicklung des Versorgungssystems zu einer Pflegeanthropologie notwendig, in der die zu betreuende Person ihren Sitz inmitten einer fürsorglichen Gemeinschaft haben kann. Als die beiden wesentlichen Pfeiler eines nachhaltigen Versorgungssystems betrachtet er den Aufbau und die Festigung von gesellschaftlichen Netzwerken und Partizipationsorientierung (Familie, Quartier, Gemeinde) sowie ein professionell abgesichertes Konzept der fachärztlichen Versorgung, in das auch die Bereiche Gesundheit und Pflege integriert sind.

Eine Pflegestärkungsregelung muss in der Lage sein, beide Pfeiler zu regulieren und zu steuern. Eines der Hauptthemen der Paneldiskussion, an der u. a. Frau Dr. med. Ulrike Elsner, Dr. med. Bernhard Opholony vom Bayrischen Ministerium für Gesundheitswesen und Pflege, Herr Dr. med. Herman Inhof, Landtagsabgeordneter und Beauftragter für Patient und Pflege, und Herr Dr. med. Thomas Knie, moderiert von Herrn Dr. med. Nikolaus Nützel, und Herr Dr. med. phil.

Besonders diskutiert wurden die weiterhin hohe Belastung für die Qualität der Dokumentationen und der damit verbundene bürokratische Aufwand für die Altenpflege. Gegenwärtig werden im Schnitt – trotz Bürokratieabbau – noch rund 10 Prozent der Arbeitszeiten des Pflegepersonals für die Pflegeunterlagen aufgewendet. Nach Ansicht des Gremiums ist zu fragen, ob die Unterlagen wirklich dazu beitragen, die Qualität der Versorgung zu erhöhen, oder ob sie vielmehr als betriebswirtschaftliche Instrumente zur Aufzeichnung von Leistungsaufzeichnungen und Buchungsunterlagen dienen.

Allein die Vergabe von Noten für Pflegeinstitutionen bietet noch nicht genügend Orientierungshilfe für Beratungssuchende und Betreuungsbedürftige. Das Selbstvertrauen der Pflegenden sollte in der Folgezeit noch stärker gestärkt und eine auf die Bestimmung der Qualität der Pflege ausgerichtete Dokumentierung entwickelt werden. Was dem sofortigen Pflegeengagement zugute kommt, muss die größte Anerkennung haben.